Schießen

02.05.2016

Das letzte Finalticket im Visier

Das letzte Ticket für die Endrunde im Landkreispokal nehmen heute Abend Dominic Portner und seine Langenneufnacher Teamkollegen gegen Fortuna Klimmach ins Visier.
Bild: Manfred Stahl

Im Landkreispokal stehen bereits sieben von acht Teilnehmern an der Endrunde fest. Zum Abschluss der 3. Runde treffen zwei befreundete Vereine aus den Stauden aufeinander

Landkreis Augsburg Im Landkreispokal der Schützen stehen sieben der acht Teilnehmer an der Endrunde am 13. Mai in Großaitingen fest. Nach den Lechschützen Ellgau, die sich bei der SG 1898 Klosterlechfeld mit 2297:2278 Ringen durchgesetzt hatten (wir berichteten bereits), sicherten sich auch der als Pokalverteidiger angetretene Bundesligist Singold Großaitingen sowie die Tell-Schützen Tronetshofen, die SG 1880 Untermeitingen, die SG Schwabegg, die Buschelbergschützen Aretsried und der SV Rothtal Horgau ein Finalticket.

Das achte und letzte Finalticket wird am heutigen Mittwoch ab 20 Uhr in einem Lokalderby zweier befreundeter Vereine vergeben: In Langenneufnach treffen die gastgebenden Hubertus-Schützen und das Team von Fortuna Klimmach aufeinander. Entscheiden wird da wohl die Tagesform, denn beide Vereine schossen in der zweiten Runde auf ähnlichem Niveau. Hubertus Langenneufnach gewann in Konradshofen mit 2258:2231 Ringen, während Fortuna Klimmach gegen den SVR Oberschöneberg mit 2261:2226 Ringen die Oberhand behielt. Beide Vereine standen schon oft in der Endrunde: Fortuna Klimmach hat elf Mal am Finalturnier teilgenommen (zuletzt 2012), Langenneufnach neun Mal (zuletzt 2014).

Noch in keinem Finalturnier gefehlt hat der Bundesligist Singold Großaitingen. Er hat sich heuer mit einem 2312:2260-Sieg in Schwabmühlhausen zum 23. Mal für die Endrunde qualifiziert. Maßgeblich daran beteiligt waren Dominik Mayer (391 Ringe), Barbara Bleicher (387), Fridolin Mayr junior (385), Michale Herzinger (384) und Stefan Harrand (384). Beste Schwabmühlhauser Schützen waren die Brüder Michael und Andreas Kramer mit jeweils 387 Ringen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Die wichtigsten Informationen zu den weiteren Begegnungen im Überblick:

Auerhahn Reinhartshausen – Tell-Schützen Tronetshofen/Willmatshofen 2284:2287 Ringe. – In diesem mit Spannung erwarteten Duell setzten sich die favorisierten Tronetshofer Tell-Schützen hauchdünn mit drei Ringen Differenz durch und zogen dadurch zum 20. Mal in die Endrunde ein. Maßgeblich am Erfolg der Tell-Schützen beteiligt war Manuela Haugg mit 390 Ringen. Starke Leistungen boten auch Alessandro Carapezza und Simone Ziegelmeier (jeweils 381 Ringe). Bei den Reinhartshausern, die nicht ausgeglichen genug besetzt waren, ragten Wolfgang Braun (387 Ringe), Katharina Wiedemann (386) und Florian Drexel (382) heraus.

Tell Westendorf – SG 1880 Untermeitingen 2246:2267 Ringe. – Zum sechsten Mal in Folge und zum achten Mal insgesamt qualifizierten sich die Untermeitinger Schützen für die Endrunde des Landkreispokales. Die Westendorfer schossen zwar ihr bestes Ergebnis in der laufenden Runde, doch der Schwabenligist setzte sich am Ende dank der starken Leistungen von Benjamin Rott (385 Ringe), Michael Niefenecker (384) und Daniel Niefenecker (382) klar durch. Die beiden besten Wes-tendorfer Schützen waren Josef Kastner (387) und Marianne Herbeck (381).

SV Jägerblut Neumünster – SG Schwabegg 2206:2249 Ringe. – Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die SG Schwabegg in Neumünster und zog zum elften Mal in die Endrunde ein. Andreas Engel (383 Ringe) und Tobias Heim (380) führten ihr Team zu einem klaren Erfolg. Bester Schütze bei Neumünster war Matthias Klaus mit 384 Ringen.

SV Rothtal Horgau – SV Frisch-Auf Mittelneufnach 2286:2265 Ringe. – Unerwartet deutlich setzten sich die in der Bezirksliga schießenden Horgauer gegen den Gauoberliga-Aufsteiger Mittelneufnach durch, der diesmal etwas unter seinen Möglichkeiten blieb. Zwar zeigten Michaela Kögel (393 Ringe) und der junge Patrick Vogg (384) sehr gute Leistungen, doch die Horgauer um Celin Steinle (390), Michael Knauer (385) und Patrick Steinle (380) waren ausgeglichener besetzt und schafften zum sechsten Mal den Einzug in die Endrunde, in der sie im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegt hatten.

SV Stadtbergen – Buschelbergschützen Aretsried 2245:2257 Ringe. – Einen spannenden Wettkampf lieferten die Stadtberger den favorisierten Aretsriedern. Am Ende führten die Geschwister Michael Ringler (382 Ringe) und Martina Ringler (381) die Buschelbergschützen zum zweiten Mal nach 2013 ins Finalturnier. Bester Stadtberger war Martin Boxler mit 381 Ringen.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Matula(1).tif
Eishockey

Nicht nur auf dem Eis ist viel los

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden