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Schießen

07.01.2020

Zum Abschluss zielt Großaitingen noch einmal ganz genau

Zwei Siege feierte der Bobinger Florian Gollinger mit den Singoldschützen Großaitingen in der 2. Bundesliga Süd der Luftpistolenschützen beim letzten Wettkampftag der Saison in Erlangen.
Bild: Manfred Stahl

Die Singoldschützen Großaitingen holen am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Süd der Luftpistolenschützen zwei Siege und schlagen sogar den Meister.

Zum Abschluss noch einmal ganz genau gezielt haben die Singoldschützen Großaitingen zum Abschluss der Saison in der 2. Bundesliga Süd der Disziplin Luftpistole. Am letzten Wettkampftag der Saison gewannen die Großaitinger in Erlangen zunächst etwas überraschend mit 3:2 Punkten gegen den mit der Bilanz von 16:2 Punkten angereisten Meister SV Kelheim-Gmünd II mit 3:2 Punkten. Ein paar Stunden später siegten sie dann gegen die bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber der HSG Erlangen mit 4:1 Punkten.

Großaitingen landet auf dem achten Platz

Im Endklassement belegen die Großaitinger mit 12:10 Punkten den achten Platz unter zwölf Teams und haben das Ziel Klassenerhalt ganz souverän erreicht. Wenn die Großaitinger die ganze Saison über an die am letzten Wettkampftag gezeigten Leistungen herangekommen wären, hätten sie vermutlich im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga ein gewichtiges Wort mitreden können.

In die Aufstiegsrunde zur höchsten deutschen Klasse ziehen nämlich mit Grund (16:6 Punkte) und dem SV Peiting (14:8), zwei Teams ein, die nur wenige Zähler mehr als die Singoldschützen sammeln konnten und im Saisonschnitt kaum besser schossen als die Großaitinger.

Zum Abschluss zielt Großaitingen noch einmal ganz genau

Singold GroßaitingenSV Kelheim-Gmünd II 3:2 Punkte Mit großem Kampfgeist und etwas Schussglück brachten die Großaitingern der nicht aufstiegsberechtigten Kelheimer Erstliga-Reserve die zweite Saisonniederlage bei. Nach regulärem Wettkampfende stand es 2:1 für die Kelheimer, für die Steven Seeliger (365:363 gegen Florian Gollinger) und Raik Schubert (370:361 gegen Artur Pfitzner) punkten konnten, während auf Großaitinger Seite Ralf Wieler gegen Miriam Piechaczek mit 372:367 die Oberhand behielt. In zwei Einzelduellen gab es keinen Sieger, sodass zwei Stechen anstanden. Im ersten Stechen gewann der für Großaitingen schießende Mattsieser Wilhelm Hämmerle gegen Tobias Meyer nach einem 368:368 mit 8:7 Ringen. Es stand somit 2:2. Entscheiden musste nun das Spitzenduell zwischen dem für Großaitingen schießenden Wehringer Alexander Leuchtle und Thomas Karsch, die sich mit 375:375 getrennt hatten. Leuchtle hatte die besseren Nerven und holte mit 10:9 Ringen den entscheidenden dritten Punkt für Großaitingen.

HSG Erlangen – Singold Großaitingen 1:4 Punkte In diesem Duell ging es für beide Mannschaften um praktisch nichts mehr. Die gastgebende HSG Erlangen, die zuvor mit 1:4 gegen Raisting verloren hatte, stand bereits als Absteiger fest und die Großaitinger hatten den Klassenerhalt schon in der Tasche. Im Gefühl der Sicherheit und beflügelt vom Sieg gegen den Meister Kelheim-Gmünd II schwangen sich die Großaitinger zu ihrer zweitbesten Saisonleistung auf und gewannen letztlich ganz sicher mit 4:1 Punkten. Nicht zufrieden war lediglich Alexander Leuchtle, denn er verlor gegen Matthias Nolte das Spitzenduell mit 369:376 Ringen. Seine Teamkollegen kamen dagegen alle zu recht ungefährdeten Siegen. Florian Gollinger gewann nach seiner zweitbesten Saisonleistung mit 376:368 gegen Martin Bäuml, Ralf Wieler schlug Hans-Rainer Wagner mit 368:356, Artur Pfitzner bezwang Niels Röhrer mit 365:362 und Wilhelm Hämmerle kam zu einem lockeren 363:343-Erfolg gegen Michael Lehmeier.

Die Abschlusstabelle

1. Kelheim-Gmünd II 33:22 16:6 

2. BS Grund 30:25 16:6 

3. SV Peiting 35:20 14:8 

4. Hitzhofen-Oberzell 32:23 14:8 

5. Auerh. Steinberg 33:27 14:10

6. AS Unteriglbach 30:25 12:10

7. HSG München II 29:26 12:10

8. Sing. Großaitingen 25:30 12:10

9. SG Raisting 24:31 10:12

10. SV Rettenbach 24:26  6:14

11. SG Ebersdorf 21:34  4:18

12. HSG Erlangen 13:42  2:20

Anmerkung Da Meister Kelheim-Gmünd II nicht aufstiegsberechtigt ist, ziehen die Teams aus Grund und Peiting in die Aufstiegsrunde ein. Ebersdorf und Erlangen steigen in die Bayernliga ab.

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