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Schießen

01.09.2013

Im Finale soll es mehr Spannung geben

Spannender werden soll beim Finalturnier um den Landkreispokal der Sportschützen der zweite Finaldurchgang, der jedes Jahr vor großer Zuschauerkulisse stattfindet. Im Finale 2013 standen sich Grünholder Gablingen (von links Alexandra Meyer, Yasmin Reiner und Alexander Baur) und Singold Großaitingen gegenüber.
Bild: Manfred Stahl

Der beliebte Wettbewerb um den Landkreispokal des Landkreises Augsburg wird bereits zum 21. Mal ausgeschossen. Favorit ist auch heuer wieder der Bundesligist Singold Großaitingen

Landkreis Augsburg Bereits zum 21. Mal wird ab November der Landkreispokal des Landkreises Augsburg für Sportschützen ausgeschossen. Der Wettbewerb gehört im Schießen zu den populärsten Wettbewerben überhaupt und ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit der Wettbewerb in der Saison 1993/1994 versuchsweise zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, haben bislang fast immer mehr als 50 Vereine teilgenommen, teilweise waren es sogar mehr als 60 Vereine.

Die Teilnehmer am Landkreispokal kommen aus dem ganzen Landkreis Augsburg, dessen Vereine sich über sieben Gaue (Lech/ Wertach, Augsburg, Wertingen, Türkheim, Donau-Ries, Landsberg und Pöttmes) und zwei Schützenbezirke (Schwaben und Oberbayern) verteilen. Erklärtes Ziel des Landkreises ist es, die Beziehungen zwischen Vereinen unterschiedlicher Gaue zu fördern. Dies gelingt, denn im Landkreispokal messen sich Vereine im sportlichen Vergleich, die sich sonst nie oder kaum in Wettkämpfen gegenüberstehen.

Bis zum Finalturnier läuft alles wie gehabt

Bei der 21. Auflage des Wettbewerbs bleibt der Modus im Vergleich zu den vergangenen Jahren weitgehend unverändert. Bis zum Finalturnier läuft alles wie gehabt: Jeder Verein kann weiterhin nur eine Mannschaft stellen, die aus mindestens sechs und maximal acht Schützen besteht. Geschossen werden kann mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole.

Auch künftig wird vor jeder Runde des als reiner Mannschaftswettbewerb konzipierten Landkreispokals neu ausgelost, nach Möglichkeit öffentlich. Für die zweite Runde qualifizieren sich in jedem Fall 32 Mannschaften. Sollten sich weniger als 63 Vereine am Landkreispokal beteiligen, können auch Verlierer aus der ersten Runde in die zweite Runde einziehen: Neben den Siegern der ersten Runde sind dann auch die Vereine für die zweite Runde qualifiziert, die in der ersten Runde mit der niedrigsten Ringdifferenz verloren haben. Die Zahl der Vereine, die sich auf diesem Wege qualifizieren können, ist dadurch begrenzt, dass maximal 32 Mannschaften in der zweiten Runde antreten dürfen.

Beim Finalturnier sind auch weiterhin acht Vereine am Start

Für das auch bei Zuschauern sehr beliebte Finalturnier, in dem der Gewinner des Landkreispokals im K.-o.-System ermittelt wird und das jedes Jahr einen der Höhepunkte der Saison darstellt, qualifizieren sich wieder acht Vereine. Etwas modifiziert werden soll aber der Ablauf der Endrunde. Hier ist geplant, für mehr Spannung zu sorgen, denn in den beiden letzten Jahren stand der Bundesligist Singold Großaitingen jeweils bereits nach dem ersten von zwei Finaldurchgängen praktisch als Sieger fest und die Luft war bereits frühzeitig raus.

Um dies künftig zu verhindern, werden im Moment mehrere Varianten geprüft, wie letztlich am Ende des Turniers die Entscheidung über den Sieger herbeigeführt wird. Geplant ist, dass der erste der beiden Finaldurchgänge nur noch dazu dient, die jeweils sechs Schützen der beiden Finalisten zu ermitteln, die dann in der zweiten Runde nochmals vor großer Zuschauerkulisse an den Stand treten. Für diesen zweiten Finaldurchgang gibt es mehrere Vorschläge.

Nach bisherigem Modus geben die Schützen beider Teams jeweils zehn Finalschüsse ab, bei denen nach jedem Schuss auf Zehntelringe genau ausgewertet wird. Am Ende werden bei beiden Teams die Ergebnisse aller sechs Schützen addiert.

Ein Vorschlag, der im Sommer ins Spiel gebracht worden ist, sieht Folgendes vor: Beide Finalisten treten im zweiten Durchgang wieder mit sechs Schützen an. Nach jedem Schuss der anfangs insgesamt zwölf Finalisten scheidet der mit dem schlechtesten Ergebnis in diesem Durchgang aus. Der Verein, der als Erster keinen Schützen mehr am Stand hat, hat verloren. Im ungünstigsten Fall gibt es sechs Finalschüsse, wenn alle Schützen einer Mannschaft nacheinander ausscheiden. Im besten Fall gibt es elf Finalschüsse, wenn von jeder Mannschaft jeweils fünf Schützen ausgeschieden sind und die Entscheidung am Ende zwischen den jeweils letzten Vertretern jedes Teams fällt.

Bei diesem K.-o.-System könnte ein Verein auch dann noch Landkreispokalsieger werden, wenn er bei den ersten fünf Finalschüssen jeweils einen Schützen verliert und das letzte verbliebene Teammitglied sich dann gegen alle Akteure des Gegners durchsetzt.

An allen bisherigen 20 Finalturnieren teilgenommen hat nur der Bundesligist Singold Großaitingen, der nicht nur Pokalverteidiger, sondern auch Rekordgewinner des Landkreispokals ist. Er konnte sich von 1994 bis 2013 nicht weniger als zwölf Mal in die Siegerliste eintragen und peilt nun den sechsten Sieg in Folge an. Auch wenn die Großaitinger erneut klarer Favorit im Kampf um den Turniersieg sind, hat der Landkreispokal nicht viel an seiner Attraktivität eingebüßt, denn für die meisten Vereine ist bereits die Teilnahme am Finalturnier ein großer Erfolg.

Der Erlös geht wieder an die Kartei der Not

Von einer guten Beteiligung an der 21. Auflage des Landkreispokals der Sportschützen profitieren würde auch die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung, denn sie erhält wieder die kompletten Startgebühren (pro Mannschaft zehn Euro) und steht damit bereits vor dem ersten Wettkampf als großer Gewinner fest.

Meldeschluss Vereine, die am Landkreispokal teilnehmen wollen, müssen ihre schriftlichen Meldungen bis spätestens 4. Oktober abgeben.

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