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  4. Umfrage: Mehrheit der Deutschen fordert, geplante Einschnitte gegen Bauern zurückzunehmen

Umfrage
11.01.2024

Mehrheit der Deutschen fordert, geplante Einschnitte gegen Bauern zurückzunehmen

Landwirte fahren mit ihren Treckern auf der Autobahn.
Foto: Philipp Schulze, dpa (Archivbild)

Exklusiv Mit mehreren Protestaktionen bringen Landwirtinnen und Landwirte ihre Wut über die Politik der Ampelkoalition zum Ausdruck. Aus der Bevölkerung gibt es Rückhalt.

Die Sympathie mit den Bäuerinnen und Bauern bleibt groß: 61 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, alle geplanten Subventionskürzungen im Agrarsektor wieder zurückzunehmen. In Bayern sind fast zwei Drittel dieser Meinung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion. Ein gutes Drittel der bundesweit Befragten sieht die Einschnitte weniger kritisch. Der Rest ist unentschlossen.

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Die Wut der Landwirtinnen und Landwirte richtet sich gegen die Ampel-Regierung. Der bayerische Bauernpräsident Günther Felßner spricht von einer „Orgie von Einschnitten“, die die Regierung zulasten der Bauern vorgenommen habe. Die Bauern seien die Speerspitze des bürgerlichen Protests gegen die Ampel. In dieser Woche hatten sie zu mehreren Groß-Demonstrationen aufgerufen. Die teils kilometerlangen Traktorkolonnen legten vielerorts den Verkehr lahm.

Bauernproteste: AfD- und Unionswähler unterstützen Forderungen der Landwirte

Die Umfrage zeigt: Vor allem Wählerinnen und Wähler von AfD und Union fordern, dass die Leistungskürzungen wieder einkassiert werden. Rückhalt für die geplanten Maßnahmen gibt es hingegen aus den politischen Lagern von SPD, Grünen und der Linken.

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Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Deutschlands Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Sollte die Bundesregierung Ihrer Meinung nach alle geplanten Subventionskürzungen im Agrarsektor wieder zurücknehmen?“ wurden im Zeitraum vom 8.1. bis 10.1.2024 die Antworten von 5038 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent. Die hier dargestellten Daten auf Bundeslandebene basieren auf sogenannten Small Area Methoden. Die Ergebnisse sind repräsentativ unter Berücksichtigung ihres jeweiligen statistischen Fehlers. Dieser liegt auf Bayern-Ebene bei 3,2 Prozentpunkten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

02.03.2024

Die eigentlichen Schwachpunkte der Regierung, nämlich Kanzler Scholz und Finanzminister Lindner, sollten dringend ausgetauscht
werden gegen Pistorius als Kanzler und Graf Lamsdorff als Finanzminister sowie Frau Strack-Zimmermann als neue Verteidigungs-
ministerin. Scholz sollte in Rente gehen und Lindner wird einen lukrativen Job in der Autoindustrie bekommen. Dass er die Regierung
Scholz und seine eigene Partei ruiniert hat, schert einen Blender wie Lindner, der selbst schon Pleite gemacht hat als Selbständiger,
überhauupt nicht.

02.03.2024

Eine gepuderte Rüstungslobbyistin als Verteidigungsministerin? Das können Sie nicht wirklich ernst meinen...

30.01.2024

Nach längerem Beobachten der Situation der Landwirtschaft, insbesondere des Sterbens der kleinen Höfe, habe ich meine Meinung
dahingehend geändert, dass die Streichung des Agrardiesels zurückgenommen werden sollte. Es kann doch nicht sein, dass die
Bauern das Haushaltsloch stopfen müssen. Scholz, Habeck und Lindner haben, ohne des Landwirtschaftsminister einzubinden,
deshalb verantwortungslos gehandelt. Diese ungute Situation für die Landwirtschaft könnte behoben werden, wenn man die sog. Schuldenbremse abschafft, um bestimmten Gruppen wie jetzt den kleinen Bauernhöfen unter die Arme zu greifen, um sie am Leben
zu halten. Dies verhindert aber Finanzminister Lindner, der kategorisch starrsinnig an der in diesem Fall unsinnigen Schuldenbremse festhält. Er hat sich als Finanzminister zu einer Art "Schattenkanzler" gemacht, da Scholz für diese Aufgabe offenbar zu schwach
ist. Dass Lindner dabei seine eigene Partei, die FDP, ruiniert, schert ihn offenbar nicht. Nur, der Wähler mag Streitigkeiten in einer
Regierung überhaupt nicht.

24.01.2024

Mich würde interessieren, inwieweit ein Teil der wütenden Bauern sich bereits von der AfD vereinnahmen haben lassen, also den
"Aufstieg" der AfD forcieren.
Bitte um Antworten.

24.01.2024

Die Bauernschaft ist tendenziell rechts-konservativ, strukturell renitent, reaktionär und nur auf den eigenen Vorteil fixiert.
Wer gestern "Frontal" gesehen hat, weiss, dass zumindest die bäuerlichen Milchviehbetriebe besser beraten wären, sie würden ihren Frust, Ärger, Mist und Odel vor der Zentrale ihres Bauernverbandes abladen.

Mich würde mal interessieren, ob man zwar Auto-Korsos aber nicht Lkw- und Traktoren-Korsos verbieten kann und wenn doch, warum es dann nicht passiert.

24.01.2024

habe gestern Frontal gesehen, auch diesen Milchbauern, den ich sehr gut verstehen kann, auch wie das alles zusammenhängt, bzw. zusammenpasst.

19.01.2024

Solange Landwirte ihre Monstertraktoren stundenlang im Leerlauf stehen lassen und die Luft verpesten, weil sie zu faul und rücksichtslos sind, den Motor abzustellen und gutes Ackerland für die Anpflanzung von Material für die Biogasanlagen misbrauchen etc., habe ich mit denen keinerlei Mitleid. Vor allem die Ackerbauern machen mit ihren Monstertraktorenndie die Böden kaputt und immer mehr Kunstdünger schädigt das Grundwasser. Dann wird auch noch der grösste Abfalldreck von Biogasanlagen auf den Feldern ausgebreitet. Jeder kann sich ja mal die Subventionsleistungen, die der einzelne Landwirt erhält, im Internet anschauen. Und für Flächenstillegungen, also fürs Nichtstun, erhalten sie auch wieder Geld. Das alles sind meine eigenen Beobachtungen!

11.01.2024

Den Bauern wird immer von der sog. Elite um die Grünen und Roten vorgeworfen, dass sie so viel verdienen und das alles verkraften könnten. Aber wer will bei Tierhaltung 24 h präsent sein und da 365 Tage im Jahr? Außerdem vergessen die meisten, dass das größte Geld für Maschinen, der Wartung und Reparatur draufgehen! Für den echten Lebensunterhalt bleibt nicht so viel übrig. Und von ihrem Vermögen können sie auch nicht runterbeißen....das ist halt ihr Betriebsvermögen. Die Bürokratie ist immens und das machen die meisten Bauernfrauen nebenbei...die haben keine Angestellten, denn es gäbe keine und die wären nicht bezahlbar. Ich bin kein Bauer, habe aber durch viele Verwandtschaften gute Einblicke. Wollen wir denn, dass Schweinefleich aus China, Rindfleisch aus Südamerika usw. importieren, wo dort kein Tierwohl, keine Düngelmittelbeschränkungen oder gar Spritzvorschriften gibt. Oder wollen usnere Grünen, dass wir nur noch Tofu oder sonstiges Zeug essen? Dass gerade Einsparungen bei den Bauern so heftig vorgenommen worden sind, ist ein Skandal und kommt sicher daher, dass die Grünen wissen, dass die Bauern eh kaum einer sie wählt. Es ist zum Verzweifeln, dass die Ampel alles macht! Weg damit!

11.01.2024

Herr Gentner,
Sie sind kein Bauer und haben offensichtlich auch sonst wenig Ahnung von Betriebswirtschaft. Die im Internet kursierenden Einkommenszahlen der Bauern ergeben sich natürlich nach Abzug der Betriebskosten. Nicht enthalten sind regelmäßig die sonstigen Einkünfte, die bei vielen Bauern ein mehr als ordentliches Zubrot darstellen, wenn man sich z. B. die mit Photovoltaik zugepflasterten Ställe und Wohnhäuser ansieht.
All das muss finanziert werden, aber am Geld mangelt es offensichtlich nicht: In den letzten 15 Jahren sind die Bodenspreise geradezu explodiert und damit das Vermögen der Landwirte:
"Die Bodenpreise für Agrarflächen sind 2022 in Deutschland auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Erstmals sind die Kaufwerte über die Marke von 30.000 Euro je Hektar gesprungen. Am teuersten ist der Boden in Nordrhein-Westfalen und in Bayern."
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/bodenpreise-brechen-alle-rekorde-so-viel-geld-kostet-acker-2022-612424

11.01.2024

Herr Gentner
Viele Landwirte haben keine Tierhaltung mehr und die welche haben sind die meisten auch nicht mehr alle 24 h / 365 im Einsatz.
Der Gewinn ist bereits nach Abzug der Ausgaben wie Reperaturkosten usw.
Deutschland exportiert viel Schweinefleisch nach China. Da ist die Nachfrage danach riesig. Gilt dort als eine Art Grundnahrungsmittel. Da wird ganz sicherlich kein Schweinefleisch nach Deutschland exportiert. Im Gegenteil.
Ein großen Problem ist die Subventionssystematik, die gerade große Betriebe bevorzugt und kleine im Stich lässt bzw. die kleinen noch mehr im Preiskampf gegen die Großen massiv benachteiligt.
Bei der Massentierhaltung kann man nicht unbedingt von Tierwohl reden. Wissen Sie etwa, was bei Eiern Bodenhaltung (hört sich erst mal gut an) bedeutet? Die Haltung von Puten schon mal gesehen? Die Puten braucht man in vielen Betrieben gar nicht mehr rupfen ... Die massenhafte Schweinehaltung in Ställen, besonders in Niedersachsen, ist ebenfalls alles andere als Tierwohl und die Nitratwerte im Trinkwasser beispielsweise im Raum Vechta und Cloppenburg überschreiten mittlerweile größtenteils die eh schon sehr großzügigen Grenzwerte ...
Aber dafür kann nicht nur die Landwirte und die Politik etwas. Sondern auch der Verbraucher der billige Lebensmittel verlangt.
Der drängt auch Landwirte in die industriell geführte Landwirtschaft.

Herr L. Die gestiegenen Bodenpreise bei den landwirtschaftlichen Flächen kommen auch durch Spekulanten und machen den Landwirten das Leben teilweise sehr, sehr schwer. Manchmal sogar existenzgefährdent. Sie sind kein Segen sondern eher Fluch für die Landwirte.

Wir sollten nicht über Kfz-Steuerbefreiung für Monsterfahrzeuge und Agrardiesel sprechen sondern eher wie man die Subventionen besser einsetzen kann und was jeder einzelne mit seinem Konsum dafür tun kann, dass die Bauern die bäuerliche Landwirtschaft und nicht industrielle Landwirtschaft oder Biogaslandwirtschaft betreiben, gefördert oder besser entlohnt werden.

11.01.2024

Das Hauptproblem sind die immer heftigeren Gängelungen der Bürger durch den Staat.
Würde man den Landwirten und auch der sonst arbeitenden Bevölkerung nicht immer weitere Steuerbelastungen und Bürokratiegängelungen vor den Latz knallen, dann wäre auch die Steuererhöhung beim Agrardiesel ( Es ist keine Subvention!) für die Landwirte verkraftbar und die Bevölkerung würde sich auch bei weitem nicht so mit den Bauern solidarisieren.
Aber jeder spürt eben, dass der Staat uns Bürgern die Belastungsschlinge um den Hals immer enger zieht.
Deshalb denke und hoffe ich, dass sich mit der Zeit auch noch mehr Branchen an den Protesten beteiligen. Die Bauern haben da was ins Rollen gebracht.

11.01.2024

>>dann wäre auch die Steuererhöhung beim Agrardiesel ( Es ist keine Subvention!) für die Landwirte verkraftbar<<

Jeder Unternehmer muss in Deutschland die selben Preise für den Treibstoff seiner Fahrzeuge bezahlen. Wirklich jeder? Nein, eine Gruppe bekommt ihn subventioniert und daher preisgünstiger als andere Unternehmer. Jetzt soll diese Ungleichheit endlich fallen, aber sofort kommen Weltuntergangszenarien!

>>Aber jeder spürt eben, dass der Staat uns Bürgern die Belastungsschlinge um den Hals immer enger zieht.<<

Und jeder weiß auch, dass dies ein Resultat der immer maßloser werdenden Forderungen an unseren Staat ist. Denn auf der einen Seite will man gut ausgebaute Verkehrswege, hohe Sicherheit durch die Polizei, ein gutes Gesundheitssystem, aber all das kostet ja auch Geld. Das wächst nun mal nicht auf Bäumen, ergo holt sich der Staat - und der sind wir alle - eben das Geld von den Nutznießern, eben von uns Bürgern. Schon Kennedy hat es auf den Punkt gebracht: Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frag lieber, was du für dein Land tun kannst. Mit anderen Worten: Nicht immer nur fordern! Nur ist das heute gar nicht mehr angesagt.

11.01.2024

Sobald einer oder eine Gruppe sich öffentlich positioniert, oder demonstriert für sein Anliegen.. fühlt sich heute jeder berufen etwas dagegen zu sagen, ob es passt oder nicht.. Wir haben keine Fachkräfte mehr, aber in den Foren sind es Spezialisten die haben das Fach "Ich bin das Besserwissen" studiert.
Es ist richtig und gut dass sich die Bauern für ihre eigenen Belange einsetzen.. es ist richtig und gut dass sie dafür auf die Straße gehen.. und egal ob sie große oder kleine Höfe haben, große oder kleine Traktoren fahren, sie zeigen unserer Politik und Land Geschlossenheit, Zusammenhalt und Solidarität... und das gefällt mir..! Das ist etwas was uns seit Jahren gefehlt hat.. Ich war gestern in der Stadt uns habe die Bulldogs fahren sehen, mit Frauen und Kindern auf dem Beifahrersitz.. ich habe gewunken und es wurde zurück gewunken oder gehupt, dieses Gefühl des Zusammenhalts, Gemeinschaft macht ein Land und die Bürger stark und gibt uns allen wieder Sicherheit.
Brüssel und unsere Politik haben für die Bauern einen langen Vorschriften Katalog: Kühe, Schweine, Hühner, Ställe , Wiesen usw. hat aber alles mit Lebewesen und Natur zu tun, mit natürlichen Umbrüchen.. das sind keine Maschinen mit Zeit Uhr, auf Bauernhöfen lassen sich nicht alles der Technik und dem Zeitfaktor unterwerfen..

11.01.2024

Frau B. Ihr Bild von Landwirten und Bauernhöfen dürfte ziemlich überaltert sein. Es gibt Landwirte, da produziere ich daheim im Garten mehr Lebensmittel wie diese. Die bauen nur Mais für ihre Biogasanlage an. Und erhalten dafür Steuerbefreiung, Agrardiesel und andere Vorzüge und Subventionen.
Landwirtschaft ist leider oft zu einer Industrie geworden. "Legebatterien" (auch Bodenhaltung genannt) und Massentierhaltung (je Schwein ein qm Platz - auch nur dank EU-Vorschrift).
Es gibt nur noch wenige Landwirte wie sie sich vorstellen. Und genau diese werden mit dem jetzigen z. B. Subventionssystem nicht gefördert sondern Biogasbauern und Industriebauern. Weil diese müssen seit Jahren mit weniger Subventionen gegen die Massenware der Großbetriebe konkurrieren und können das eben oft nicht oder nur gerade so.
Statt Agrardiesel sollte man eher über die Verteilung der Subventionen sprechen.
Vom Wunsch und Forderung des Verbrauchers nach billigen Fleisch und Co. ganz zu schwiegen.

Um Lebenwesen und Natur geht es meistens schon lange nicht mehr in der Landwirtschaft.

11.01.2024

Ob alle befragten Buerger noch weiter Rueckhalt bieten, wenn sie die Einkommensentwicklung von Landwirten kennen und mit ihrer eigenen vergleichen ?
https://www.agrarheute.com/management/finanzen/bauern-haben-sehr-gut-geld-verdient-einkommen-steigt-um-32-prozent-605835

11.01.2024

43.500€ brutto im Jahr ist ein menschenwürdiges Einkommen, aber kein üppiges. Oder wünschen Sie sich, dass die Bauern gefälligst im Niedriglohnsektor arbeiten sollen?
Vielleicht kommt diese "tolle" Einkommensentwicklung auch daher, dass die kleinen Höfe aufgeben, die Großbauern und Agrarfabriken wesentlich effizienter arbeiten können? Und wahrscheinlich werden die ach so fürstlich bezahlten Bauern nicht im Sekt baden, sondern Rücklagen für schlechte Jahre bilden, weil zum einen die Preise als auch das Wetter unberechenbar sind.

11.01.2024

"43.500€ brutto im Jahr ist ein menschenwürdiges Einkommen, aber kein üppiges. Oder wünschen Sie sich, dass die Bauern gefälligst im Niedriglohnsektor arbeiten sollen?"

Ist das das Gehalt für eine Vollarbeitskraft oder sind da auch Teilzeitkräfte enthalten? Und was ist mit den sonstigen Einkünften der Landwirte?

11.01.2024

Wenn der Einkeommensbetrag von 43500€ Brutto richtig ist, ist dis ein gutes Einkommen. Vergleichen Sie mal mit den diversen Statiskliken zu den Durchschnittseinkommen in Deutschland. Der Vorposter Wolfgang L. hats schon angedeutet: nimmt man die Statistik aller Arbeiter lägen die Landwirte in der oberen Hälfte. Siehe auch: https://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/
Und dann kommen noch die Landers-und EU-Subventionen oben drauf (oder sind die in dieem Betrag schon enthalten?)

11.01.2024

Die dürften enthalten sein, nicht aber zusätzliche Einkommen.

12.01.2024

Gut - die zusätzlichen Einkommen sind aber nicht nur ein kleines Zubrot, siehe z.B.:https://www.landundforst.de/landwirtschaft/betrieb/zweite-landwirt-braucht-zusaetzliche-einnahmequelle-566070

11.01.2024

Ein Bravo an die Bauern, die eigentlich stellvertretend auch für den Rest - der sich nicht getraut- auf die Straße geht und den Protest und Unwillen über die fatale deutsche Politik ausdrückt.

11.01.2024

Der Rest traut sich schon - aber der muß i.d.R. arbeiten weil er nicht hypersubventionert ist, wie die Landwirtschaft oder er versteht die Politik.

11.01.2024

Die Bauern gehen "stellvertretend auch für den Rest" auf die Straße?

Selten so gelacht!

Diese lautstarke und mit Treckern hochgerüstete Gruppe trägt weniger als 1% zum BSP bei und denkt alles müsse sich um sie drehen.

Unter dem Beifall - zumindest in Bayern - der dämlichen CSU/FW-Landesregierung wird das Volk terrorisiert . . .

11.01.2024

Ich habe langsam auch Lust zu demonstrieren. Gegen das permanente herunterschreiben und -machen der Ampel. Wie bei jeder Regierung laeuft da nicht alles optimal. Aber welche vorige Regierung hatten wir, die besser war und warum ? Und mit welchen Problemen hatte die zu tun ?
Auf diese Fragen kommt oft gar keine Antowort oder ziemliches Unwissen.

11.01.2024

@Georg Kr. : Selbst wenn die Bauern weniger als ein Prozent zur Wirtschaftsleistung Deutschlands beitragen: Versuchen Sie mal Geld zu essen. Oder freuen Sie sich darauf, wenn wir nicht nur bei der Primärenergie sondern auch bei der Ernährung vom Ausland abhängig und damit politisch erpressbar sind.
Ein Staat, in dem irgendwann einmal überhaupt nichts mehr wertgeschöpft wird, außer Dienstleistungen in Bürotürmen, fährt einen sehr gefährlichen Kurs.

11.01.2024

@ GEROLD R.

"Oder freuen Sie sich darauf, wenn wir nicht nur bei der Primärenergie sondern auch bei der Ernährung vom Ausland abhängig und damit politisch erpressbar sind."

Bei der Primärenergie machen wir uns dank der verhassten Grünen gerade schneller als erwartet unabhängig und Lebensmittel aus Deutschland sind ein Exportschlager: ein Drittel der hoch subventionierten Gesamtproduktion der deutschen Landwirtschaft wird exportiert.

Die Bauernverbandsfunktionäre wollen uns mit ihrem Gefasel von der gefährdeten internationalen Wettbewerbsfähigkeit nur verdummen.

Die deutschen Bauern jammern auf hohem Niveau. Sie haben seit die Ampel regiert 2 sehr erfolgreiche Jahre hinter sich und lassen sich mit ihren überzogenen Protesten vor ein Güllefass spannen, das von Tag zu Tag einen übleren rechtsextremen Gestank verbreitet.

Sie tun sich mit ihrem Terror keinen Gefallen . . .

11.01.2024

@Georg Kr.: Meinen Sie die Form von Primärenergie, die ausfällt, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst? Die grünen Ideen sind wenig überraschend weltfremd, wenn niemand ausreichend dimensionierte Energiespeicher einplant. "Grüner" Strom aus Erdgas soll dann die Dunkelflauten überbrücken. So viel zur Unabhängigkeit. Ist ja schön, wenn man die Umweltbelastung exportieren kann.
Es spielt keine Rolle ob unsere Lebensmittel hoch subventioniert sind oder die Preise im Supermarkt realistischer angesetzt werden. Eher sind die Subventionen noch eine soziale Komponente, weil die besser Verdienenden mehr Steuern zahlen, genau so wie beim Deutschlandticket.
Ich fühle mich durch die Politik der Ampel und nicht durch die Bauern terrorisiert. Wir alle können froh sein, dass nicht die Ärzte und Pflegekräfte einen solchen Rabatz machen. Es ist halt Pech für die Ampel dass sie der Oppostition solche Steilvorlagen liefern.

11.01.2024

@ GEROLD R.

"Die grünen Ideen sind wenig überraschend weltfremd, wenn niemand ausreichend dimensionierte Energiespeicher einplant."

Ich schlage vor, Gedanken über die Energieversorgung während einer Dunkelflaute überlassen wir den Fachleuten und dem Markt, die mit Sicherheit auch dafür Lösungen mittels regenerativen Energien finden werden.

Dabei denke ich noch mit Vergnügen an die Apokalypse die von den AKW-Fetischisten für den Fall der Abschaltung prophezeit wurde. Passiert ist gar nichts.


"Es spielt keine Rolle ob unsere Lebensmittel hoch subventioniert sind oder die Preise im Supermarkt realistischer angesetzt werden."

Subventioniert wird damit eine ganze Menge, die mit Lebensmitteln nichts zu tun hat. Von Stromerzeugung über die Landmaschinen-, Agrochemie- u. Düngemittelindustrie. Das ganze Subventionsdickicht im Zusammenhang mit der Landwirtschaft ist gewollt völlig undurchsichtig und kommt zum größten Teil denen zu Gute, die gar keine Subventionen bräuchten. Dass Sie ein Freund sozialistischer Planwirtschaft sind, hätte ich nicht vermutet.

Ich hoffe, dass die Ampel die Bauern ohne umzufallen protestieren lässt so lange die Lust haben. Ihre Sympathien verscherzen sich diese Krawallos mit jedem Tag mehr.

11.01.2024

Nicht nur die Mehrheit der deutschen Wähler sind für die vollständige Rücknahme der gegen die Bauern getroffenen Entscheidungen,
sondern auch CDU/CSU, Werte-Union, AfD, Wagenknecht-Partei, große Teile der Wählerschaft der SPD und SPD-Ministerpräsidenten,
große Teile der FDP. 3 Personen haben die Kürzungen beschlossen : Scholz, Habeck und Finanzminister Lindner, der die Beschlüsse
immer noch für richtig hält und der den Landwirtschaftsminister Özdemir scheinbar bei der Entscheidung nicht eingebunden hat,
der die Entscheidung s o nicht gewollt hatte, aber nicht gehört wurde. Wenn diese Regierung scheitert, so deswegen,
weil Lindner seine FDP zur eigentlichen Opposition in der Ampelregierung gemacht und nicht nur diese demontiert hat, sondern
auch seine eigene Partei, die bei den Umfragen zwischen 4 % und 5 % steht. Scholz konnte dem ewigen Streit zwischen den Grünen
und der FDP nichts entgegensetzen und sollte deshalb aufhören ebenso wie Lindner, der als Finanzminister heillos überfordert ist.

11.01.2024

Ist ja nett, dass sie die Werte Union jetzt schon als eigene Partei bezeichnen. Wie stehen sie dann allerdings dazu, dass die Kürzung der Dieselsubventionen in den Ausschüssen im Bundestag einstimmig, also auch mit Stimmen der Union und der AfD verabschiedet wurden?

11.01.2024

Der Mehrheit der Deutschen ist auch nicht bewusst, das allein die deutschen Subventionen wie Agrardiesel u.a. jeden einzelnen Bürger im Lande pro Kopf mit ca. 120€ im Jahr kosten. Eine vierköpfige Familie also ~480€. Da sind aber die EU-Agrar-Subventionen noch nicht mal eingerechnet. Falls jemand einen armen Bauern kennt, auf www.agrar-fischerei-zahlungen.de lässt sich der EU-Geldfluss schön sehen. Nicht wenige Familien haben weniger Jahreseinkommen als andere, für die sie jetzt klatschend am Straßenrand stehen, allein an Subventionen kriegen.

Grüne Nummernschilder und Diesel-Subvention stammen aus einer Zeit, da fuhr der Trecker 25 und mit 100l Diesel wurden 3 Äcker bestellt. Heute läuft der Trecker 80 und muss auf dem Acker nachgetankt werden weil der 300l Tank nicht reicht. Nebenbei wird dann dann im Straßenbau ohne KFZ-Steuer noch als Lohnunternehmen Kies gefahren.

Die Kleinen brauchen die Subventionen, das ist verständlich, nachvollziehbar und richtig. Leider machen aber auch damit die Großen die Kleinen kaputt weil die die Preise garnicht mehr mitgehen können. Das ist der Ansatzpunkt.

11.01.2024

Das sehe ich ganz ähnlich. Und die, die jetzt am Straßenrand stehen und klatschen sowie die, die sagen, man solle die Kürzungen zurücknehmen – mich würde interessieren, wieviele bereit wären für ihren Lebensmittel auch nur 10 Cent mehr zu zahlen. Wer kauft die faire Bauernmilch, wer kauft seinen Käse in der Käserei oder auf der Alm oder aus einem der aufgestellten Automaten? Das sind die wenigeren, die anderen suchen die Discounter nach dem billigsten Angebot ab. Das ist scheinheilig, geradezu grotesk. Aber genau die haben es nun superwichtig mit den Bauern. Nicht weil ihnen die Bauern leidtun, sondern weil es gegen die Regierung und vor allem gegen die Regierung geht. Wäre Merz Kanzler (Gott bewahre!), dann würde man alles brav schlucken und wenn sich ein Grüner aufmuckt, würde man ihn als Unruhestifter bezeichnen. Die Regierung hat viel richtig gemacht und wird es auch weiterhin tun – der Volkszorn ist unangebracht, dumm und billig. So, jetzt könnt ihr euch alle an mir abarbeiten. Viel Spaß dabei.

11.01.2024

Wäre mal interessant wie Stefan K. auf 120€/Bürgerkopf kommt. Ich komme auf ganz andere Zahlen: https://de.statista.com/infografik/31506/hoehe-der-subventionen-fuer-ernaehrung-und-landwirtschaft-auf-bundesebene/#:~:text=Laut%20des%20Bundesministeriums%20f%C3%BCr%20Ern%C3%A4hrung,aus%20dem%20Topf%20f%C3%BCr%20Agrardieselsubventionen.
Aber eine Mitposterin sieht das ja ähnlich... ?

13.01.2024

Nunja... die rein deutschen Subventionen betragen ca. 10 Milliarden Euro pro Jahr. Das einfach mal so durch 83 Millionen Einwohner teilen. Unerwähnt und unberechnet habe ich gelassen, dass deutsche Landwirte ja auch von der EU Gelder kriegen, ein Drittel des EU-Haushaltes geht jährlich in die Landwirtschaften.