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Schießen

09.02.2019

Das ist schon wie ein vorgezogenes Finale

In den letzten Jahren standen sich die Tell-Schützen Tronetshofen/Willmatshofen (vorne Alessandro Carapezza) und die Singoldschützen Großaitingen immer wieder in der Endrunde des Landkreispokales gegenüber und lieferten sich vor vielen Zuschauern spannende Duelle. Heuer wird nur einer der beiden erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des populären Wettbewerbs die Endrunde erreichen, denn sie stehen sich bereits in der 2. Runde im direkten Duell gegenüber.
Bild: Manfred Stahl

Im Landkreispokal kommt es bereits früh zum Duell zwischen dem Rekordsieger Singold Großaitingen und dem Titelverteidiger Tell Tronetshofen/Willmatshofen. Das ist aber nicht der einzige „Knüller“ der zweiten Runde

Nachdem die erste Runde im Landkreispokal der Sportschützen fast wie eine „Aufwärmrunde“ war, weil von den insgesamt 34 teilnehmenden Vereinen mit Hubertus Siegertshofen und Hubertus Fleinhausen nur zwei ausschieden, wird es nun in der bis zum 23. März auszutragenden zweiten Runde des populären Mannschaftswettbewerbes ernst, denn nun wird im echten K.-o.-System geschossen und kein Team kann sich mehr eine Niederlage erlauben, wenn es den Einzug in die Endrunde der besten acht Teams im Mai in Großaitingen schaffen will.

Viele der noch im Wettbewerb verbliebenen Vereine hatten vor der Auslosung für die zweite Runde, die diese Woche in Reinhartshausen über die Bühne ging, in erster Linie die Hoffnung, weder auf den Pokalverteidiger Tell Tronetshofen/Willmatshofen noch auf den Rekordsieger Singold Großaitingen zu treffen, denn gegen diese Gegner hat kaum ein Verein sportlich eine Chance.

Die Hoffnung erfüllte sich für alle, denn die beiden Topfavoriten, die die erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des Landkreispokales sind, treffen bereits in der zweiten Runde im direkten Duell aufeinander. Damit ist bereits jetzt klar, dass es heuer nur einer der beiden Vereine in die Endrunde schafft.

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Die Großaitinger schossen zwar in der ersten Runde beim glücklichen 2294:2293-Erfolg in Mittelneufnach das klar bessere Ergebnis als die Tronetshofer, die in Horgau unerwartet mit 2261:2262 den Kürzeren zogen, doch das hat nichts zu sagen. Der Schwabenligist aus den Stauden trat nämlich im Wissen, sich in der ersten Runde auch eine knappe Niederlage erlauben zu können, nicht in Bestbesetzung in Horgau an. Im nun anstehenden Duell mit dem inzwischen in der Bayernliga schießenden Ex-Bundesligisten Großaitingen werden die Tell-Schützen aber alle ihre Topschützen aufbieten. Nach Aussage von Alessandro Carapezza können die Tell-Schützen dem Prestigeduell mit den Großaitingern trotz der Schwere der Aufgabe auch etwas Positives abgewinnen: „Wir sind froh, nach langer Zeit wieder mal zu Hause schießen zu dürfen, und freuen uns schon auf ein paar gesellige Stunden mit unseren Freunden aus Großaitingen nach dem Wettkampf!“

Neben dem Duell der beiden Topfavoriten gibt es noch einige weitere „Knüller“ in der zweiten Runde: Zu nennen ist hier vor allem das Staudenderby zwischen Langenneufnach und Mittelneufnach, in dem es auch um sehr viel Prestige geht. Favorisiert sind zwar die Mittelneufnacher, doch Langenneufnach wird ihnen einen harten Kampf liefern. Derbycharakter haben auch Duelle wie die zwischen Gabelbach und Aretsried, zwischen Häder und Grünenbaindt oder zwischen Mittelstetten und Untermeitingen. Kein Derby ist zwar das Duell zwischen Fortuna Klimmach und dem SV Grünholder Gablingen, doch beide Vereine haben seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis und stehen sich nach mehreren Jahren Pause erstmals wieder in einem Wettkampf gegenüber. Favorisiert ist das Team aus Gablingen, das in der ersten Runde mit 2295 Ringen des beste Ergebnis aller Mannschaften erzielte.

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