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Fußball

19.07.2019

Drei Tage mit 34 Jugendmannschaften

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Einen guten Job machten Peter Zedelmeier und Jakob Zinßer (von links).

Beim 21. Jugendturnier des TSV Mittelneufnach sind knapp 350 Kinder auf dem Platz

„Schön war’s, rund war’s, und alles hat hervorragend funktioniert.“ Mit diesen wenigen Worten resümierte Jugendabteilungsleiter Manuel Sattelmayer das diesjährige Jugendturnier. Doch was so einfach klingt, ist intensive, monatelange Vorbereitung mit einem großen Stab an Helfern und Unterstützern sowie auch großzügige Spenden von Sponsoren. Denn seit Beginn vor 21 Jahren läuft das dreitägige Turnier ohne übliches Startgeld, was die Verantwortlichen des TSV stolz macht.

Lange bangte Manuel Sattelmayer bezüglich der schlechten Wetterprognosen, ob das 21. Jugendfußballturnier überhaupt stattfinden kann. Doch der Wettergott meinte es sogar sehr gut und schenkte dem TSV drei Tage herrlichstes Fußballwetter.

Am Freitagabend starteten die Kleinsten aus der G-Jugend mit zehn Mannschaften. Hier setzte sich die TSG Thannhausen unter den Augen der vielen Mamas und Papas letztendlich souverän durch. Am Samstag durften sich dann die jungen Aktiven der C- und B-Jugend messen. Während sich bei der C-Jugend die SG Fischach durchsetzte, konnte in der B-Jugend die SG Blonhofen von oben winken. Am dritten Turniertag war dann Großkampftag mit 15 Mannschaften. Rund vierhundert Zuschauer verfolgten die Partien auf den drei Spielfeldern. Die SG Kleinaitingen/Großaitingen sicherte sich am Schluss gleich zwei Turniersiege in der F- und D-Jugend.

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In der E-Jugend durfte der Nachwuchs des TSV Ettringen jubeln. Bei der großen Siegerehrung bekamen dann alle Kinder unter dem großen Applaus der Zuschauer einen kleinen Pokal als Andenken.

Aber nicht nur die jungen Fußballer machten eine gute Figur. Neben den fast 350 Kindern und Jugendlichen fielen auch zwei in Gelb und Schwarz gekleidete Jungs auf.

Peter Zedelmeier vom TSV Straßberg und Jakob Zinßer vom TSV Klosterlechfeld sind zwei junge Schiedsrichter. Jakob Zinßer pfeift seit gut einem Jahr und Peter Zedelmeier stieg heuer neu in die Schirizunft ein.

Die beiden 15-jährigen wollten nach ihrer aktiven Zeit nicht ganz weg vom Fußball und haben als engagiertes Ziel, irgendwann Bundesliga zu pfeifen.

Angst vor dem in letzter Zeit immer schwerer werdenden Schiedsrichterjob haben beide nicht. „Man muss einfach ganz klare Anweisungen geben, eine gewisse Ausstrahlung haben und mit den Spielern ganz normal reden“, meint Jakob Zinßer gelassen und sein Kollege fügt hinzu, dass die eigene fußballerische Erfahrung hier und da schon hilfreich sein kann, um manche Situation richtig einzuschätzen.

TSV-Jugendleiter Manuel Sattelmayer fand für die beiden auch nur lobende Worte: „Ich hab von allen Seiten gehört, dass die beiden Jungs es gut gemacht haben, und wir Fußballer können echt froh sein, wenn sich solche jungen Männer oder auch Frauen trauen, dieses wichtige Ehrenamt für uns zu übernehmen – weil ohne Schiris wird’s schwierig.“

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