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Fußball Kreisliga

16.10.2020

Wie geht es nach dem Derby weiter?

Heiß umkämpft war das Kreisliga-Derby zwischen dem FC Königsbrunn und Langerringen. Beide wollen nun am Wochenende punkten.
Bild: Hieronymus Schneider

Langerringen will nach seinem Sieg auch in Täfertingen punkten und der FC Königsbrunn rechnet sich gegen Anhausen was aus

Der umkämpfte Derby-Sieg vom vergangenen Sonntag hat die Chancen der SpVgg Langerringen auf den zweiten Tabellenplatz deutlich verbessert. Der Trainer des unterlegenen Gegners FC Königsbrunn, Johannes Georgs, hat die 1:3-Niederlage nur schwer verdaut. „Wenn wir in der entscheidenden Phase bei unseren Chancen das zweite Tor gemacht hätten, wäre die Partie gegen den Favoriten wohl anders ausgegangen“, trauert der Königsbrunner Coach immer noch den vergebenen Möglichkeiten nach.

Die Leistung seines Teams gibt ihm aber Hoffnung, nun auch im Heimspiel gegen das weitere Spitzenteam aus Anhausen mithalten zu können. Die Anhauser kamen nach ihrem „Bigpoint“ im Match um Platz zwei gegen Langerringen dann gegen die Reserve des TSV Schwabmünchen nicht über ein 0:0 hinaus. Deshalb rechnet sich der FC Königsbrunn mindestens einen Punktgewinn aus. Entwarnung konnte Georgs in Sachen Daniel Greimel geben. Der in Langerringen verletzt vom Feld gegangene Stürmer kann am Samstag spielen und mit seinen Sturmkollegen versuchen, das Anhauser Abwehrbollwerk zu knacken. Beim Hinspiel ist das dem FCK nicht gelungen, es ging knapp mit 0:1 verloren.

Etwas leichter erscheint die Aufgabe der SpVgg Langerringen beim Tabellenvorletzten TSV Täfertingen. Dort will die Truppe von Trainer Klaus Köbler siegen und hofft auf einen weiteren Ausrutscher der Anhauser in Königsbrunn. Klaus Köbler warnt aber davor, den vermeintlich leichteren Gegner zu unterschätzen. Dazu hat er Grund genug, denn das Hinspiel wurde überraschend auf eigenem Platz mit 2:3 verloren.

Diese Scharte soll im Duell der ungleichen Aufsteiger ausgewetzt werden. Der im Spiel gegen Königsbrunn verletzte Thomas Rupprecht wird am Sonntag auf jeden Fall fehlen. Dafür rechnet Köbler aber wieder mit dem Einsatz von Lukas Müller und Sebastian Grüner. Torwart Patrick Joder war ja schon gegen den FCK wieder im Einsatz.

Die SpVgg Lagerlechfeld versucht, beim TSV Zusmarshausen aus dem Tief der beiden Niederlagen in Horgau und Westheim wieder heraus zu kommen. „Die Personallage ist leider genau so dünn wie in der Vorwoche, aber wir wollen das Beste daraus machen“, sagt Spielertrainer Daniel Raffler. Von seinem Saisonziel – 30 Punkte und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben – ist er nur noch vier Punkte entfernt. Er hofft darauf, diesem Ziel mit einem Punktgewinn in Zusmarshausen ein Stück näher zu kommen. Beim Hinspiel siegte der Aufsteiger klar mit 4:0.

Der Spieltag wird am Sonntag um 17.30 Uhr mit der Partie des TSV Schwabmünchen gegen den TSV Dinkelscherben abgeschlossen. Nach dem überraschenden Punktgewinn beim 0:0 in Anhausen hat die junge Truppe der Schwarz-Weißen wieder Mut gefasst. Nun traut sie sich im Heimspiel gegen den Tabellenvierten auch etwas zu. Wenn es drei Punkte werden sollen, müssen die Angreifer um Spielertrainer Sebastian Holzer diesmal aber auch Tore schießen. Beim Hinspiel gingen sie mit 0:4 unter. Die Ergebnisse des Gegners waren seit dem Wiederbeginn durchwachsen. Nach einer Niederlage in Kissing folgte ein 4:2-Sieg gegen den Tabellenführer FC Horgau und danach ein Unentschieden im Derby gegen Zusmarshausen. Schwabmünchens Trainer Christian Wanner hofft auf einen Erfolg vor der Punktspielpause.

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