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Fußball,Kreisliga

25.11.2019

Der FC Königsbrunn überrascht in Lagerlechfeld

Diese Torchance von Haunstettens Tim Walther (weißes Trikot) konnte Schwabmünchens Torwart Daniel Braun noch vereiteln.
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Diese Torchance von Haunstettens Tim Walther (weißes Trikot) konnte Schwabmünchens Torwart Daniel Braun noch vereiteln.
Bild: Hieronymus Schneider

Durch den 2:0-Derbysieg schöpft der FCK neue Hoffnung – SpVgg Langerringen siegt in Göggingen und überwintert auf dem zweiten Platz. Die Reserve des TSV Schwabmünchen geht sieglos in die Pause

Der letzte Spieltag vor der Winterpause in der Kreisliga konnte nicht für alle Mannschaften aus dem Landkreis erfolgreich sein, das war von vornherein klar. Im Derby musste einer die Federn lassen und das war überraschenderweise die Heimmannschaft, die SpVgg Lagerlechfeld. Der FC Königsbrunn konnte sich dadurch auf den Relegationsplatz zwölf verbessern und neue Hoffnung für die Frühjahrsrunde schöpfen. Nur einen Platz und zwei Punkte besser steht der TSV Schwabmünchen II nach der dritten Niederlage in Folge. Jubeln durfte aber der Aufsteiger aus Langerringen, der den zweiten Platz durch einen Last-Minute-Auswärtssieg beim TSV Göggingen vor dem TSV Dinkelscherben behauptete. Als souveräner Tabellenführer geht der FC Horgau nach dem knappen 2:1-Sieg in Westheim mit fünf Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger in die Winterpause.

Lagerlechfeld - FC Königsbrunn 0:2 (0:2) – Die Königsbrunner überraschten die Lagerlechfelder schon in der siebten Minute, als Mario Krnezic zum Schuss kam und sich der Ball im Bogen wie in Zeitlupe über Torwart Mario Pachera ins Netz senkte. Acht Minuten später trat Manuel Salzmann einen Freistoß, der so abgefälscht wurde, dass Pachera erneut keine Abwehrmöglichkeit hatte. Die Lechfelder kamen überhaupt nicht ins Spiel und wirkten völlig harmlos. Königsbrunns Spielertrainer Johannes Georgs stabilisierte als Organisator vor der Abwehr und so konnten die Königsbrunner den Vorsprung verwalten. In der 84. Minute gab es noch eine aufregende Szene, als FCK-Torwart Tobias Maliske nach einem unabsichtlichen Zusammenprall mit Alexander Kergel mit Platzwunde ausgewechselt wurde. Für ihn hütete der Stürmer und Kapitän Manuel Salzmann das Tor und half, den Sieg über die Zeit zu retten. „Das war ein ganz schwaches Spiel von uns, wir waren völlig harmlos und hatten kaum Torchancen“, konstatierte Lagerlechfelds Trainer Daniel Raffler.

Tore 0:1 Krnezic (7.), 0:2 Salzmann (15.)

Der FC Königsbrunn überrascht in Lagerlechfeld

- Zuschauer 100

Göggingen - SpVgg Langerringen 2:3 (1:2) – Der Aufsteiger aus Langerringen zeigte von Anfang an keinen Respekt vor dem etablierten Kreisligisten im Gögginger Karl-Mögele-Stadion. Patrick Schorer nutzte schon die erste Chance der Partie und setzte den Ball schon nach neun Minuten zur 1:0-Führung in die Maschen. Schon vier Minuten später war es Mario Müller, der sich beherzt durchsetzte und den Gögginger Keeper Florian Pfeifer zum zweiten Mal überwand. Mit diesem sicheren Vorsprung schlichen sich dann aber Fehlpässe ein und Langerringen gab das Spiel mehr und mehr aus der Hand. „Da haben wir den Gegner wieder so richtig aufgebaut“, bemängelte Trainer Klaus Köbler. Der 1:2-Anschlusstreffer durch einen Freistoß von Michael Schäfer war die Quittung dafür bis zur Pause.

In der zweiten Halbzeit dominierte die SpVgg zwar, konnte aber zwei klare Torchancen nicht nutzen. Patrick Schorer hatte die Abwehr stehen lassen und scheiterte nur noch am Torwart. Mehr Glück hatten die Gögginger, die den offenen Schlagabtausch annahmen und zum 2:2 ausgleichen konnten. Die Entscheidung fiel in der vorletzten Minute, als Lukas Müller zwei Gegner ausspielte und aus etwa 15 Metern mit einem strammen Schuss Torwart Pfeifer zum dritten Mal überwinden konnte. Langerringens Trainer Klaus Köbler war voll des Lobes über die Mannschaftsleistung seines Teams, während Göggingens Trainer Thomas Luichtl mit der zweiten Last-Minute-Niederlage gegen den Aufsteiger haderte.

Tore 0:1 Schorer (9.), 0:2 Mario Müller (13.), 1:2 Schäfer (34.), 2:2 Rutha (67.), 2:3 Lukas Müller (89.) - Zuschauer 50

Haunstetten - TSV Schwabmünchen II 4:0 (0:0) – Eine Halbzeit lang konnte die Reserve des TSV Schwabmünchen die Partie noch offenhalten, obwohl die Haunstetter die größeren und klareren Torchancen hatten. TSV-Keeper Daniel Braun rettete mit Fußabwehr vor Tim Walther und hechtete einen Flachschuss zur Ecke. Marco Eser bremste Tim Volgmann noch vor dem Torschuss aus. Der einzige gefährliche Torschuss der Schwabmünchner von Maximilian Aschner strich knapp am Tor vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte Yannick Hof mit Einsatz des empfindlichsten Körperteils ein Tor des Ex-Wehringers Thomas Stockinger für den FC Haunstetten.

„Wer das erste Tor schießt, gewinnt dieses Spiel“, prophezeite TSV-Trainer Sebastian Holzer in der Pause. Und das gelang gleich nach Wiederanpfiff Steffen Krabler mit einem satten Volleyschuss. Nun beorderte Holzer den Kapitän Joshua Hieber nach vorne, um den Angriff ohne echte Stürmer zu verstärken. Doch nicht die Schwarz-Weißen kamen zu Torchancen, sondern die Heimelf nützte die Lücken in der Schwabmünchner Abwehr. Kapitän Dominik Woltmann passte von der Außenlinie zurück auf Stockinger, der zum 2:0 einschob und Krabler umkurvte Torwart Braun beim 3:0. Nach einer offensiveren Phase der Schwabmünchner setzte Maurice Goncalves Bicho mit einem schnellen Konter zum 4:0 den ergebnismäßigen Schlusspunkt der Partie. Zwei Minuten später fing sich Schwabmünchens Yannick Hof wegen Nachschlagens nach Ballverlust noch die Gelb-Rote Karte ein.

„Wir hatten heute keine Stürmer auf dem Platz und die Abwehr konnte den Druck der Haunstetter nicht über das ganze Spiel halten“, stellte Holzer, der selbst wegen Erkrankung nicht spielen konnte, etwas resigniert fest.

Tore 1:0 Krabler (47.), 2:0 Stockinger (58.), 3:0 Krabler (67.), 4:0 Bicho (79.) - Gelb-Rot Hof (81.) - Zuschauer 60

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