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Leichtathletik

12.10.2019

Beide Titel gehen nach Schwabmünchen

Die Leichtathletik-Frauen des TSV Schwabmünchen gewannen erstmals seit über zehn Jahren wieder den Titel bei den schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften (von links): Marina Labermeier, Janina Greif, Iris Blumenhofer, Sabrina Mayer, Emilie Simnacher, Julia Stuhler und Sabine Labermeier.
Bild: Stefan Ritschel

Die TSV-Sportler gewinnen bei den schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern

Die Leichtathleten des TSV Schwabmünchen beendeten ihre Freiluftsaison mit dem schwäbischen Mannschaftsmeistertitel. Sowohl die Männer als auch die Frauen überzeugten bei den Wettkämpfen, die in Donauwörth stattfanden.

Die Frauen eröffneten ihren Teamwettkampf mit den 100 Metern. Julia Stuhler und Janine Spatz punkteten und brachten die Menkinger gleich in Front. Zusammen mit Iris Blumenhofer und Emilie Simnacher sprinteten die beiden im Anschluss noch die Staffel. Mit 52,49 Sekunden lag das Quartett auch hier vorne und baute damit die Führung in der Gesamtwertung aus. Und der Erfolgskurs hielt weiter an, als Marina Labermeier und Mutter Sabine in den Diskusring stiegen. Die beiden sammelten mit 28,07 Meter und 25,45 Meter so viele Punkte wie kein anderes Team. Im Hochsprung waren es dann wiederum Julia Stuhler (1,52 Meter) und Iris Blumenhofer (1,44 Meter), die den Vorsprung auf die Damen des TSV Friedberg weiter anwachsen ließen. Im Kugelstoßen waren dann die Friedbergerinnen um einen winzigen Punkt besser als Sabine Labermeier und Janina Greif und auch über 800 Meter waren die Gegnerinnen stärker. Dennoch lag der TSV vor dem abschließenden Weitsprung in Führung. Und hier trotzten Janina Greif (4,85m) und Marina Labermeier (4,62m) nicht nur dem böigen Wind, sondern konnten die Führung in der Gesamtwertung souverän behaupten.

Die Schwabmünchner Damen hatten letzten Endes 6913 Punkte auf ihrem Konto und wurden damit seit über zehn Jahren wieder einmal schwäbischer Mannschaftsmeister.

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So lange ist der letzte Titel der Menkinger Herren nicht her. Sie gingen als Titelverteidiger in ihren Teamwettkampf und überzeugten trotz Notbesetzung in der einen oder anderen Disziplin. Das Comeback des Jahres war sicher der Hochsprung von Marco Mayer. Der 45-Jährige schnürte erstmals seit 22 Jahren seine Hochsprung-Spikes und unterstützte das Herrenteam mit starken 1,52 Metern. Jonas Kell überquerte 1,64 Meter und brachte damit wichtige Punkte aufs Konto. Rang drei hieß es nach der ersten Disziplin. Daniel Sturm stellte sich besonders in den Dienst der Mannschaft. Der Sprinter und Springer startete über 800 Meter und kam in starken 2:11,60 Minuten ins Ziel. Manuel Viehl (2:14,72 Minuten) komplettierte das Team und ließ den Vorsprung der Konkurrenz nicht größer werden. In der 4x100-Meter-Staffel ließ das Menkinger Quartett seine Klasse aufblitzen. Abdul Tarawally, Jonas Kell, Sebastian Randelzofer und Daniel Sturm sprinteten starke 44,95 Sekunden und verkürzten damit den Vorsprung auf die beiden führenden Teams. Die 100-Meter-Sprinter brachten die Mannschaft von der Singold dann erstmals in Führung. Bei starkem Gegenwind konnten Abdul Tarawally und Sebastian Randelzofer rund 100 Zähler mehr als die Konkurrenz sammeln. Stefan Ritschel und Michael Pfeifer bauten die Führung beim Kugelstoßen und Diskuswerfen weiter aus, ehe der Weitsprung auf dem Zeitplan stand. Und hier tauchte Matthias Eisenbarth, der eigentlich aus beruflichen Gründen abgesagt hatte, plötzlich im Stadion auf. Er konnte kurzfristig sein Arbeitsprojekt unterbrechen und wollte daher sein Team unterstützen. Er hatte zwar seine Spikes im Kofferraum dabei, musste aber auf Trikot und Hose von Mannschaftskollege Marco Mayer zurückgreifen. Mit 6,20 Meter setzte er dann aber die beste Weite und punktete damit kräftig.

Obwohl er den 800-Meter-Lauf noch in den Knochen hatte, konnte sich Daniel Sturm mit 6,05 Meter ebenfalls stark einbringen und die Führung weiter ausbauen. Sebastian Randelzofer und Jonas Kell sorgten über 400 Meter dann dafür, dass sich die Menkinger weiter absetzen konnten. Das Punktepolster für die abschließenden 5000 Meter war damit ausreichend groß. Neben Mittelstreckler Manuel Viehl waren es Marco Mayer und wiederum Daniel Sturm, die den Gesamtsieg nach Hause liefen. 10 352 Punkte standen im Gesamttableau am Ende auf der Habenseite und die Schwabmünchner Herren waren damit zum dritten Mal in Folge schwäbischer Mannschaftsmeister. (SZ)

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