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Silvesterlauf

02.01.2019

Da purzeln die Rekorde

Gute Laune auch nach dem Lauf: (von links) Organisator Leo Klocke mit der Spende für Katja Weh-Gleich und Reiner Veit von den Ulrichswerkstätten.
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Gute Laune auch nach dem Lauf: (von links) Organisator Leo Klocke mit der Spende für Katja Weh-Gleich und Reiner Veit von den Ulrichswerkstätten.

Trotz nasskaltem Wetter so viele Teilnehmer wie nie. Warum es neue Laufbestzeiten gibt

Leichter Nieselregen, Temperaturen knapp über null Grad – optimales Laufwetter sieht anders aus. Doch wer ein anständiger Läufer ist, lässt sich davon nicht abschrecken.

So darf Organisator Leo Klocke beim sechsten Schwabmünchner Silvesterlauf einen Rekord nach dem anderen erneuern. 353 Teilnehmer nahmen die zwölf Kilometer lange Strecke durch den Luitpoldpark und zu Hindernissen an der Wertach auf sich, fast 20 Kinder traten zum Kids-Run an. Das brachte eine Spendensumme von 4236 Euro. Die ersten drei Rekorde waren somit geknackt. Die Kids liefen 112 Runden, auch dieser Wert ist ein neuer Höchstwert. Und auch wenn die Laufzeiten nicht an die Topwerte des Vorjahres kamen, so gelten sie doch als Rekord. „An der Strecke hat sich so viel geändert, daher sind die heute gelaufenen Zeiten auch neue Rekorde“, so Leo Klocke.

Der viel umjubelte Erste im Ziel war Manuel Viehl mit einer Zeit von 48:40 Minuten. Danach ging es erst einmal Schlag auf Schlag, denn die ambitionierten Läufer kamen ins Ziel. Kurz wurde es ruhiger, dann kamen die großen Gruppen der Hobbyläufer in den Park. Immer wieder branden Jubel und Anfeuerungsrufe im Zieleinlauf auf, was den einen oder anderen Läufer noch zu einem letzten Sprint animiert.

Richtig laut wird es gegen Ende, als die „Racing Cops vs Gefahr aus dem Süden“ auftauchen. Die Stammgäste in Polizei- und Sträflingsoutfit und Schottenrock haben sich für den Zieleinlauf was ausgedacht. Mit roten und grünen Rauchkerzen nebeln sie johlend den Festplatz im Park ein, angefeuert von vielen ihrer Mitläufer, die sich im Ziel mit Gulaschsuppe von den Ulrichswerkstätten oder Tee vom Verschönerungsverein wärmen. Trotz der spektakulären Aktion reicht es dieses Mal nicht für die Ehrung der besten Kleidung. Die holt sich die Hundestaffel der Johanniter, bei der alle Läufer mit schicken Schlappohren am Stirnband auf die Runde gingen – zum großen Teil mit Hund.

Nicht nur die Teilnehmerzahl belegt, dass der Lauf in Schwabmünchen ankommt, auch die Läufer verdeutlichen dies. Manuela und Klaus Köbler liefen – nicht als einziges – Ehepaar mit. Manuela war schon öfters am Start, Klaus, Trainer der Langerringer Fußballer, feierte Premiere und fand Gefallen an dem Event. „Das war super“, lobte er im Ziel. Und er wird wiederkommen. So wie auch sein Trainerkollege Elmar Kügle. Auch er war zum ersten Mal am Start, schaffte es gleich auf Rang fünf. „Das hat Spaß gemacht“, lobt auch er. Zugleich wird er wohl auch im Sommer antreten, wenn zum zweiten Mal der Wertach-Extreme-Run starten wird.

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