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Fußball, Bayernliga

03.11.2017

Licht und Schatten wechseln sich ab

Thomas Rudolph (am Ball) rang nach der Niederlage gegen Hankhofen noch um Worte. Seine Stimmung dürfte nach dem Sieg gegen Sonthofen aber wieder deutlich besser sein.
Bild: Reinhold Radloff

Eine Niederlage gegen Hankhofen, danach ein Erfolg gegen Sonthofen. Schwabmünchen möchte gegen Kottern etwas Zählbares holen. Der Gegner muss dabei auf einen Spieler verzichten.

Mit frisch getanktem Selbstvertrauen geht es für die Schwabmünchner weiter. Der TSV Kottern gastiert am Sonntag in der Domus Regio Bau Arena. Um 14 Uhr startet die Partie, die von Schiedsrichter Philipp Eisenmann geleitet wird.

Der TSV Kottern ist eine der Top-Mannschaften in der Liga. Nach einer kleinen Durststrecke, sind die Allgäuer spätestens seit dem Spiel in Neumarkt wieder in der Erfolgsspur. Bei dem 3:2-Sieg konnte die Mannschaft von Trainer Frank Wiblishauser die Aufholjagd verhindern und einen Dreier verbuchen. Derzeit stehen die Allgäuer auf dem fünften Tabellenrang, von ihren 33 Punkten wurden 14 in fremden Stadien erzielt.

Vom unteren Tabellendrittel absetzen

Bei dem TSV Schwabmünchen lief es in letzter Zeit bekanntlich nicht gerade glänzend. Es wurde der Mannschaft vorgeworfen, dass sie kein stimmiges Team seien. Doch die negativen Urteile wurden mit der sehr starken Leistung in Sonthofen behoben. Dort zeigte die Mannschaft von Trainer Paolo Maiolo, dass in ihnen immer noch das Potenzial steckt, dass sie vergangene Saison so ausgezeichnet hat. Im Moment stehen die Schwarz-Weißen mit 24 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Mit einem Sieg könnten sich die Schwabmünchner weiter aus dem unteren Tabellendrittel absetzen. Und wenn sich die Mannschaft so zeigt, wie am Dienstag beim 3:1 in Sonthofen, steht einem Dreier nichts im Wege.

„Mit diesem Aufwärtstrend und Stimmungshoch traue ich der Mannschaft auf jeden Fall einen Sieg zu. Es ist angenehm zu sehen, wie Licht und Schatten wechseln können bei uns. Wir müssen an die Leistung anknüpfen und den Kampf gegen Kottern annehmen. Das Team belehrt uns immer aufs Neue, mal positiv, aber auch negativ. Da kann man nur positiv den Kopf schütteln. Vor der Winterpause gilt es noch den einen oder anderen Punkt zu sammeln“, sagt Spielleiter Manfred Bock.

Leistung konstanter erbringen

„Wenn wir an die Leistung anknüpfen, ist durchaus was drin. Es wird aber schwer werden, da Kottern eine Top-Mannschaft ist. Um was Zählbares zu holen, müssen wir unsere Leistung konstanter erbringen“, sagt Trainer Paolo Maiolo. Verzichten müssen die Schwabmünchner möglicherweise auf Turgay Karvar sowie auf die Langzeitverletzten Janis Danke, Dominik Fiedler und Phillip Schmid.

Noch schwerere Verletzungssorgen gibt es beim Gegner: Torjäger Andreas Hindelang fällt wegen Achillessehnenproblemen aus. Ebenfalls verletzt sind Julian Feneberg, Mario Jokic, Stefan Liebert und Gökhan Celik.

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