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Champions League

28.11.2018

Borussia Dortmund will den Höhenflug gegen Brügge fortsetzen

BVB-Coach Lucien Favre will auch gegen Brügge einen Sieg einfahren,
Bild: Bernd Thissen, dpa

Im vorletzten Gruppenspiel der Champions League will der BVB seine eindrucksvolle Bilanz ausbauen. Gegen Brügge ist Borussia Dortmund klarer Favorit.

Es sind sensationelle Wochen für Borussia Dortmund: Die Bundesliga führt der Klub mit vier Punkten Vorsprung auf Mönchengladbach auf dem zweiten Rang an und auch im DFB-Pokal und in der Champions League ist der BVB noch vertreten. In der Königsklasse kann der Klub am heutigen Mittwoch sogar das Ticket für das Achtelfinale buchen. Anpfiff im heimischen Stadion ist um 21 Uhr - und nun soll endlich auch der zweite Matchball verwandelt werden.

BVB-Vereinsboss Watzke warnt vor Überheblichkeit

Denn schon beim Rückspiel gegen Atlético Madrid hätte Dortmund schon alles klar machen können, musste sich aber mit 0:2 geschlagen geben. Heute gegen Brügge würde schon ein Remis reichen, um sich durchzusetzen. Doch damit soll sich beim BVB niemand zufrieden geben, betonte Vereinsboss Hans-Joachim Watzke: "Wir müssen diese Partie angehen, als gäbe es kein Morgen mehr. In dieser Saisonphase darfst du nicht ein oder zwei Prozent nachlassen."

Dabei setzt Dortmund wieder auf seine geballte Offensivpower. In der Bundesliga hat nach zwölf Spielen kein Klub mehr Tore erzielt: 35 Treffer stehen auf dem Habenkonto des in der Liga noch ungeschlagenen BVB. Vor allem der vor kurzem erst verpflichtete spanische Torjäger Paco Alcacer mit einer Traumquote von neun Toren in sieben Spielen und die seit Wochen bärenstarken Marco Reus (acht Treffer in zwölf Spielen) und Jadon Sancho (elf Scorerpunkte in zwölf Partien) bringen eine enorme Torgefahr auf das Feld.

Das Dauerthema Mario Götze scheint sich in Wohlgefallen aufzulösen

Im Zuge dieser guten Laune scheinen sich sogar nervige Dauerthemen in positive Energie umzuwandeln. War die Reservistenrolle von Mario Götze zu Saisonbeginn noch ein Thema, das das Zeug zum Krisenherd hatte, ist Götze nun seit Wochen ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und wechselt sich mit Alcacer in der Sturmspitze ab. Das dürfte auch beim heutigen Spiel gegen Bürgge der Fall sein.

Auch das Urteil um den Bus-Attentäter scheint Dortmund nicht zu stören

Auch das Urteil um den Bombenanschlag auf den BVB-Bus scheint die Vorbereitungen nicht zu stören. Im April 2017 verübte der Deutschrusse Sergej W. einen Anschlag auf den Mannschaftsbus. Das komplette Team war an Bord, es befand sich auf dem Weg zu einem Champions-League-Spiel. Es grenzt an ein Wunder, dass es keine Toten gab und „nur“ ein Spieler und ein Polizist verletzt wurden. Trotzdem verurteilte das Dortmunder Schwurgericht am Dienstag den Attentäter unter anderem wegen 29-fachen Mordversuchs zu einer hohen Haftstrafe. Sergej W. muss für 14 Jahre ins Gefängnis. Öffentlich dazu äußern wollte sich bis jetzt niemand vom BVB dazu. (eisl)

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