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DTM

20.05.2019

Audi-Pilot Rast meldet sich zurück

Am Sonntag konnte er wieder lachen: Audi-Pilot René Rast nach seinem ersten Platz im zweiten Rennen.
Bild: Fotostand

Der 32-Jährige fiel im ersten Rennen in Zolder mit einem technischen Defekt aus. Gestern fuhr er als Erster durchs Ziel. Eine noch schönere Geschichte aber erlebte ein anderer Pilot

Bei der Siegerehrung zeigte sich Philipp Eng noch ein wenig zurückhaltend, dabei war der BMW-Pilot nach dem Rennwochenende des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) voller Emotionen. „Ich bin überglücklich, daran könnte ich mich gewöhnen“, sagte der Österreicher nach seinem Premieren-Sieg am Samstag und dem zweiten Rang im vierten DTM-Lauf am Sonntag im belgischen Zolder.

Durch den zweiten Platz hinter Audi-Pilot René Rast übernahm Eng mit 59 Punkten die Gesamtführung nach vier von 18 Läufen. Rast, der am Samstag mit einem technischen Defekt ausgefallen war, meldete sich mit seinem saisonübergreifend achten Sieg in den letzten zehn Rennen eindrucksvoll wieder zurück. „Wenn mir einer gesagt hätte, dass ich nach dem Ausfall am Samstag einen Tag später nur mit fünf Punkten Rückstand den zweiten Rang in der Gesamtwertung belege, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte der Champion von 2017, der vom zweiten Rang aus in den vierten Lauf gestartet war.

Für eine Überraschung hatte zuvor BMW-Rookie Sheldon van der Linde gesorgt. Der am vergangenen Montag erst 20 Jahre alt gewordene Südafrikaner hatte im Qualifying die Pole Position vor Rast und Eng erobert. Und van der Linde konnte nach dem Start die Angriffe von Rast und Eng abwehren. „Ich wollte in der zweiten Kurve zu viel“, sagte Eng, der nach dem missglückten Manöver zurückfiel. Dagegen übernahm Rast in der elften Runde die Führung von van der Linde, der kurz vor dem Ziel noch die beiden Audi-Piloten Jamie Green (England) und Mike Rockenfeller (Neuwied) vorbeiziehen lassen musste und letztendlich Fünfter wurde. Rast fuhr dagegen einem souveränen Sieg entgegen.

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Selbst der Einsatz des Safety Cars, das am Samstag das Feld noch stark durcheinandergebracht hatte, konnte den Mindener nicht von seinem insgesamt zwölften Erfolg in der DTM abhalten.

Im Hinblick auf den fünften und sechsten Lauf am dritten DTM-Rennwochenende im italienischen Misano will Rast den Spitzenreiter unter Druck setzen: „Dann will ich nicht nur am Sonntag gewinnen, sondern auch schon mal am Samstag.“

Auch beim DTM-Auftakt in Hockenheim war Rast am Samstag ausgefallen und hatte dann am Sonntag von Platz 16 aus eine furiose Aufholjagd mit dem Sieg gekrönt. (dpa)

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