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So schneiden CSU, AfD und Markus Söder in neuer Umfrage in Bayern ab

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Die Söder-Gegner werden wieder mehr – seine Fans aber auch

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    Markus Söder bleibt der Fixpunkt in der bayerischen Politik – und polarisiert wie eh und je.
    Markus Söder bleibt der Fixpunkt in der bayerischen Politik – und polarisiert wie eh und je. Foto: Soeren Stache, dpa

    Die politische Sommerpause spüren auch die Demoskopen: Die Stimmung in Bayern hat sich im vergangenen Monat kaum verändert, mit großem Abstand bleibt die CSU stärkste Kraft im Freistaat, die AfD folgt dahinter. An Ministerpräsident Markus Söder scheiden sich die Geister. Und sowohl das Bündnis Sahra Wagenkecht als auch FDP und Linke wären weit entfernt von einem Einzug in den Landtag, wenn am Sonntag in Bayern gewählt werden würde. Das besagen die aktuellen Zahlen im Bayern-Monitor des Meinungsforschungsinstituts Civey, mit dem unsere Redaktion kontinuierlich das Stimmungsbild in Bayern untersucht.

    Demnach erhält die CSU aktuell 40 Prozent der Stimmen in Bayern und verliert damit einen Prozentpunkt zum Vormonat. Da ihr Koalitionspartner von den Freien Wählern jedoch eben jenen Prozentpunkt hinzugewinnt und so nun auf zehn Prozent kommt, bleiben die Verhältnisse für die bayerische Staatsregierung im September stabil. Größte Oppositionspartei wäre weiterhin die AfD, die aktuell bei 20 Prozent liegt. Sie ist die große Gewinnerin dieses Jahres, lag Ende 2024 noch bei 14 Prozent, erreichte im Juni sogar 22 Prozent und liegt seither kontinuierlich über der 20-Prozent-Marke.

    So hat sich die politische Stimmung in Bayern zuletzt verändert

    Damals träumte das Bündnis Sahra Wagenknecht im Übrigen noch von einem Einzug in den Bundestag bei den bevorstehenden Wahlen – und hätte auch in Bayern mit Umfragewerten von vier Prozent Chancen auf einen Platz im Landtag gehabt. Das ist inzwischen eindeutig vorbei: Hatte es im Juli immerhin noch zu drei Prozent der Stimmen gereicht, bleibt es nun wie im Vormonat bei zwei Prozent und dem Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit im September. Noch schlimmer ergeht es der FDP und der Linken, beide kommen auf je ein Prozent. Während das bei der FDP in den bundesweiten Trend passt, liefert Bayern bei den Linken damit einen Kontrast zum Bund: Dort ist die Partei seit Monaten auf einem Umfragehoch mit zweistelligen Werten.

    Eine bayerische Besonderheit bleibt auch die schwache SPD: Im Freistaat kommt sie wie im August auf nur acht Prozent. Auch der Stimmenanteil der Grünen in Bayern ist weiter konstant bei 13 Prozent. Auf ähnlichen Werten verharren beide Parteien seit Monaten. Fünf Prozent der Befragten würden einer noch nicht genannten Partei ihre Stimme geben.

    So zufrieden sind die Menschen in Bayern mit Markus Söder

    Wenn es um die Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder geht, ist die Stimmung weiterhin gespalten. Dabei steht das Lager der Unzufriedenen mit kleiner Überzahl den Zufriedenen gegenüber. Erfreulich für Söder ist dabei, dass anders als im August nur noch insgesamt 47 statt zuvor 48 Prozent der Befragten angeben, unzufrieden zu sein. Jedoch ist darunter der Anteil derer, die mit Söders Arbeit „sehr unzufrieden“ sind, von 33 auf 34 Prozent angestiegen. Zufrieden sind aktuell 42 Prozent mit Markus Söder, darunter jeweils 21 Prozent „eher“ sowie „sehr zufrieden“. Im August waren noch nur 19 Prozent „sehr zufrieden“.

    Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Bayerns Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Bayern wäre?" wurden im Zeitraum vom 29. August 2025 bis 12. September 2025 die Antworten von 5000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus Bayern berücksichtigt. Für die Frage "Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder?" wurden im Zeitraum vom 15. August 2025 bis 12. September 2025 die Antworten von 4838 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus Bayern berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei jeweils 2,5 Prozent.

    Das ist unser Bayern-Monitor

    Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey untersuchen wir in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

    Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

    Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

    Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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