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Silvesterlauf

29.11.2017

Für einen guten Zweck ins neue Jahr laufen

Schon Wochen vor dem Lauf ist die Stimmung gut. Lauforganisator Leo Klocke (rechts) freut sich zusammen mit den Beteiligten von der BEW, der Wasserwacht, dem Verschönerungsverein, der Stadt Schwabmünchen und den Ulrichswerkstätten auf den Start am Silvestertag.
Bild: Christian Kruppe

Zum fünften Mal drehen in Schwabmünchen die Lauffreunde ihre Runde. Auch die Kinder sind wieder mit am Start. Was den Lauf im Landkreissüden so besonders macht

Leo Klocke kann es selbst fast nicht glauben. Der Schwabmünchner Silvesterlauf jährt sich nun schon zum fünften Mal. „Am Anfang haben mich einige für verrückt erklärt“, erinnert er sich an die Anfänge zurück. „Es gibt genug Läufe, und dann noch so lange, das wird nichts“, waren die Argumente, die er zu hören bekam. Aber Leo Klocke bewies das Gegenteil.

Doch der Silvesterlauf in Schwabmünchen hat sich in der Laufszene etabliert. Vor allem wohl, weil er anders als die anderen Läufe ist. Nicht nur, dass er mit zwölf Kilometern Strecke der längste Lauf im Augsburger Land ist. Der Leistungssport zählt in Schwabmünchen nicht all zu viel. Im Zielraum hängt keine große Stoppuhr, es geht nicht auf Biegen und Brechen um die Topzeit. Leo Klocke hat von Anfang an ein anderes Ziel verfolgt. „Hier geht es nicht darum, mit Blick auf die Uhr als Schnellster über die Strecke zu hetzten. Hektik hat man das ganze Jahr über genug“, erklärt der junge Organisator.

Vielmehr geht es um das Laufen an sich und um die Zahl zwölf. Denn so viel Kilometer gilt es zu bewältigen, so viel Hindernisse sind auf der Strecke aufgebaut, so viel Monate hat das Jahr. „Darum geht es. Für jeden Monat ein Kilometer, ein Hindernis. So kann man am Silvestertag mit einem entspannten Lauf das Jahr nochmals Revue passieren lassen. Dazu kommen dann auch noch zwölf Euro für einen guten Zweck“, so Klocke. Denn vom Startgeld jedes Läufers werden zwölf Euro gespendet. Wie schon im Vorjahr geht er Lauferlös an die Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen.

Doch nicht nur die großen Läufer sorgen für Spenden. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird es auch in diesem Jahr wieder einen Kinderlauf geben. Der führt nicht, wie der große Lauf, vom Luitpoldpark aus zur Wertach und über Hindernisse. Die Läufer bis zwölf bleiben im Park, drehen Runden um die Festwiese. Jede Runde belohnt die Raiffeisenbank Schwabmünchen mit zwei Euro. Die Laufzeit der Kinder beträgt - natürlich - zwölf Minuten.

„Mitlaufen kann jeder, egal ob Laufprofi oder Hobbyläufer. Wichtig ist der Spaß“, betont Klocke.

Auch vor den Hindernissen muss sich niemand fürchten. „Die sind für jeden zu bewältigen. Wer sich nicht traut, der läuft einfach außenrum“, so der Organisator.

Weshalb der Lauf in Schwabmünchen stattfindet, hat einen einfachen Grund: „Von Beginn an haben wir bei der Umsetzung von allen Seiten Unterstützung gefunden. Egal ob Wasserwacht und Rot-Kreuz-Bereitschaft, Verschönerungsverein oder Stadt, alle haben uns sofort unterstützt. Auch Hans Pfänder, auf dessen Flächen die Hindernisse sind, oder der Maschinenring, der diese mit aufbaut, waren von Beginn an eine große Hilfe. So was gibt es nicht überall.“

Rund 150 Läufer waren im Schnitt immer dabei, die Tendenz ist steigend. „Wie viele am Ende kommen, hängt immer stark vom Wetter ab“, weiß Leo Klocke. „Wenn der Silvestertag verregnet ist, sind es auch mal ein paar weniger“, ergänzt er. Sicher mit dabei sind die erfolgreichen „Spartan-Race“-Teilnehmer der „Racing Cops“ um Marc Schwalber, denn deren Meldung ging schon ein. Sie zählen zu den Stammgästen beim Lauf in Schwabmünchen.

und weitere Infos rund um den 5. Schwabmünchner Silvesterlauf sowie den Streckenverlauf und Bilder der vergangenen Läufe gibt es unter www.time2run.org.

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