Fußball, A-Klasse

16.11.2019

Ein interessantes Derby steht an

Klosterlechfeld empfängt seinen Nachbarn. Straßberg will den SV Hurlach ärgern

Der letzte Spieltag der A-Klasse Augsburg Süd der Fußballer vor der Winterpause hat es noch mal in sich. Drei Spitzenteams treffen auf Teams aus dem Tabellenkeller. Damit könnte sich die Dreiteilung der Liga zementieren.

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Klosterlechfelds Sebastian Korner sieht vor dem Derby gegen Lagerlechfeld noch Luft nach oben für sein Team. „Mit unserer Mannschaft ist noch ein wenig mehr möglich“, erklärt Korner, „aber dazu müssten alle noch ein wenig mehr Engagement zeigen.“ Dem Trainer ist der Glaube an sein Team anzumerken, auch weil sich im Vergleich zum letzten Jahr vor allem der Zusammenhalt verbessert hat. „Ich bin nicht unzufrieden. Die Stimmung ist gut und wir sind wirklich ein Team.“ Diesen Teamgedanken wird es auch brauchen, um im Lechfeld-Derby zu bestehen. „Wir wollen gewinnen. Das Ziel sind drei Punkte, ganz klar“, sagt Korner.

Genauso entschlossen ist auch Roland Hausner von der Gegenseite. „Natürlich wollen wir gewinnen“, der Trainer von Lagerlechfeld II will dabei unbedingt den Schwung aus der letzten Partie gegen Langerringen mitnehmen. „Wir waren unter dem Strich die bessere Mannschaft und der Ausgleich in der letzten Minute war verdient.“ Mit der Hinrunde des Aufsteigers ist der Übungsleiter nicht unzufrieden. „Wir sind trotz teils großer Verletzungssorgen zufrieden.“ Immerhin steht sein Team derzeit sogar einen Platz vor dem Nachbarn aus Klosterlechfeld. Unterschätzen wird Hausner den Gegner allerdings nicht. „Wir wissen, dass in diesem Jahr ein gewisser Zug beim Gegner drin ist. Aber wir kennen sie ganz gut, immerhin war ich zwölf Jahre selbst bei Kloster aktiv.“ Für den Lagerlechfelder Trainer steht also ein besonderes Spiel bevor. „Das ist mein Heimatverein und darum ist es für mich emotional das wichtigste Spiel des Jahres.“

Ein interessantes Derby steht an

Ein Derby hat auch Christoph Schmid, Trainer des TSV Straßberg, am vergangenen Wochenende gegen den SSV Bobingen gesehen. „Das war endlich mal wieder ein richtiges Derby. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Bitter nur, dass wir unsere Chancen zu einer höheren Führung nicht nutzen konnten.“ Erneut vergab der TSV dabei einen Elfmeter. „Elfmeter sind in dieser Saison nicht unser Ding“, erklärt der Trainer ironisch. Allerdings vergab auch der Gegner einen Strafstoß. Das Unentschieden passt ins Gesamtbild beider Teams. „Wir haben sicherlich zu wenig geholt. Gerade gegen die direkten Konkurrenten haben wir Punkte liegen lassen.“

Besonders die personelle Situation macht den Kleeblättern zu schaffen. „Wir haben allein zwei Kreuzbandrisse und zwei Schlüsselbeinbrüche. Es fehlen sechs bis sieben Stammspieler dauerhaft. Das steckst du als kleiner Verein nicht so leicht weg.“ Die Ausfälle sind derart gehäuft, dass Schmid bislang in jedem Spiel sein Personal wechseln musste.

Das Programm wird dabei nicht einfacher. „Gegen Hurlach sind wir klarer Außenseiter. Die spielen einen tollen Fußball. Zudem fallen bei uns vermutlich weitere Spieler aus.“ Geschlagen geben sich die Waldler allerdings nicht. „Wir wollen schon gerne einen Punkt holen“, erklärt Schmid.

Außerdem trifft Reinhartshausen zu Hause auf Gessertshausen. Langerringen II empfängt den Tabellenletzten Königsbrunn II und die Siedler vom SSV werden versuchen Türkgücü II Punkte abzuknöpfen.

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