1. Startseite
  2. Sport
  3. Bericht: Uli Hoeneß hört wohl beim FC Bayern auf

FC-Bayern-News

23.07.2019

Bericht: Uli Hoeneß hört wohl beim FC Bayern auf

News zum FC Bayern: Laut einem Medienbericht zieht sich Uli Hoeneß aus dem Verein zurück.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

News zum FC Bayern München: Laut einem Medienbericht will Präsident Uli Hoeneß seine Posten beim Verein aufgeben.

FC Bayern: News aktuell am 23. Juli 2019

Bericht: Uli Hoeneß hört wohl beim FC Bayern auf

Nach Informationen der Bild zieht sich Uli Hoeneß beim FC Bayern München zurück - nach neun Jahren als Spieler und 40 Jahren als Manager. Er wolle bei der Jahreshauptversammlung im November nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Außerdem plane er, den Posten als Aufsichtsratschef abzugeben - an den aktuellen Stellvertreter Herbert Hainer. Der frühere Adidas-Chef soll den FC Bayern künftig mit Oliver Kahn führen, der schon als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge feststeht.

Laut der Bild soll es schon länger der Wunsch von Hoeneß sein, etwas kürzerzutreten. Aber auch die Kritik an seiner Person bei der vergangenen Mitgliederversammlung habe zu der Entscheidung beigetragen, sich beim FC Bayern zurückzuziehen. Eine Bestätigung für den Medienbericht gibt es nicht. Ein Vereinssprecher wollte während der USA-Reise keine Stellungnahme abgeben.

Rummenigge lobt USA-Tour des FC Bayern

Die USA-Tour des FC Bayern geht langsam zu Ende. Spätestens nachdem 3:1-Sieg über Real Madrid können die Profis mit viel Selbstvertrauen in die restliche Vorbereitung auf die Bundesliga gehen und ins letzte Spiel in Kansas City gegen AC Mailand. Die Reise in die USA ist aber nicht nur aus sportlicher Sicht erfolgreich gewesen. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sprach von dem "perfekten Spagat" zwischen den Interessen des Vereins und dem Fußball. Er ging sogar so weit und sagte: "Das war die rundeste, interessanteste und erfolgreichste Tour."

Das neue Champions-League-Trikot der Bayern ist da

Der FC Bayern hat das neue Trikot für die Champions League vorgestellt. Künftig wird der Rekordmeister in der Königsklasse mit einem dunkelblauen Shirt und leuchtend roten Applikationen auflaufen. Auch das Vereinswappen und die drei Streifen des Trikotausrüsters sind in der Farbe gehalten.

Der FC Bayern wird das Trikot zum ersten Mal in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beim Test in Kansas City gegen den AC Mailand tragen.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

22. Juli: Bayern-Trainer Niko Kovac adelt Mittelfeldmotor Thiago: "Sensationell gut"

Das Engagement des Spaniers Thiago beim FC Bayern war zu Beginn geprägt vom Ausspruch "Thiago oder nix" - das hatte der damalige Coach der Bayern über den Spanier gesagt, als es um einen möglichen Wechsel vom  FC Barcelona zu den Bayern ging. Thiago genießt auch beim aktuellen Trainer der Münchner einen enorm hohen Stellenwert, wie Niko Kovac auf der USA-Reise der Bayern betonte.

In Houston schwärmte Kovac von seinem Chef im Mittelfeld. "Was soll ich zu Thiago sagen? Top! Das, was Thiago letztes Jahr gespielt hat, war sensationell gut." Der einst 25 Millionen Euro teure Zugang vom FC Barcelona hätte viel mehr öffentliche Anerkennnung verdient, meinte Kovac. "Er ist unser Taktgeber im Mittelfeld, ein Spieler, der mit dem Ball alles kann. Er kann das Spiel beschleunigen, er kann es beruhigen, er denkt auf dem Platz wie ein Trainer. Das ist das, war sich jeder Trainer wünscht", schwärmte Kovac.

Ist zum Fixpunkt im 4-3-3-System von Trainer Niko Kovac geworden: Thiago.
Bild: Matthias Balk. dpa

Im Mittelfeld der Bayern dürfte der Spanier angesichts dieser Vorschusslorbeeren wieder einen festen Platz im defensiven Mittelfeld haben - und auch eine Führungsrolle? Vor dem Real-Spiel sprach Thiago ausnahmsweise bei einer Pressekonferenz. "Es geht nicht darum, Leader zu sein", sagte er. "Ich bin hier, um die Mannschaft besser zu machen, ihr zu helfen." Von einer besonderen Beziehung zu Kovac mochte er nicht reden. Viel zu lange haftete ihm in München das Etikett des Pep-Zöglings an, um dann jetzt als Kovac-Günstling dargestellt zu werden.

21. Juli:  FC Bayern feiert Erfolg gegen Real Madrid - Boateng reist ab

Der FC Bayern hat auf seiner USA-Reise feiert nach einer ansehnlichen Vorstellung einen Prestigeerfolg gegen Real Madrid. Die Bayern gewannen das Testspiel in Houston mit 3:1.  Corentin Tolisso, Robert Lewandowski  und Serge Gnabry erzielten vor 60 413 Zuschauer die Treffer für das Team von Trainer Niko Kovac. Für Real verkürzte Rodrygo noch mit einem direkt verwandelten Freistoß (84.). Zuvor hatte Torwart Sven Ulreich wegen einer strittigen Notbremse gegen Rodrygo außerhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen.

Bayern Münchens Jérôme Boateng hat die USA-Reise des FC Bayern vorzeitig beendet.
Bild: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA (dpa)

Für Abwehrspieler Jérôme Boateng ist die USA-Reise des FC Bayern damit aber schon wieder beendet. Der 30-Jährige flog "aus privaten Gründen" zurück nach München, wie der Verein meldete. "Sportlich gesehen bin ich mit ihm sehr zufrieden, nicht nur mit dem Spiel, welches er heute abgeliefert hat", sagte Trainer Niko Kovac. "Das war so, wie ich ihn kenne, wie wir ihn alle kennen. Großes Lob, großes Kompliment. Das hat er auch schon im Training angedeutet."

Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich am Samstag in Houston sehr positiv über den Weltmeister von 2014 geäußert, dem Präsident Uli Hoeneß am Ende der vergangenen Saison mit deutlichen Worten einen Vereinswechsel nahegelegt hatte. "Er hat das gut gemacht, er hat sich top vorbereitet auf diese Reise. Er kam mit bestem Gewicht und schon einer gewissen Fitness", sagte Rummenigge.

Joshua Kimmich (M) setzt sich am Bell gegen Karim Benzema (l) und Takefusa Kubo von Real Madrid durch.
Bild: Michael Wyke/AP (dpa)

20. Juli: Renato Sanches muss beim FC Bayern bleiben

Renato Sanches spielt beim FC Bayern München nur eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Saison kam er in 24 Pflichtspielen zum Einsatz. Der 21-Jährige denkt daher über einen Wechsel nach und sprach zuletzt von "guten Angeboten". Jetzt machte Trainer Niko Kovac aber klar: "Renato Sanches bleibt."

Laut Kovac möchte der FC Bayern Sanches unbedingt behalten. Er gehe auch davon aus, dass der Spieler in der neuen Saison mehr Einsätze bekommen werde. Dennoch schließe er nicht aus, dass für das Mittelfeld noch ein weiterer Spieler verpflichtet werden könne.

Sanches spielt seit 2016 für den FC Bayern. In der Saison 2017 / 2018 war er an Swansea City ausgeliehen.

19. Juli: FC Bayern erwartet Hitze-Schlacht in Housten

Der FC Bayern hebt wieder ab: Nach vier Tagen in Los Angeles macht sich das Team des Rekordmeisters im Laufe des Freitags auf zur zweiten Station seiner US-Sommertour. Es geht in die texanische Metropole Houston. Dort warten auf den FCB drückende Hitze mit Temperaturen von mehr als 30 Grad und ein namhafter Gegner: Real Madrid. "Wir haben ja auch schon in China gespielt. Es gab auch eine Weltmeisterschaft in Brasilien. Wir müssen mit allen Bedingungen klarkommen", sagte der weit gereiste und erfahrene Nationaltorhüter Neuer (33) zu den klimatischen Bedingungen am Spielort.

Nach der knappen 1:2 gegen den FC Arsenal im ersten Testspiel während der Werbetour in den USA will Trainer FC Bayern-Trainer Niko Kovac auch gegen das Madrider Starensemble um Nationalspieler Toni Kroos am Sonntag (2.00 Uhr MESZ) wieder einige Nachwuchsspieler einsetzen, um die Profis im dünnen Kader nicht zu überlasten. Die Pleite gegen Aresenal London habe "keinen Einfluss auf unsere Vorbereitung", hatte Kovac direkt nach der Partie mitgeteilt. Er habe bewusst die Spielzeit jedes Akteurs begrenzt: "So werden wir weitermachen."

Die zweite Partie im Rahmen des International Champions Cup findet an einem historischen Tag statt, dem 50. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung. Während des Aufenthaltes in Houston steht auch ein Besuch des Nasa-Space-Centers auf dem Münchner Terminplan.

18. Juli: FC Bayern verliert erstes Testspiel gegen Arsenal

Real Madrid und AC Mailand - das sind die nächsten Gegner vom FC Bayern München auf seiner USA-Reise. Das erste von drei Testspielen gegen FC Arsenal verloren die Stars von der Säbener Straße am Mittwochabend in Los Angeles. Zwar gelang Robert Lewandowski in der 71. Minute mit dem Kopf der Anschlusstreffer, nachdem der Nachwuchsakteur Louis Poznanski in der 49. Minute ins eigene Tor traf. Er hatte einen Schuss des ehemaligen Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang unglücklich abgefälscht.

Doch der Treffer von Lewandowski half nichts. In der 88. Spielminute erzielte der kurz zuvor eingewechselte Angreifer Eddi Nketiah das Siegtor für die Gunners aus London. 26.704 Zuschauer verfolgten das unterhaltsame Spiel der europäischen Topmannschaften im Stadion des MLS-Clubs Los Angeles Galaxy. Hohes Tempo war im Spiel, beide Mannschaften erspielten sich zahlreiche Torchancen. FC-Bayern-Coach Niko Kovac setzte im ersten Test der Saisonvorbereitung in beiden Hälften verschiedene Teams ein.

Angesichts des zu dünnen Profikaders kamen sechs Nachwuchsakteure zum Einsatz. Die Neuzugänge Benjamin Pavard und Fiete Arp debütierten derweil. Die Abwehr um Weltmeister Pavard und Niklas Süle wackelte in der zweiten Halbzeit doch arg. In der torlosen ersten Hälfte scheiterte Thomas Müller bei der besten Bayern-Chance am stark reagierenden Ex-Leverkusener Bernd Leno im Arsenal-Tor (32.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayern-Torhüter Manuel Neuer auszeichnen, als er einen Schuss des ehemaligen DFB-Kollegen Mesut Özil aus spitzem Winkel glänzend abwehren konnte (38.).

17. Juli: Robert Lewandowski fordert Transfers: "Sonst wird es schwierig"

Torjäger Robert Lewandowski hat mit der dringenden Forderung nach weiteren Neuzugängen die Transferdebatte beim FC Bayern München weiter angeheizt. "Sonst wird es schwierig, um große Titel zu spielen", sagte der Bundesliga-Torschützenkönig auf der USA-Reise des deutschen Fußball-Serienmeisters. "Ich muss ehrlich sagen, dass es momentan nicht optimal ist, dass wir so wenig Profispieler im Kader haben. Das weiß jeder", sagte der 30 Jahre alte Pole bei einer Pressekonferenz vor dem Testspiel am Donnerstag (5.00 Uhr MESZ) gegen den FC Arsenal.

Lewandowski möchte nach fünf Meistertiteln am Stück möglichst auch noch den Champions-League-Gewinn in seiner Bayern-Zeit feiern. "Wenn du daran denken willst, alle Titel zu gewinnen, brauchst du Verstärkungen", sagte er zu diesem Ziel. Lewandowski bestätigte, dass die Gespräche mit dem Verein über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages bis 2023 auf einem guten Weg seien. "Wie lange es dauert, weiß ich nicht genau."

Die Bayern haben bislang die Abwehr mit den Weltmeistern Lucas Hernández und Benjamin Pavard stark aufgebessert. Gesucht wird vor allem noch ein offensiver Flügelspieler. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung "Marca" soll sich der deutsche Rekordmeister mit dem spanischen U21-Europameister Marc Roca (22) auf einen Transfer verständigt haben. Der Mittelfeldspieler von Espanyol Barcelona soll laut Ausstiegsklausel 40 Millionen Euro kosten.

Bayern-Trainer Niko Kovac mochte dazu am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles "gar nichts" sagen. Das sei die Aufgabe von Hasan Salihamidzic. Der Sportdirektor ist nicht mit nach Amerika gereist, um sich daheim um die Münchner Transferaktivitäten zu kümmern.

16. Juli: FC Bayern holt VfB-Talent Leon Dajaku

Die Gespräche mit Stürmer Robert Lewandowski über eine Vertragsverlängerung bis 2023 sind laut Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge in der finalen Phase - und auch im Jugendbereich laufen die Planungen des FC Bayern auf Hochtouren. Wie der Rekordmeister auf seinem Internetauftritt bekanntgab, wechselt Juniorennationalspieler Leon Dajaku zur zweiten Mannschaft des Vereins. Allerdings wäre er auch noch in der U19 spielberechtigt.

"Wir sind sehr froh, dass sich Leon für den FC Bayern entschieden hat. Er ist ein schneller und torgefährlicher Offensivspieler", wird Jochen Sauer, Leiter des FC Bayern Campus, zitiert. Man sei von der Entwicklungsfähigkeit des Stürmers überzeugt. In München erhält der 18-Jährige einen Vertrag bis 2023. Die Planungen mit Dajaku dürften aber weiter in die Zukunft reichen.

News zum FC Bayern: Sturm-Talent Leon Dajaku kommt vom VfB Stuttgart zum Rekordmeister.
Bild: Fabian Sommer, dpa

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat erläuterte auf der Website des VfB die Hintergründe des Wechsels: "Nach intensiven Gesprächen mit Leon und dem FC Bayern haben wir uns dazu entschieden, Leons Wunsch zu entsprechen und dem Transfer zuzustimmen."

Für Bundesliga-Absteiger Stuttgart dürfte der Transfer ein herber Verlust sein: Mit Dajaku gewann die U19 der Schwaben in der vergangenen Saison den DFB-Pokal und stand im Finale um die Deutsche Meisterschaft.

FC Bayern wird wohl mit Lewandowski verlängern

Fünf deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege, drei Torjägerkanonen: Robert Lewandowski hat mit dem FC Bayern viele Erfolge gefeiert - und es dürften nicht die letzten gewesen sein. Denn die Gespräche des Clubs mit dem polnischen Stürmer über eine Vertragsverlängerung bis 2023 sind laut Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge in der finalen Phase.

Torjäger Robert Lewandowski bleibt wohl bis 2023.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Rummenigge sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend, Lewandowski fühle sich wohl beim Rekordmeister. Dass der Nationalspieler bei Ablauf des neuen Vertrags bereits 35 Jahre alt sein wird, ist für den Bayern-Boss kein Problem: Lewandowski sei körperlich in der Lage, noch einige Jahre auf hohem Niveau zu spielen.

Zumal die Alternative der Bayern auf dem Transfermarkt kaum jünger ist: Zuletzt war über eine mögliche Rückkehr des Ex-Münchners Mario Mandzukic spekuliert worden. Der Kroate, der 2013 mit dem Verein die Champions League gewonnen hatte, ist allerdings bereits jetzt 33 Jahre alt - und steht damit noch weniger für die Zukunft als Lewandowski.

15. Juli: Hoeneß und Salihamidzic fehlen bei USA-Reise des FCB

Koa Hoeneß, koa Salihamidzic. Der FC Bayern ist ohne Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Montagmorgen in Richtung USA abgehoben. Der Rekordmeister absolviert in den Vereinigten Staaten zehn Tage lang eine Promo-Tour. Laut FC Bayern hat Hoeneß anderweitige Verpflichtungen, verzichtet deshalb auf die USA-Reise. Sportdirektor Salihamidzic will sich derweil in Europa - ohne Zeitverschiebung - um die Abwicklung geplanter Transfers kümmern.

Die FC Bayern, angeführt von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, fliegt am Montag zunächst nach Los Angeles. Dort steht laut Bild am Dienstagabend ein besonderes Treffen auf dem Programm: Actionstar Arnold Schwarzenegger soll die Bayern in sein Anwesen geladen haben. Zudem ist am Dienstag in LA der Besuch des Holocaust-Museums geplant. Weitere Stationen sind Houston und Kansas City.

Im Rahmen der USA-Tour bestreiten die Münchner drei Testspiele. Bei der "Audi Summer Tour" trifft der FCB auf den FC Arsenal (18. Juli, 5.00 Uhr), Real Madrid (21. Juli, 2.00 Uhr) und den AC Mailand (24. Juli, 3.00 Uhr). Die Rückkehr nach München ist für den 25. Juli geplant.

10. Juli: Rafinha ist sauer auf Bayern-Trainer Niko Kovac

Deutliche Kritik für FC-Bayern-Trainer Niko Kovac: Nach seiner durchwachsenen letzten Saison beim FC Bayern nimmt Abwehrspieler Rafinha dem Coach vor allem übel, dass dieser ihn am letzten Spieltag der vorigen Saison in der Fußball-Bundesliga nicht einwechselte. "Das war ein Tiefschlag, der negative Höhepunkt! Ich war so enttäuscht! Der Trainer wusste, dass es mein letztes Spiel ist", sagte Rafinha gegenüber der Sport Bild (Mittwoch). Er ergänzte: "Der Trainer hat mir mein Abschiedsspiel weggenommen." Im DFB-Pokalfinale gegen Leipzig (3:0) eine Woche später kam Rafinha ebenfalls nicht zum Einsatz.

Geht in seine Heimat zurück: Rafinha wechselt zu Flamengo Rio de Janeiro.
Bild:  Matthias Balk, dpa

Der 33-Jährige, der zu Flamengo nach Rio de Janeiro wechselte, sagte: "Irgendetwas zwischen Trainer und Mannschaft fehlte, vielleicht, weil er nur wenigen Spielern vertraut hat, zu selten den Kontakt zu den anderen gesucht hat." Anders als seine Vorgänger habe es Kovac nicht geschafft, die Unzufriedenheit bei den illustren Ersatzspielern zu verkleinern, meinte Rafinha. Er selbst sei nach einem Auftaktgespräch mit dem Coach auch von mehr Einsatzzeiten in der Saison ausgegangen.

Der Südamerikaner zog nach acht Jahren bei den Bayern dennoch ein positives Fazit. Er wurde siebenmal Meister, viermal Pokalsieger und gewann 2013 die Champions League. "Ich hatte mehr glückliche als traurige Jahre", sagte er. Zu seiner Kovac-Kritik sagte Rafinha: "Ich will damit nicht nachtreten, nur zeigen, wie ich mich fühle."

8. Juli: FC Bayern denkt über Benjamin Henrichs nach

Der FC Bayern ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen - und dabei ist jetzt wohl ein Con-Fed-Cup-Sieger von 2017 ins Blickfeld der FCB-Bosse gerückt. Wie der "Kicker" berichtet, sollen die Münchner an Benjamin Henrichs (22) Interesse haben.

Der Ex-Leverkusener, der aktuell beim AS Monaco (Vertrag bis 2023) kickt, kann auf beiden Abwehrseiten verteidigen und auch im defensiven Mittelfeld Dienst tun. Henrichs bringt aus seiner Zeit in Leverkusen auch schon genügend Bundesliga-Erfahrung mit (62 Spiele). In der Champions League spielte Henrichs ebenfalls bereits (elf Einsätze).

7. Juli: In China ist der FC Bayern eine große Nummer - sagt Sandro Wagner, der in China spielt

Der ehemalige Stürmer des FC Bayern, Sandro Wagner, verdient bekanntermaßen seit Januar sein Geld bei Tianjin Teda in China. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" erzählt der Angreifer nun, welchen Stellenwert sein Ex-Klub in Fernost hat. Er staunt: "Wahnsinn, wie viele Bayern-Trikots man überall sieht."

Erkannt wird der 31-Jährige auf der Straße zwar nicht wie in Deutschland, "aber es gibt hier schon viele Menschen, die sich für Fußball interessieren und ins Stadion gehen. Gerade der FC Bayern ist eine Riesen-Nummer".

Zuletzt wurde Wagner für seinen ersten Doppelpack ganz besonders gefeiert. "Nach dem Spiel durfte ich eine Vereinsfahne schwenken", erzählte der Ex-Nationalspieler, "was hier meines Wissens nicht vielen angeboten wird. Das war schon eine Ehre für mich."

Kontakte zum FC Bayern sind immer noch da. "Fast die ganze Mannschaft hat mir nach dem Meistertitel und Pokal-Sieg Fotos und Videos geschickt - was mich unwahrscheinlich gefreut hat", meinte Wagner, der seinen Ex-Club auch künftig ganz vorn sieht. "Bayern wird mit diesem Kader weiter über Jahre hinweg Meister werden – selbst wenn kein weiterer Neuzugang kommen sollte, was ich nicht glaube."

6. Juli: Manuel Neuer ist mit den Transfers des FC Bayern unzufrieden

Denkt Manuel Neuer über einen Abschied vom FC Bayern München nach? Der Berater des Nationaltorhüters hat sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerst kritisch gegenüber den Transferaktivitäten des Münchner Rekordmeisters geäußert.

Der FC Bayern sei mit dem aktuellen Kader "nicht konkurrenzfähig", sagte Berater Thomas Kroth gegenüber der Zeitung. Manuel Neuer sei ehrgeizig und wolle gerne noch einmal die Champions League gewinnen. Momentan scheine es aber so, als seien die englischen Top-Clubs den Bayern ein ganzes Stück voraus. Mit der aktuellen Mannschaft könne der FC Bayern die Ziele Neuers wohl nicht erreichen.

News zum FC Bayern: Manuel Neuer ist offenbar unzufrieden mit der Transferpolitik des FC Bayern München.
Bild: Thomas Frey, dpa

Manuel Neuers Vertrag endet 2021, dann wäre er 35 Jahre alt. An ein Karriereende denke Neuer aber keinesfalls, sagte sein Berater. Natürlich sei es naheliegend, dass Neuer seine Karriere irgendwann in München beenden werde. Aber es sei eben auch nicht ausgeschlossen, dass er das woanders tue, wenn die Voraussetzungen nicht mehr stimmten.

4. Juli: Arjen Robben beendet seine Karriere

Das Ende bei Bayern ist für Arjen Robben auch das Ende als Fußball-Profi. Der 35-jährige Niederländer erklärte nun in einer persönlichen Erklärung, seine Karriere zu beenden. Robben spielte insgesamt zehn Jahre für den deutschen Rekordmeister, sein Vertrag beim Rekordmeister war im Juni ausgelaufen.

Robben war 2009 von Real Madrid zum FC Bayern gekommen - ein Schritt, den er damals als Rückschritt empfand, wie er im Nachhinein zugab. Mit dem FC Bayern erlebte der Niederländer die erfolgreichste Zeit seiner Karriere, wurde acht Mal deutscher Meister und fünf Mal Pokalsieger. Der größte Erfolg war das gewonnene Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund. Den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg erzielte Robben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Thomas Müller (r) bedankt sich bei Arjen Robben für die gemeinsame Zeit.
Bild: Sven Hoppe (dpa)

"Es ist ohne Zweifel die schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste", hieß es in der in seiner Heimatsprache verfassten Mitteilung. "Eine Entscheidung, bei der 'Herz`und `Verstand` aufeinander prallten."

Robben schrieb weiter: "Im Moment bin ich fit und gesund und als Fan vieler anderer Sportarten möchte ich das auch in Zukunft so halten." Wie sein französischer Bayern-Mitspieler Franck Ribéry hatte Robben keinen neuen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten erhalten. Die beiden Außenbahn-Spieler prägten das Spiel der Bayern über viele Jahre und wurden Robbéry genannt. Das Duo erlebte einen emotionalen Abschied mit dem erneuten Titelgewinn. 

"Für immer ein Bayer", rief Robben nach der Meisterschaft im Mai den Fans zu. Vollgepumpt mit Adrenalin war der Niederländer, als er im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft eingewechselt wurde und prompt sein Bundesliga-Tor Nummer 99 erzielte. 

Ein Jahrzehnt Robbéry endete mit dem Meistertitel Nummer 29 und zwei Joker-Toren von den beiden Spielern. Bayern-Präsident Uli Hoeneß reihte die beiden "in die Phalanx der ganz Großen" um Beckenbauer, Müller, Matthäus oder Kahn ein. Ribéry will noch weiter spielen, hat aber noch keinen Verein.

Joao Cancelo von Juventus Turin ist ein Kandidat beim FC Bayern

Der portugiesische Rechtsverteidiger Joao Cancelo könnte in diesem Sommer zum FC Bayern wechseln. Das berichten italienische Medien. Der deutsche Meister soll sogar Manchester City, das von Pep Guardiola trainiert wird, im Rennen um Joao Cancelo ausgestochen haben.

Joao Cancelo (weißes Trikot) ist ein möglicher Kandidat beim FC Bayern. Der Rechtsverteidiger spielt derzeit für Juventus Turin.
Bild: Chris Szagola, dpa

Der portugiesische Rechtsverteidiger wechselte erst in der vergangenen Saison von FC Valencia zu Juventus Turin. Der italienische Verein zahlte eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro. Cancelo ist flexibel als Rechtsverteidiger oder im rechten Mittelfeld einsetzbar. In der vergangenen Saison stand er in 25 Ligaspielen von Juventus Turin auf dem Platz. Allerdings dürfte der Transfer für den FC Bayern teuer werden. Laut transfermarkt.de liegt Cancelos Marktwert bei 55 Millionen Euro.

3. Juli: Ribéry fordert Neuverpflichtungen vom FC Bayern: "Müssen investieren"

Franck Ribéry hat seinen Ex-Verein, den FC Bayern, aufgefordert auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Gegenüber der Sportbild sagte der Franzose: "Bayern braucht Qualität, sie müssen investieren, nachrüsten! Ich verfolge selbst sehr gespannt, was sie machen." Nach dem Abschied von Ribéry und Arjen Robben sucht der Rekordmeister händeringend Verstärkungen, bislang stehen für die offensiven Außenbahnen aber nur Serge Gnabry und Kinglsey Coman im Kader.

Das genügt nicht, wie Ribéry betont: "Beide sind gute Spieler, aber konstant eine Saison auf Top-Niveau zu spielen ist eine Herausforderung - zumal beide auch immer wieder Probleme mit Verletzungen hatten. Bayern braucht mehr Flügelspieler."

Ein Spieler, der das Zeug hätte, die Bayern zu vertstärken, sei Leroy Sané von Manchester City. Fraglich ist allerdings, ob der deutsche Nationalspieler überhaupt Lust auf eine Bundesliga-Rückkehr hätte. Was dagegen spricht: Bei der Trikotpräsentation des englischen Meisters war Sané eine der zentralen Figuren. Ribéry würde es freuen, wenn der Sané-Deal doch noch klappen würde: "Sané wäre ein Spieler, der Bayern weiterbringt. Er hat Top-Fähigkeiten, kann auf der rechten und linken Seite spielen. Ich bin gespannt, ob er sich wirklich für München entscheiden wird, Lust auf die Bundesliga hat."

Einen neuen Arbeitgeber hat der 36-Jährige noch nicht. "Meine Entscheidung über die Zukunft steht noch aus, innerhalb der nächsten zwei Wochen hätte ich gerne Klarheit", meinte der ehemalige französische Nationalspieler.

2. Juli: Chelsea-Talent Jamal Musiala soll zum FC Bayern München wechseln

Der FC Bayern steht laut einem Medienbericht vor der Verpflichtung des 16 Jahre alten Talents Jamal Musiala. Wie die "Bild" berichtet, soll dem Nachwuchsfußballer, der zu den Besten seiner Altersklasse in Europa zählen soll, schon das Vereinsgelände gezeigt worden sein. Zuletzt spielte er für den FC Chelsea.

Niko Kovac will noch weitere neue Spieler beim FC Bayern München begrüßen. Ein Kandidat ist Jamal Musiala, der das große Talent bei Chelsea ist.
Bild: Uwe Anspach, dpa

Musiala wurde in Fulda geboren, wechselte schon 2011 vom TSV Lehnerz zum FC Chelsea. Laut "Bild" ist Bradley Hudson-Odoi Berater des Talents, das auch schon für den DFB auflief. Er ist der Bruder von Bayern-Wunschspieler Callum Hudson-Odoi, der von den Münchnern schon länger umworben wird. Aktuell befindet sich dieser in der Reha nach einem Achillessehnenriss.

Gerüchte um Kevin Vogt sorgen für Diskussionen unter den Bayern-Fans - Verein dementiert

Ein Transfergerücht von Sky hat unter Bayern-Fans hohe Wellen geschlagen: Der Sender hatte am Montag vermeldet, der FC Bayern habe erneut mit dem Verteidiger der TSG Hoffenheim Kontakt aufgenommen. Bereits vor einem Jahr hatten verschiedene Medien von einem Bayern-Interesse am Ex-Augsburger berichtet. Beim Vorjahresneunten hat der Innenverteidiger noch einen Vertrag bis 2022.

Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken ließen nicht lange auf sich warten: Viele Fans äußerten ihr Unverständnis über das Gerücht. Bereits vergangenen Sommer war ein möglicher Vogt-Transfer von vielen Anhängern des Clubs kritisch gesehen worden.

Der FC Bayern dementierte das Interesse am späten Montagabend: Gegenüber der tz gab der Verein an, keine Pläne mit Vogt zu haben. Das letzte Wort dürfte aber noch nicht gesprochen sein: Sollte nach dem Weggang von Mats Hummels auch Jerome Boateng den Verein verlassen, wären die Bayern in der Innenverteidigung wohl zum Handeln gezwungen.

Abwehrchef: Kevin Vogt organisiert bei der TSG Hoffenheim die Defensive. Die Bayern wurden schön öfter mit ihm in Verbindung gebracht.
Bild: Thomas Eisenhuth, dpa (Archivfoto)

1. Juli: FC Bayern verpflichtet neuseeländisches Talent Sarpreet Singh

Nach dem Aufstieg in die Dritte Liga treibt der FC Bayern die Kaderplanung für die zweite Mannschaft voran: Wie der Verein mitteilte, wird der neuseeländische Fußball-Nationalspieler Sarpreet Singh das Team von Trainer Sebastian Hoeneß verstärken. Der 20-Jährige kommt von Wellington Phoenix zum Rekordmeister. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Der offensive Mittelfeldspieler gilt als großes Talent und lief bereits viermal für die A-Nationalmannschaft auf. Mit der U20 seines Landes erreichte er bei der WM, die im Juni in Polen stattfand, das Achtelfinale. Er erzielte dabei ein Tor.

Im Alter von 16 Jahren wechselte der in Auckland geborene Singh zu den Wellington Phoenix, die in der australischen A-League spielen. "Für mich ist der Wechsel zur Amateur-Mannschaft des FC Bayern ein hervorragender Schritt. Ich freue mich riesig, für diesen großen Club spielen zu dürfen", sagte Singh laut Mitteilung.

1. Juli: Serge Gnabry bereitet sich mit Rastas auf neue Saison vor

Serge Gnabry war in der vergangenen Saison eine der Überraschungen beim FC Bayern - und geht spätestens nach dem Abgang von Franck Ribéry und Arjen Robben als Stammkraft auf den offensiven Außenbahnen in die neue Saison.

Derzeit weilt der deutsche Nationalspieler in der Elfenbeinküste, der Heimat seines Vaters. Offenbar bereitet sich Gnabry mit einer neuen Frisur auf die Vorbereitung des FC Bayern vor: In seinem Urlaub hat sich der 23-Jährige Rastas flechten lassen. Ob er diesen Stil auch in einer Woche noch hat? Dann steht der Trainingsauftakt des FC Bayern an.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Anytime. Anywhere.

Ein Beitrag geteilt von Serge Gnabry (@sergegnabry) am

Der Fußball scheint Gnabry jedenfalls auch im Urlaub nicht los zu lassen. Auf dem Bild ist er beim Dribbeln zu sehen, dazu schrieb er: "Anytime. Anywhere", also "Jederzeit. Überall."

1. Juli: Lucas Hernández will bald wieder fit sein - und bekommt Rückennummer von Philipp Lahm

Rekordeinkauf Lucas Hernández setzt beim FC Bayern München auf eine rechtzeitige Genesung zum Saisonstart. "Ich werde bald wieder fit sein, um alles für dieses Wappen und dieses Trikot zu geben", sagte der französische Fußball-Weltmeister in einem Video auf der Internetseite des Vereins. Rekordmeister FC Bayern München eröffnet die neue Bundesliga-Saison am 16. August mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC. 

Der für die Bundesliga-Rekordsumme von 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtete Abwehrspieler arbeitet nach seiner Operation Ende März wegen einer Schädigung des Innenbandes im rechten Knie in München an seinem Comeback.

News zum FC Bayern : Lucas Hernández ist der teuerste Abwehrspieler der Welt - bis zum Saisonstart der Bundesliga will er wieder fit werden.
Bild: OSCAR DEL POZO, AFP (Archiv)

Hernández wird wie beim WM-Gewinn auch beim FC Bayern mit der Nummer 21 auflaufen, die einst ein Markenzeichen von Philipp Lahm war. Der vom VfB Stuttgart verpflichtete Abwehrspieler Benjamin Pavard spielt mit der Nummer 5, die zuletzt der nach Dortmund gewechselte Mats Hummels und einst Franz Beckenbauer trug. Der vom Hamburger SV geholte Jann-Fiete Arp trägt künftig das Trikot mit der Nummer 15.

28. Juni: FC Bayern spielt im Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC

Die neue Bundesliga-Saison wird traditionell von Rekordmeister FC Bayern München eröffnet. Nun ist auch der Spielplan mit der genauen Begegnung raus: Der Rekordmeister FCB trifft am Freitag, 16. August um 20.30 Uhr in der Münchner Allianz Arena auf Hertha BSC. Diese Begegnung zur Eröffnung der Saison 2019/20 wird live im ZDF und im Eurosport Player gezeigt.

26. Juni: Bericht: FC Bayern soll über Dembélé-Transfer nachdenken

Der FC Bayern München möchte Leroy Sané verpflichten - bei diesem sieht es aber eher nach einem Verbleib bei Manchester City aus. Wie die Sport Bild erfahren haben möchte, soll es aber einen Plan B geben. Sollte die Sané-Verpflichtung wirklich scheitern, könnten sich die Münchner um Ousmane Dembélé bemühen.

Laut dem Bericht soll sich Karl-Heinz Rummenigge für Dembélé einsetzen. Der 22-Jährige spielt beim FC Barcelona und hat dort noch einen Vertrag bis zum Jahr 2022. Bis 2017 war er Spieler beim BVB - erzwang damals aber mit einem Streik den Wechsel  nach Spanien. Vom FC Bayern gibt es bislang keine offizielle Aussagen zu einem Interesse an Dembélé.

25. Juni: FC Bayern interessiert sich für Neuseeland-Talent Sarpreet Singh

Singh statt Sané: Statt des deutschen Nationalspielers Leroy Sané könnte der Rekordmeister bald einen anderen Spieler als Neuzugang präsentieren. Einem Bericht der australischen A League zufolge ist das neuseeländische Fußball-Talent Sarpreet Singh im Anflug. Allerdings ist der 20-Jährige nicht für die Bundesliga-Mannschaft der Münchner, sondern für die zweite Mannschaft vorgesehen, die in der vergangenen Saison den Aufstieg in die dritte Liga geschafft hat.

Der offensive Mittelfeldspieler soll sich derzeit in München aufhalten. Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe Singhs Verein Wellington Phoenix in der vergangenen Woche kontaktiert, hieß es in einer Mitteilung der höchsten Spielklasse Australiens.

Der General Manager von Singhs bisherigem Klub Wellington Phoenix, David Dome, wird in der Pressemitteilung wie folgt zitiert: "Wir warten jetzt auf ein offizielles Angebot, um zu sehen, wie hoch Bayern den Spieler bewertet und ob es unsere Erwartungen erfüllt." Eine offizielle Stellungnahme des FC Bayern lag zunächst nicht vor. Singh, der derzeit U20-Nationalspieler des Landes ist und sowohl einen neuseeländischen als auch einen indischen Pass hat, kam in der abgelaufenen Saison der australischen A-League auf 27 Spiele in denen er fünf Tore erzielte und sieben Vorlagen gab.

24. Juni: Bixente Lizarazu sieht Bayern-Neuzugang Benjamin Pavard kritisch

Der Franzose Bixente Lizarazu genießt bei Bayern-Fans bis heute Legendenstatus. Mit dem Basken an der linken Außenlinie gewann der FC Bayern 2001 die Champions League, wurde Meister, Pokalsieger und Weltpokalsieger. Lizarazu, der heute als Markenbotschafter für den deutschen Rekordmeister arbeitet, sieht die aktuellen Transfertätigkeiten der Münchner aber kritisch - vor allem seinen Landsmann Benjamin Pavard, der für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu den Bayern kommt sieht der 49-Jährige offenbar kritisch.

Bixente Lizarazu sieht die Verpflichtung von Benjamin Pavard kritisch.
Bild: Witters

Im Interview mit dem Kicker sagte Lizarazu über Pavard: "Stuttgart ist nicht München, vom VfB zum FC Bayern ist es ein großer Schritt. Pavard muss sich natürlich steigern, um bei Bayern spielen zu können. Er muss viel dafür tun. Technisch ist er zwar stark und leichtfüßig, er spielt gute Pässe. Aber seine Entwicklung ging seit der WM 2018 zurück, seither wurde es weniger, auch in der französischen Nationalmannschaft. Er lieferte nur noch Durchschnitt ab."

Pavard müsse sich, um bei den Bayern bestehen zu können, vor allem in der Defensive verbessern und an seinem Zweikampfverhalten arbeiten. "Pavard muss nicht nur einen Schritt machen, sondern zwei Schritte."

Völlig überzeugt von Lucas Hernandez, dem anderen französischen Weltmeister für die Bayern-Defensive, scheint "Liza" ebenfalls nicht zu sein. Über den 80 Millionen Euro teuren Verteidiger sagt Lizarazu, dass dieser zwar auf der linken Außenbahn eine Verstärkung sei. In der defensiven Zentrale, wo die Bayern den Neuzugang von Atlético Madrid einplanen, sieht der ehemalige Profi Hernandez aber nicht. "Ich weiß nicht, ob er innen internationale Topklasse darstellt."

23. Juni: Ex-Bayern-Spieler Kroos über seine Zeit beim FCB: "war klar, dass ich mehr verdient hätte"

Nationalspieler Toni Kroos hat sich kritisch über seine Zeit beim FC Bayern geäußert. In dem Dokumentarfilm "KROOS", der Anfang Juli in die Kinos kommt, spricht der 29-Jährige über die mangelnde Wertschätzung, die ihn bei seiner Zeit in München begleitet hat. Über seine erste Zeit beim FC Bayern zwischen 2007 und 2009 sagte der Mittelfeldspieler: "Mir wurde ganz oft gesagt, wie toll ich bin und wie richtig ich alles mache. Ich habe aber nicht gespielt."

Im Dokumentarfilm "KROOS" übt Toni Kroos Kritik an Bayern München.
Bild: Andreas Gebert (dpa)

Letztlich ging es per Leihe nach Leverkusen, denn: "Mir war wirklich klar, dass ich mehr verdient hätte." Nach den eineinhalb Jahren im Rheinland musste Kroos wieder nach München, wo er letztlich seinen Vertrag verlängerte. Dass dies ein Fehler war, habe er schon nach zehn Minuten bemerkt. Grund sei eine Aussage von Karl-Heinz Rummenigge gewesen. "Während der Unterschrift kam dann noch vom Karl-Heinz Rummenigge so eine Aussage. ,Boah, jetzt hast du aber einen tollen Vertrag‘, so dann nach dem Motto, dann muss man jetzt mal wieder ein bisschen besser spielen", so Kroos.

Heute fühle er sich wohl in Madrid. Bei Real verlängerte er seinen Vertrag erst kürzlich bis 2023. Um bei seiner Familie in Madrid zu sein, nehme er auch nächtliche Flugreisen in Kauf. "Ich fühle mich wohl zuhause. Da ist mir jede Stunde wert, nachts durch die Gegend zu fliegen. Zu anstrengend gibt es nicht, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen", erzählt Kroos.

18. Juni: FC Bayern soll sich für Stuttgarter Ozan Kabak interessieren

Schlägt der FC Bayern auf der Suche nach Neuzugängen für die Defensive erneut beim VfB Stuttgart zu? Bislang steht bereits der Transfer von Weltmeister Benjamin Pavard für 35 Milllionen Euro zum Rekordmeister fest. Nun ist offenbar ein zweiter Spieler in den Fokus der Münchner gerückt: Der türkische Innenverteidiger Ozan Kabak. Der 19-Jährige war beim Absteiger einer der wenigen positiven Überraschungen der gerade zu Ende gegangenen Bundesligasaison.

Nach seiner Verpflichtung im Winter von Galatasaray Istanbul kam er in 15 von 17 Rückrundenpartien zum Einsatz, in denen er drei Tore erzielte. Nach dem Abstieg des VfB in Liga zwei ist klar, dass Kabak den Klub trotz eines Vertrags bis 2024 verlassen wird - die Frage ist nur wohin.

Stuttgarts Ozan Kabak steht offenbar im Fokus des FC Bayern.
Bild: Fabian Sommer, dpa

Laut einem Bericht des türkischen Senders TRT Sport gibt es angeblich neun Klubs, die Interesse an dem 19-Jährigen zeigen. Der aussichtsreichste Kandidat soll der FC Bayern München sein. Kabak soll die Münchner favorisieren. Für Bayern-Verhältnisse würde Kabak nicht einmal sonderlich teuer werden. Der Türke kann Stuttgart dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro verlassen. Im Winter hatte der VfB noch elf Millionen Euro an Istanbul überwiesen.

Kabak könnte bei den Bayern Mats Hummels ersetzen, der vor der Rückkehr zur Borussia Dortmund steht. Auch Jerome Boateng soll den Klub verlassen. Neben dem gesetzten Innenverteidiger Niklas Süle plant der FCB mit dem französischen Duo Lucas Hernandez und eben Benjamin Pavard. Kabak könnte der vierte im Bunde sein und damit endgültig den Weg frei machen für einen Abschied der beiden ehemaligen Nationalspieler.

16. Juni: Bale möglicher Kandidat beim FC Bayern?

Gareth Bale gilt dem englischen Boulevardblatt The Sun zufolge als möglicher Neuzugang beim FC Bayern München. Die Zeitung schrieb ohne Quellenangabe von einem möglichen einjährigen Ausleihgeschäft mit dem 29 Jahre alten Offensivspieler von Real Madrid. Die Münchner seien für eine Saison angeblich bereit, das fürstliche Gehalt von Bale zu übernehmen. Offizielle Stellungnahmen lagen nicht vor. Bale spielt für Trainer Zinedine Zidane beim Real-Neuaufbau keine Rolle.

Nach dem Abschied von Arjen Robben und Franck Ribéry umwerben die Münchner für die Offensive den deutschen Nationalspieler Leroy Sané. Der 23-Jährige steht aber noch zwei Jahre bei Manchester City mit dem früheren Bayern-Coach Pep Guardiola unter Vertrag. Vor zwei Jahren hatten die Münchner den kolumbianischen Nationalspieler James Rodríguez von Real Madrid ausgeliehen. Der FC Bayern nutzte allerdings nicht die Kaufoption für den Offensivmann, der nun nach Spanien zurückkehrt.

Bald im Bayern-Trikot? Real-Start Gareth Bale steht offenbar in München hoch im Kurs.
Bild: Bernat Armangue/AP (dpa)

In einem am Sonntag von mehreren Internetportalen veröffentlichten Video sagte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Wir wollen einiges tun auf dem Transfermarkt." Dafür habe man aber noch Zeit und müsse entspannt bleiben. "Auf dem Transfermarkt gilt es, die Geduld zu wahren, abzuwarten und zu sehen, was möglich ist", sagte der 42-Jährige am Rande einer Veranstaltung auf Sardinien.

Medien: Noch Gesprächsbedarf bei Hummels-Ablöse

Vor einer möglichen Rückkehr von Mats Hummels vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund gibt es dem Kicker und der Süddeutschen Zeitung zufolge noch Gesprächsbedarf über die Ablösesumme. Es sei "noch lange keine Einigung erzielt", schrieb der Kicker am Sonntag mit Bezug auf Münchner Kreise. Die Aussage beziehe sich auf die Transfersumme, die sich die Münchner für den 30 Jahre alten ehemaligen Nationalverteidiger vorstellen würden. Ein Betrag zwischen 15 bis 20 Millionen Euro würde angeblich nicht genügen, eingehende Verhandlungen seien nötig. Lesen Sie dazu auch: "Extrem willkommen": Bayerns Hummels vor BVB-Rückkehr

Lothar Matthäus: "Ich würde Hummels nicht gehen lassen"

Der Wechsel von Mats Hummels zu Borussia Dortmund nimmt offenbar konkrete Formen an. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus warnt den FC Bayern aber davor, sich von dem Ex-Nationalspieler zu trennen. In der Bild am Sonntag sagt der 58-Jährige: "Ich würde Hummels nicht gehen lassen. Schon gar nicht für das Geld, über das angeblich gesprochen wird. Und erst recht nicht nach der starken Rückrunde, die Hummels gespielt hat."

Dem Vernehmen nach soll der Deal für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro über die Bühne gehen. Drei Jahre zuvor hatte der FC Bayern für Hummels noch 35 Millionen Euro gezahlt.

Matthäus betont, dass Hummels in der Rückrunde seine zuvor schwankenden Leistungen auf hohem Niveau stabilisiert hat: "Für mich spielt er viel besser, seit er nicht mehr in der Nationalelf ist. Falls die Bayern ihn gehen lassen, stärken sie ihren direkten Konkurrenten um die Meisterschaft."

14. Juni: BVB will Mats Hummels laut Medienberichten aus München zurückholen

Kehrt Mats Hummels zurück zu Borussia Dortmund? Wie die Bild berichtet, ist der BVB an einer Rückholaktion des Innenverteidigers interessiert. Der FC Bayern setzt auf eine Verjüngung des Kaders und hat mit Benjamin Pavard und Lucas Hernandez zwei Defensivspieler verpflichtet. Deshalb sollen die Bayern laut dem Bericht auch offen gegenüber Gesprächen mit dem BVB sein. Wie die Bild schreibt, seien die Münchner ab einer Summe von 15 bis 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen bereit, Hummels abzugeben.

Mats Hummels soll das Interesse der Dortmunder geweckt haben, die den Verteidiger angeblich aus München zurückholen wollen.
Bild: S. Schuldt/dpa/Archiv

Die Dortmunder seien dringend auf der Suche nach erfahrenen Spielern, die das Team anführen sollen. Hummels wäre beim BVB wohl gesetzt, beim FC Bayern müsste er um Einsatzzeiten kämpfen. Laut Bild hat der BVB beim FCB bereits offiziell Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt.

12. Juni: Leroy Sané lässt Wechsel zum FC Bayern offen

Leroy Sané schweigt zu den Transfergerüchten. Am Dienstagabend erklärte er nach dem Länderspiel gegen Estland, er gehe jetzt erstmal in den Urlaub. "Alles Weitere wird man dann sehen", so Sané nach dem 8:0-Sieg. Beim FC Bayern wartet man derweil die Entscheidung des Spielers ab.

Gegenüber Sport Bild betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, man habe noch kein Angebot für Leroy Sané abgegeben. "Ein Transfer ist immer ein Drei-Parteien-Geschäft. Erst muss sich der Spieler entscheiden, wo er seine Zukunft sieht", so Rummenigge. Offiziell geht der Vertrag des 23-Jährigen bei Manchester City noch bis 2021. In den kommenden zwei Jahren wird Sané demnach wohl noch mit Pep Guardiola trainieren. Sollte Sané sich für einen Wechsel zum FC Bayern entscheiden, ist mindestens mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag als Ablöse zu rechnen.

Auch ein möglicher Wechsel von Leverkusens Spieler Kai Havertz bleibt offen. Rummenigge verwies auf dessen Vertrag, der noch bis 2022 läuft. "Kai Havertz ist ein guter Spieler, darüber brauchen wir nicht zu sprechen", so der Bayern-Vorstandschef. Ob Havertz eines Tages in München spielen werde, wisse er nicht. Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler soll Rummenigge über einen Beschluss mit Aufsichtsratschef Werner Wenning informiert haben, wonach Havertz "auf jeden Fall in der nächsten Saison in Leverkusen spielt".

Wird Oliver Kahn Rummenigges Nachfolger?

Oliver Kahn feiert am Samstag seinen 50. Geburtstag und der FC Bayern hat Großes mit ihm vor. Der Plan von Uli Hoeneß den ehemaligen Spieler zum Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge aufzubauen nimmt Gestalt an. Ottmar Hitzfeld traut Kahn eine Führungsposition im Verein zu und bezeichnet eine mögliche Nachfolge des 63-jährigen Rummenigge als spannend.

Er bringe bereits wichtige Voraussetzungen mit, um bei einem großen Club erfolgreich zu arbeiten: "Man kennt Oliver Kahn. Er redet Klartext. Er ist ein Leadertyp. Er hat das Bayern-Gen in sich und die totale Identifikation mit dem Club", so der 70-jährige Hitzfeld. Zum 1. Januar 2020 soll der ehemalige Torhüter eine Probezeit beim FC Bayern antreten. Der Vertrag Rummenigges als Vorstandsvorsitzender beim Rekordmeister läuft Ende 2021 aus.

Hitzfeld schwärmt über die Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Spieler: "Oliver Kahn war immer eine Persönlichkeit. Er war ein großes Vorbild für die Mannschaft. Er hat sich nicht ausgeruht auf guten Leistungen, sondern er hat noch mehr trainiert. Er wollte immer noch besser werden. Er hat das auf die Mannschaft übertragen". Die Krönung ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Bayern war der Gewinn der Champions League 2001.

9. Juni: Kommt Nicolas Pépé nun doch zum FC Bayern?

Es schien so, als hätte Bayern München das Transferrennen um Nicolas Pépé verloren. Im Frühjahr soll es bereits ein Treffen zwischen Bayern-Verantwortlichen und Beratern des ivorischen Flügelflitzers vom OSC Lille gegeben haben. Doch dann kursierten Meldungen vom Platzen des Deals. Obwohl die Bayern-Bosse offenbar bereit waren, die von Lille geforderten 80 Millionen Euro für den Top-Scorer auf den Tisch zu legen. Jetzt heißt es allerdings in britischen Medien (u.a Sun und Metro), dass Pépé nun doch zu Bayern München wechseln möchte. Angeblich wolle der Nationalspieler der Elfenbeinküste nicht in der Premier League spielen.

Sollten die Nachrichten von der Insel zutreffen, wäre das ein enormer Gewinn für den Münchner Spitzenclub. Die Bayern-Bosse hätten zwar lieber Leroy Sané auf dieser Position verpflichtet. Da die von Manchester City geforderte Ablösesumme für den deutschen Topstürmer wohl selbst die Kasse des Rekordmeisters sprengen dürfte, bleibt die Verpflichtung eher ein Wunschtraum von Hoeneß und Co. Ein Vertrag mit Nicolas Pépé ist dagegen offenbar in greifbare Nähe gerückt.

3. Juni: James muss den FC Bayern verlassen

Der FC Bayern wird die Kaufoption für den kolumbianischen Mittelfeldspieler James Rodriguez nicht ziehen. Damit kehrt der 27-Jährige zu seinem Stammverein Real Madrid zurück, von dem er die vergangenen zwei Jahre ausgeliehen war. Der FC Bayern hatte eine einseitige Kaufoption, wonach der Südamerikaner für 42 Millionen Euro fest verpflichtet hätte werden können. Diese verfällt nun. Das berichtet der Kicker.

James gehörte in der Vorsaison unter dem damaligen Trainer Jupp Heynckes zum Stammpersonal - unter Niko Kovac änderte sich das. Das letzte Bundesligaspiel von Anfang an bestritt James am 27. Spieltag in Freiburg, danach kam er lediglich noch zu zwei Kurzeinsätzen in der Liga. Im Pokalfinale gegen RB Leipzig saß James sogar nur auf der Tribüne. Insgesamt kommt der WM-Torschützenkönig von 2014 auf 14 Tore und 15 Assists in 43 Bundesligaspielen.

30. Mai: FC Bayern scheitert mit erstem Angebot für Leroy Sané

FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß hat sich in einem Interview die Grenze von 80 Millionen Euro für einen Transfer gesetzt - und diese Grenze ist bei Leroy Sané wohl schon erreicht. Wie die englische Zeitung The Guardian  am Donnerstag schreibt, lehnte Sanés Club Manchester City ein erstes Angebot der Bayern in dieser Höhe ab.

Sané gilt als einer der stärksten Spieler der Welt auf seiner Position, hat allerdings unter City-Trainer Pep Guardiola einen schweren Stand. Laut der britischen Zeitung wollen die Bayern nun nachbessern - neben der enormen Ablösesumme wäre wohl auch ein stattliches Gehalt für den 23-Jährigen fällig.

29. Mai: FC Bayern verabschiedet sich mit 4:2 in Lindau in die Sommerpause

Der FC Bayern hat ein Testspiel gegen die SpVgg Lindau mit 4:2 (2:1) gewonnen. Gegen den Drittplatzierten der Kreisliga A verzichtete Trainer Niko Kovac beim lockeren Kick auf mehrere Stars. Unter anderem fehlten die scheidenden Franck Ribéry und Arjen Robben sowie Jérôme Boateng und James Rodríguez, deren Zukunft offen ist. Dafür kamen einige Spieler aus der gerade in die 3. Liga aufgestiegenen zweiten Mannschaft zum Einsatz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Uli Hoeneß hält Verpflichtung von Leroy Sané für "sehr schwierig"

Wieder einmal hat sich der Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu einer Personalie geäußert. Bei Sport Bild sagte er zum Ringen um den Wunschspieler Leroy Sané von Manchester City: "Ich habe noch keine genauen Zahlen, aber ich denke, dass der finanzielle Rahmen sehr schwierig wird." Angesprochen auf die von Hoeneß zuletzt genannte Ablöse-Obergrenze von 80 Millionen Euro meinte der Bayern-Präsident: "Das ganze Paket ist schwierig."

Noch hat Sané einen Vertrag bis 2021 bei Manchester City und der englische Meister würde diesen gerne verlängern. Der Marktwert soll derzeit rund 100 Millionen Euro betragen, dazu käme noch ein Jahresgehalt von mehr als zehn Millionen Euro. Während die Bayern zu Sané und City erste Kontakte geknüpft haben sollen, seien sie bei Rodrigo (22) offenbar schon weiter, so Sport1: Es soll ein erstes Angebot für den Mittelfeldspieler von Atlético Madrid geben, der angeblich eine Ausstiegsklausel von mehr als 70 Millionen Euro hat.

"Ich kenne den Spieler gar nicht", sagte Hoeneß. Ähnlich hatte er sich bereits bei Rodrigos Kollegen Lucas Hernández (23) geäußert, der für die deutsche Rekordsumme von 80 Millionen Euro an die Isar wechselt.

28. Mai: Hoeneß legt gegen Boateng nach: "Kein besonders guter Ersatzspieler"

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat im Fall Jerome Boateng noch einmal nachgelegt. Der 67-Jährige hofft, dass es im Sommer zu einer Bewegung auf dem Transfermarkt kommt. "Es gibt schon ewig lang Gespräche. Sein Manager sucht Vereine, das wissen wir - und wir haben das auch akzeptiert", sagte Hoeneß.

Bereits am Sonntag hatte er dem 30 Jahre alten Innenverteidiger empfohlen, den Verein zu verlassen. Auch weil in der kommenden Saison mit den neu verpflichteten französischen Weltmeistern Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) und Lucas Hernández (Atlético Madrid) die Konkurrenz in der Verteidigung noch einmal größer werde.

Es hätte sich gezeigt, dass Boateng kein besonders guter Ersatzspieler sei, urteilte Hoeneß. Er bezog sich dabei offenbar auf die vergangenen Wochen, in denen der Weltmeister von 2014 häufig lustlos wirkte. Persönlich habe er nichts gegen ihn, versicherte Hoeneß. Boatengs Vertrag bei den Bayern läuft noch bis 2021.

27. Mai: Lothar Matthäus ist sich sicher: Leroy Sané wechselt zum FC Bayern

Für Lucas Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35) hat der FC Bayern München in diesem Sommer schon tief in die Tasche gegriffen. Geht es nach Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, dann ist die Einkaufstour des deutschen Rekordmeisters noch nicht beendet. "Ein Spieler, der in meinen Augen nächstes Jahr die Bayern-Fans verzaubern wird, ist Leroy Sané. Ich bin mir sicher, dass er nach München wechselt", so der ehemalige Bayern-Profi. Der 58-Jährige verriet auch den Grund für seine Annahme: "Wenn Uli Hoeneß öffentlich verrät, dass man sich um den Spieler bemüht, landet dieser in den allermeisten Fällen auch bei Bayern."

Die Verpflichtung des Offensivspielers von Manchester City wäre für Matthäus ein "fantastischer Transfer". Schließlich sei Sané einer der besten Flügel-Stürmer, die es gebe. "Trickreich, torgefährlich, schnell, auf beiden Flügeln einsetzbar und mit einer großen Zukunft versehen", meinte Matthäus, der einen möglichen Wechsel als "Win-win-Transfer" für alle Parteien bezeichnete. Nach dem Ende der Ära von Franck Ribéry und Arjen Robben wäre der 23 Jahre alte Sané ein leistungsstarker Nachfolger für den linken Flügel. 

So viel Lob Matthäus für Sané übrig hatte, so hart ging er mit Jerome Boateng ins Gericht. Der 30-jährige Innenverteidiger hatte sich nach dem Pokalsieg der Bayern gegen RB Leipzig (3:0) lieber in die Katakomben des Berliner Olympiastadions zurückgezogen, als mit der Mannschaft den Titel zu feiern. "Damit hat er sich ein weiters Mal selbst disqualifiziert, und es wäre für alle Parteien am besten, wenn er den FC Bayern jetzt verlässt", kritisierte der Sky-Experte. Zuvor hatte schon Präsident Uli Hoeneß Boateng zu einem vorzeitigen Vereinswechsel geraten.

26. Mai: Präsident Hoeneß: Kovac bleibt "hundertprozentig" Bayern-Trainer

Niko Kovac wird auch in der kommenden Saison Trainer des FC Bayern München sein. Präsident Uli Hoeneß gab am Sonntag beim Empfang des deutschen Fußball-Meisters und DFB-Pokalsiegers auf dem Münchner Marienplatz ein klares Bekenntnis zu dem 47 Jahre alten Kroaten ab. Auf die Frage, ob Kovac Trainer bleibe, antwortete Hoeneß: "Hundertprozentig ja". Die Mannschaft habe sich in jüngster Zeit weiterentwickelt mit dem Trainer, erläuterte Hoeneß im Bayerischen Fernsehen. "Der Verein ist zusammengerückt, die Mannschaft mit dem Trainer, mit dem Vorstand auch. Das hat produktiv funktioniert." Der Vertrag von Kovac läuft noch zwei Spielzeiten.

25. Mai: Der FC Bayern ist zum 19. Mal DFB-Pokalsieger

Mit dem 3:0 gegen RB Leipzig im DFB-Pokal-Finale holt sich der FC Bayern München das Double(hier geht es zum ausführlichen Spielbericht). Am vergangenen Wochenende hatten sich die Münchner mit einem 5:1-Sieg gegen Frankfurt die Meisterschaft gesichert. Lesen Sie hier die Pressestimmen zum Sieg gegen die Sachsen.

Hummels ist vor DFB-Pokalendspiel hoch motiviert

Vor dem DFB-Pokalendspiel gegen RB Leipzig ist Ex-Weltmeister Mats Hummels vom FC Bayern München hochmotiviert. „Es steht ein großes Spiel auf dem Plan“, sagte er in einem Interview auf der Internetseite seines Vereins. Um 20 Uhr wird am Samstag im Berliner Olympiastadion angepfiffen.

Nach dem Meisterschaftsgewinn sei die Stimmung im Team sehr gut, sagte Hummels. „Der Wille, die Motivation ist riesig, den zweiten Pokalsieg aus persönlicher Sicht zu holen, den ersten seit ich bei Bayern bin.“ Vor einem Jahr hatte der 30-Jährige das erste Pokalendspiel mit den Münchnern gegen Eintracht Frankfurt verloren.

An das heutige Spiel geht Hummels mit großem Respekt heran. Vor allem das Tempo der Leipziger sei beeindruckend. „Das ist die vielleicht schnellste Mannschaft der Liga“, sagte er. „Da sind wirklich ein paar Pfeile dabei.“ Er nannte Stürmer Timo Werner und die Abwehrspieler Lukas Klostermann und Ibrahima Konaté.

Außerdem beeindrucke ihn das extreme Pressing der Leipziger, einem „Guerilla-artigen Anlaufen ganz vorne“. Die Bayern wollen eine Woche nach dem Gewinn des 29. Meistertitels auch den 19. Pokalsieg feiern. Es wäre das zwölfte Double der Vereinsgeschichte.

24. Mai: Rummenigge: FC Bayern würde Leroy Sané gerne verpflichten

Einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale hat sich Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu einer Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané geäußert. "Wir werden es versuchen", kündigte der 63-Jährige am Freitag bei einer Veranstaltung der Bild in Berlin an. Um im darauffolgenden Satz die Erwartungshaltung der Bayern-Fans aber gleich wieder zu dämpfen: "Ob es gelingt, kann ich nicht versprechen." Tags zuvor hatte schon Vereinspräsident Uli Hoeneß bestätigt, den 23-jährigen Flügelspieler von Manchester City verpflichten zu wollen.

Bei der Veranstaltung der Bild in Berlin verriet Rummenigge außerdem, dass die Münchner schon vor drei Jahren an Sané interessiert gewesen seien. "Wir hatten eigentlich schon mal die Idee, als er noch bei Schalke war. Aber damals hatten wir keine garantierte Stammplatz-Position für ihn. Robben und Ribéry waren vor drei Jahren noch top of the top", sagte Rummenigge. Auf die Frage, welcher Bayern-Boss jetzt zu Sané fliege, um Gespräche zu führen, antwortete er: "Das macht Hasan."

Sollten die Bayern Sané aus seinem bis 2021 laufenden Vertrag beim englischen Meister herauskaufen, wäre er nach Lucas Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35) die dritte teure Verpflichtung des Rekordmeisters in diesem Sommer. Als Ablösesumme für Sané sind dem Vernehmen nach rund 100 Millionen Euro im Gespräch.

23. Mai: Kommt Hansi Flick als Ersatz für Peter Hermann zum FC Bayern?

Dass sich der FC Bayern einen neuen Co-Trainer suchen muss, steht fest: Peter Hermann, der bislang zum Trainerteam von Niko und Robert Kovac beim FC Bayern gehört hatte, wird den Klub verlassen. Laut einem Bericht des Kicker scheint der Rekordmeister Interesse an Hansi Flick zu haben. Der 54-Jährige war von 2006 bis 2014 Assistent von Bundestrainer Jogi Löw und war auch beim WM-Triumph 2014 in Brasilien Mitglied des DFB-Trainerstabs.

Zudem hätte Flick - das ist nicht unerheblich - eine Vergangenheit beim FC Bayern: Von 1985 bis 1990 war er Spieler der Münchner. In 104 Partien erzielte er fünf Tore und wurde mit dem FC Bayern mehrfach deutscher Meister. Zuletzt war Flick von 2017 ab Sportdirektor bei der TSG Hoffenheim, die er von 2000 bis 2005 auch schon als Trainer betreut hatte. Seit Februar 2018 ist der 54-Jährige ohne Job.

20. Mai: Medienbericht: Bayern-Verpflichtung von Leroy Sané "gut möglich"

Wechselt Leroy Sané zum FC Bayern München? Nach einem Bericht des Kicker ist der Fußball-Nationalspieler ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern. Wie das Fachblatt am Montag meldete, prüfen die Münchner die Personalie des Flügelspielers von Manchester City. Da Pep Guardiola den 23-Jährigen laut dem Bericht loswerden möchte, könne Sané "preisgünstiger und - das ist gut möglich - bald FCB-Profi" werden.

Der FC Bayern München soll Interesse an einer Verpflichtung von Leroy Sané haben.
Bild: Uwe Anspach, dpa

Präsident Uli Honeße hatte am Wochenende erklärt: "Es wird einen relativ großen Umbruch geben. Der wird weiter vorangetrieben. Wir haben schon einige Spieler geholt. Wir werden nicht damit aufhören, die Mannschaft zu verändern. Wenn das Pokalspiel vorbei ist, wird Hasan wieder aktiv werden." Vorschläge der sportlichen Leitung um Sportdirektor Hasan Salihamidzic würden "mit Wohlwollen" geprüft.

Lucas Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35) sind für die neue Saison fest eingeplant. Auch der geschätzt 3 Millionen Euro teure Fiete Arp vom Hamburger SV kommt nach München.

18. Mai: Bayern München feiert 29. deutsche Fußball-Meisterschaft

Wieder Meister! Zum siebten Mal in Folge. Der FC Bayern zelebriert einen perfekten Abschied für Arjen Robben und Frank Ribéry. Die beiden Vereinslegenden jubeln am emotionalen Tag mit der Schale und als Torschützen. Trainer Kovac wird gefeiert: Die erste Bierdusche verpasste Arjen Robben dem neuen Meistertrainer. Im gold-silbernen Konfettiregen feierten die Münchner eine große Meisterparty - und emotionale Abschiede. Kapitän Manuel Neuer reichte die Schale gleich nach der Übergabe an die umjubelten Robben, Franck Ribéry und Rafinha weiter. "Es war Wahnsinn. Heute feiern wir alle zusammen und nächste Woche setzen wir noch einen drauf", rief Robben am Stadionmikrofon. Ribéry versagte bei seiner Liebeserklärung an die Fans die Stimme. "Dankeschön für alles. Es war eine tolle Zeit", sagte der ergriffene Franzose und vergoss Tränen. (AZ, dpa)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren