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Leichtathletik
10.06.2021

Roman Jocher schafft die Norm für die U20-EM

Hoch hinaus: Roman Jocher aus Königsbrunn schaffte in Filderstadt die Norm zur U20-Europameisterschaft, die Mitte Juli in Estland stattfindet.
Foto: Nimptsch

Der Zehnkämpfer aus Königsbrunn erkämpft sich neue Bestmarken und darf jetzt nach Estland

Mit einem Paukenschlag ist der 18-jährige Königsbrunner Roman Jocher in die Zehnkampf-Saison der Leichtathleten gestartet.

Der Student im Trikot des SSV Ulm 46 kam bei seinem ersten Zehnkampf bei den U20-Junioren auf die neue Bestmarke von 7233 Punkten und wurde in Filderstadt Zweiter. Sieger Till Steinforth vom SV Halle kam auf 7273 Punkte. Für Jocher bedeutet seine Leistung die Norm für die U20-Europameisterschaft und die Nominierung für den Titelkampf ab dem 15. Juli in Tallin (Estland). „Ich bin sehr glücklich und zufrieden, mein gestecktes Ziel erreicht zu haben. Jetzt werde ich erst einmal eine Woche regenerieren“, verriet Jocher.

Jocher stellte in Filderstadt zahlreiche neue persönliche Bestleistungen auf. So über die 400 Meter in 51,02 Sekunden, die 1500 Meter in 4:31,33 Minuten und im Speerwerfen mit 55,73 Metern. Seine Weitsprungleistung egalisierte er mit 6,51 Metern. Die weiteren Ergebnisse können sich ebenfalls sehen lassen: 100 Meter (11,64 Sekunden), 119 Meter Hürden (14,94 Sekunden), Kugelstoßen (13,82 Meter), Diskuswerfen (39,46 Meter), Hochsprung (1,95 Meter) und Stabhochsprung (4,10 Meter). „Das Training hat mir schon viel gebracht, aber es ist noch Luft nach oben. So gesehen ärgern mich die 40 Punkte Rückstand auf Rang eins nicht“, sagt der Student.

Von den deutschen Meisterschaften in Braunschweig kehrte Kerstin Hirscher mit Rang acht über die 1500 Meter der Frauen zurück. Die Ausbilderin der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn lief im zweiten Saisonwettkampf mit 4:24,47 Minuten eine persönliche Jahresbestzeit. „Unter 4:20 Minuten wäre schön gewesen, aber angesichts meiner Zystenoperation ist das Ergebnis in Ordnung. Ich bin noch nicht topfit, aber auf dem Weg dahin“, sagt Hirscher.

Dieser Aussage konnte Trainer Georg Kusterer nur zustimmen. Als nächster Wettkampf steht die Gala bei ihrem Verein Telis Regensburg auf dem Programm. Dagegen weiß die Königsbrunnerin Sonja Keil (LG Augsburg) noch nicht, wann sie starten kann. „Ich laboriere noch an einer Verletzung“, sagt Kerstin Hirscher.

Die Leichtathleten des TSV Schwabmünchen sind am Sonntag im Münchner Dantestadion im Einsatz. Julia Stuhler startet über die 100 und 200 Meter sowie in der 4x100 Meter Staffel. „Wir sind sogar mit zwei Staffeln am Start, denn wir sind im Moment viele Mädels im Training. So laufe ich die Staffel mit Miriam Dreher, Franziska Rost und Irina Gorr. Ich persönlich will versuchen, gute Zeiten zu erzielen“, war von der Jurastudentin zu erfahren, die in Kürze ihr Examenszeugnis an der Universität Augsburg erhalten wird und einen Kurzurlaub in Österreich geplant hat. „Daher verzichte ich auf einen Start bei der Gala in Regensburg“, sagt Stuhler.

Auch Irina Gorr hat in dieser Saison noch einiges vor und hofft, ihre Zeit über die 400 Meter von 57,55 Sekunden unterbieten zu können. Sie hat für München die 100 und 400 Meter gemeldet und läuft in der Staffel. Favorit im Hochsprung der U18-Junioren ist Daniel Labermeier mit seiner Bestleistung von 1,83 Metern. (ref)

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