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  4. Umfrage: Deutsche sind beim Thema Cannabis-Legalisierung zwiegespalten

Umfrage
29.11.2021

Deutsche sind beim Thema Cannabis-Legalisierung zwiegespalten

Cannabis soll legalisiert werden. 43 Prozent der Deutschen finden das gut - ebenfalls 43 Prozent finden es schlecht. 14 Prozent sind unentschieden.
Foto: Christian Charisius, dpa (Symbolbild)

Exklusiv Die Ampel will Cannabis legalisieren - das finden gleich viele Deutsche gut wie schlecht. Jung und Alt sind bei dem polarisierenden Thema gegensätzlicher Meinung.

Kiffen soll in Deutschland legal werden, darauf haben sich die baldigen Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt. Cannabis soll künftig in lizenzierten Geschäften legal an Erwachsene verkauft werden können. Eine gute Idee? Das Thema polarisiert, die Deutschen sind in der Frage gespalten: 43 Prozent bewerten die Pläne zur Cannabis-Legalisierung in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion positiv. Genausoviele halten die Freigabe für eine schlechte Idee. 14 Prozent der Befragten sind unentschieden.

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Jüngere Menschen befürworten die Cannabis-Leagalisierung mehrheitlich

Klare Unterschiede sind zu sehen, wenn man auf die Details der Ergebnisse blickt. So ist auffällig, dass die geplante Legalisierung bei jüngeren Menschen in der Tendenz positiver ankommt als bei Älteren. So befürworten rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen die Ampel-Pläne, aber nur rund ein Drittel der Über-65-Jährigen.

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Drei Viertel der Unionswähler sind gegen die Legalisierungs-Pläne der Ampel-Koalition

Auch die Ergebnisse nach politischen Lagern unterscheiden sich deutlich. Bei den Anhängerinnen und Anhängern der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP sind jeweils mehr Befragte für als gegen eine Legalisierung. Am höchsten ist der Anteil der Befürworterinnen und Befürworter bei den Grünen-Wählerinnen und Wählern: Drei von Vier Befragten sprechen sich für die Pläne der neuen Regierung aus, nur 13 Prozent sind dagegen. Auch bei den Linken befürworten zwei Drittel eine Cannabis-Legalisierung.

Sieben von Zehn Unions-Wählerinnen und Wähler sind hingegen gegen eine Freigabe der Droge, nur 19 Prozent dafür. Ähnlich sieht es bei der AfD aus: Hier bewertet eine Mehrheit von 61 Prozent die geplante Drogenpolitik negativ.

CSU-Generalsekretär Markus Blume warnt eindringlich vor Freigabe

Die Opposition sieht das Vorhaben kritisch. Vor allem die Union warnt vehement vor den Plänen, Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften verkaufen zu lassen. FDP, Grüne und SPD erhoffen sich davon eine geregelte und besteuerte Abgabe, kontrollierbare Qualität statt unsauberer Geschäfte auf dem Schwarzmarkt.

CSU-Generalsekretär Markus Blume glaubt nicht an diesen Effekt: „Die Freigabe von Cannabis ist ein gefährlicher Schritt: Cannabis ist und bleibt eine Einstiegsdroge“, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. „An den Niederlanden sieht man, wohin eine laxe Drogenpolitik ein Land führt: zu einem Tummelplatz für die Organisierte Kriminalität. Wir lehnen die geplante Legalisierung von Cannabis strikt ab.“

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Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Deutschlands Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Wie bewerten Sie, dass die Koalition aus SPD, Grünen und FDP im Bund die kontrollierte Abgabe von Cannabis legalisieren will?" wurden im Zeitraum vom 25.11.2021 bis 27.11.2021 die Antworten von 5005 Teilnehmenden aus Deutschland berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.

Wenn Sie sich für Meldungen aus Augsburg interessieren, hören Sie doch auch mal in unseren neuen News-Podcast rein: Der "Nachrichtenwecker" begleitet Sie von Montag bis Freitag ab 5 Uhr morgens in den Tag.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.11.2021

Im Gegensatz zu Alkoholisierten fährt mensch bekifft tendenziell eher gemütlich und defensiv Auto - so wäre dann auch das Tempolimit obsolet!

29.11.2021

Einstiegsdroge Nummer eins ist Nikotin. Holland kann nur als Beispiel dienen, wie eine Legalisierung nicht/schlecht funktioniert. Dort ist der Konsum legal, der Anbau/die Beschaffung bleibt der Organisierten Kriminalität überlassen.
Ein unaufgeregter Umgang mit einem durchdachten Konzept scheint allenfalls besser, als eine weitere Generation junger Menschen zu kriminalisieren und in die Arme der Dealer zu treiben, wo es eben nicht nur kontrolliert saubere Ware gibt. Sondern eben auch alle anderen, hoch gefährlichen, illegalen Substanzen mit denen die größten Gewinne erzielt werden.
Legalisierung jetzt - mit Stärkung der Prävention - richtet nach meiner Überzeugung weniger Schaden an, als die herrschende rigide Repressionspolitik.

29.11.2021

>> „An den Niederlanden sieht man, wohin eine laxe Drogenpolitik ein Land führt: zu einem Tummelplatz für die Organisierte Kriminalität. Wir lehnen die geplante Legalisierung von Cannabis strikt ab.“ <<

Für mich das stärkste Argument gegen die Freigabe!

Zusammen mit Willkommenspolitik für Straftäter und offenen Grenzen für ethnisch segregierte OK Gruppen ein Mega-Risiko für den Rechtsstaat und die Demokratie! Deutschland ist wegen geringer Strafrahmen und relativ hohem Wohlstand sehr attraktiv für das internationale Verbrechen.

Falls es doch zur Freigabe kommt, muss auch dringend auf eine faire und menschenrechtlich einwandfreie Produktion geachtet werden. Drogenkonsumenten unterstützen praktisch auch faschistische Terrorgruppen wie die Taliban!

Eine heimische Produktion in Deutschland ist im Hinblick auf die Klimakatastrophe kritisch zu sehen; im Grunde muss die benötigte Wärme 100% Klimaneutral produziert sein.

29.11.2021

Sie übersehen leider, dass Holland nie Cannabis legalisiert hat. Der Verkauf an Erwachsene und deren Konsum sind offiziell lediglich geduldet, nicht mehr. Die Coffeeshops hingegen haben keine Möglichkeit, das Produkt, welches sie verkaufen dürfen, legal zu erwerben. Somit kaufen die Coffeeshops ihre Waren nach wie vor bei der Mafia / der organisierten Kriminalität und unterstützen gerade dadurch - wie von Ihnen erwähnt - die Taliban oder sonstige kriminelle/ terroristische Organisationen. Das wäre ungefähr so, wie wenn der Verkauf und Ausschank von Bier an Erwachsene zwar geduldet, das Bier brauen in Deutschland hingegen verboten wäre. Woher denken Sie, würde das Bier in so einem Rechtsrahmen stammen? Eben, aus den gleichen Quellen wie aktuell das Gras in Holland.
Deshalb ist der Vergleich mit den Niederlanden schlicht eine Nebelkerze bzw. schon fast eine perfide Lüge der CDU/CSU und sämtlicher Prohibitionsbefürworter, denn wichtige Fakten werden einfach ausgelassen um das Narrativ der „Gefahren“ am Leben zu halten.

Die Rechtslage in Holland ist einfach absurd und taugt überhaupt nicht als Beispiel. Schauen Sie lieber mal nach Kanada oder in Teile der USA, dort werden Sie sehen, das eine vollständige Legalisierung inklusive Produktion, Verkauf, begrenztem Eigenanbau für Privatpersonen und einer weniger aufgeregte Diskussion all diese vermeintlichen Probleme fast nebenbei gelöst hat.

Und noch zum Punkt Produktion und Klimakatastrophe: Hanf braucht Licht und keine Wärme, wächst auch auf deutschen Feldern, muss nicht gedüngt/gespritzt werden und benötigt keine Fruchtfolge. Somit alles nicht so wild. Und falls es doch Indoor-Gras sein muss: Durch moderne LED Technik ist der Stromverbrauch von Cannabis-Farmen bei weitem nicht mehr so exorbitant hoch wie vor 20 Jahren. Zudem: Solange Rosen aus Afrika mit dem Kühllaster um die halbe Welt gekarrt werden und Bier/Wein/Schnaps nicht zu 100% klimaneutral hergestellt werden, ist Energieverbrauch in diesem Kontext nicht mehr als ein Scheinargument.

29.11.2021

Wenn wir wirklich nach der Gefährlichkeit und Suchtentwicklung gehen würden müsste Alkohol komplett verboten werden. Aber macht man nicht weil es eine weitverbreitete Droge ist und man den Konflikt scheut.

29.11.2021

Das BTM-Gesetz ist um Bundesrat zustimmungspflichtig. So lange die Schwarzen da die Mehrheit behalten, wird das vstl. kein Selbstläufer. Und warum auch braucht es unbedingt ein weiteres Breitensuchtmittel.

29.11.2021

"Cannabis ist und bleibt eine Einstiegsdroge" so falsch die Aussage auch ist, so ist es eine der Grundlagen der Legalisierung: Wer im Legalen Geschäft kontrollierte Ware kauft wird nicht an andere illegale Waren herangeführt.
Die Union möchte es gerne so beibehalten dass ein Cannabis Konsument in die Fänge unverantwortlicher Dealer kommt und die Drogenmafia profitiert - großartig!
Zweites Beispiel Niederlande: Dass dort ein komplett anderes Problem herrscht wird ausgeblendet:Kauf für Konsumenten legal, aber für die Händler weitgehend illegal.

29.11.2021

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar! Statt sich auf wissenschaftliche Fakten zu beziehen und die Realität anzuerkennen wiederholt die CDU/CSU lieber ihr (längst widerlegtes) Mantra „Einstiegsdroge“ und versucht durch das Weglassen relevanter Informationen, z.B. zur Problematik in Holland, Angst und Zweifel zu säen.

Amüsant finde ich in diesem Zusammenhang folgenden Textabschnitt aus dem Artikel: „CSU-Generalsekretär Markus Blume *glaubt* nicht an diesen Effekt“. Nun ja, wissenschaftliche Erkenntnis hat nichts mit „Glauben“ zu tun. An diesem Satz sieht man, das es CDU/CSU nie um Fakten ging, sonder einzig und alleine um die Aufrechterhaltung eines ideologischen Weltbildes.

29.11.2021

Ohne Kiffen hält man doch die deutsche Corona-Rumeierei nicht aus. Macht also schon Sinn.

29.11.2021

Wir brauchen das nicht. So werden Menschen, die aufgrund der Strafbarkeit abgeschreckt waren, auch noch zu Süchtigen.

29.11.2021

Potentiel Süchtige werden durch Strafbarkeit abgeschreckt?????
Solange man ne Flasche Schnapps für 4 € im Discounter bekommt, wird gar keiner abgeschreckt.
Für nicht mal 250 € im Monat kann man sich den ganzen Monat durchgehend wegdröhnen. Ganz legal.

https://www.youtube.com/watch?v=RIBiN9K3ZYg

Die Einstiegsdroge Nummer 1 ist immer noch Alkohol.

29.11.2021

Mit Verlaub, Ihre Aussage ist völlig daneben…

1. Wenn Strafbarkeit abschrecken würde, wäre Cannabis nicht die am häufigsten konsumierte, illegale Droge weltweit. Auch in Ländern mit drakonischen Strafen werden Drogen konsumiert. Selbst der wissenschaftliche Dienst der Bundesregierung kommt zu dem Schluss, das Repression keinerlei Auswirkungen auf den Konsum hat. Passt CDU/CSU/AFD halt nicht ins Weltbild, drum wird das gerne unter den Teppich gekehrt, den Law and Order verkauft sich bei der eigenen Klientel halt gut.

Zitat: “… dass die Verfolgung einer strikten Drogenpolitik wenig bis keinen Einfluss auf das Konsumverhalten hat”. Vielmehr “wiesen einige der Länder mit den strengsten gesetzlichen Regelungen einige der höchsten Prävalenzraten* im Hinblick auf den Drogenkonsum auf, während Länder, die eine Liberalisierungspolitik verfolgen, einige der niedrigsten Prävalenzraten aufwiesen”.
>>> Nachzulesen hier: https://www.bundestag.de/resource/blob/675688/4ba9aed6de8e9633685a1cdc2d823525/WD-9-072-19-pdf-data.pdf

2. Das Sie jeden Konsumenten pauschal als „Süchtigen“ bezeichnen grenzt schon an absolute Unverschämtheit und lässt sehr tief blicken… dabei ist es doch wie bei allem anderen auch, ~98% der Menschen haben keine Probleme mit ihrem Konsum, sei es Alkohol, Cannabis, Pornofilme, Glücksspiel oder sonst was mit „Suchtfaktor“. Die übrigen ~zwei Prozent mit Problemen hingegen brauchen Hilfe und keine Strafverfolgung!

Und ganz ehrlich, solange die CDU/CSU ihren Wahlkampf im Bierzelt führen, kann man Aussagen dieser beiden Parteien zum Thema „pöses, gefährliches Cannabis“ und „Drogen“ generell, einfach überhaupt nicht ernst nehmen, denn das ist nichts anderes als ideologisch motivierte Bigotterie in Reinform. Nicht mehr und nicht weniger…

01.12.2021

@ Harald und Michael

Ihrer Logik folgend wäre es also in Ordnung dann auch gleich noch Heroin, Kokain, Amphetamine, etc. zu legalisieren, da man ja auch Alkohol um die Ecke schnell mal kaufen kann.

Alkohol ist, da haben Sie recht, durchaus alles andere als ungefährlich. Allerdings ist die Relativierung falsch. Man kann nicht die Freigabe einer schädlichen Substanz damit rechtfertigen, dass bereits eine andere schädliche Substanz freigegeben ist.

01.12.2021

@Andreas B.
Mir ging es in erster Linie darum, dass Strafbarkeit eben keinen abschreckt süchtig zu werden.
Süchtig zu werden, schafft man schon ganz legal. Beispielsweise eben mit Alkohol. Wer Drogen nehmen will, den hält kein gestez ab udn der es verkaufen will ebenfalls. Ansonsten hätten wir keine Drogensüchtige außer Raucher und Alkohilker.
Zudem gibt es noch die ganzen legalen "Badezusätze", die teilweise hochgiftig sind.

Zum Thema Heroion, Kokain usw. Wieso eigentlich nicht? Die Polizei schätzt, dass 5 % der Deutschen Kokain regelmäßg bis täglich konsumieren. Tendenz steigend.
Wen schützt die Illegalität? Süchtige? Wieso gibt es die? Dealer vor Hartz4? Nur bedingt.
Eine staatlich kontrollierter Handel wäre dort vermutlich das Beste. Und mit diesem Geld, dann Arbeiten zur Suchtprävention und Aufklärung finanzieren.

In Canada ist der Anteil der täglich Konsumierenden seit der Lagalisierung nicht angestiegen. Die Zahl der gelegentlich Konsumierenden schon.
Und Süchtig dürften eher die täglich konsumierenden sein. Ähnlich wie bei der gefeierten Volksdroge Alkohol.
Das Oktoberfest ist die größte Drogenparty der Welt.

Typische Drogenkarriere. Erst Alkohol und Zigaretten, dann Kiffen als erste Illegale und da der Dealer noch weitere illegale Sachen anbietet, dann eben Kokain, Amphetamine und Heroin.
Länder wie Canada, die Cannabis frei gegeben haben, haben keine Zuwachs bei harten Drogen.
Und glauben Sie ernsthaft, dass sich einer von denen wegen der Illegalität abschrecken hat lassen?