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Boxen
24.11.2019

Wilder behält WBC-Titel und will nun alle WM-Gürtel

Feierlaune: Deontay Wilder bleibt Boxweltmeister im Schwergewicht. In Las Vegas setzte er sich gegen den Kubaner Luis Ortiz durch.
Foto: John Locher/AP, dpa

Der amerikanische Boxer Deontay Wilder schlug in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas den Kubaner Luis Ortiz K.o. Jetzt will er die anderen WM-Gürtel.

Der Amerikaner Deontay Wilder hat mit seiner explosiven rechten Schlaghand seinen Platz als Weltmeister des Verbandes WBC im Schwergewicht behauptet. Der 34 Jahre alte Champion bezwang in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) in Las Vegas den Kubaner Luis Ortiz durch K.o. in der siebten Runde. "The Bronze Bomber", wie Wilder genannt wird, ist seinem Ruf als einer der schlaggewaltigsten Boxer erneut gerecht geworden. Schon im ersten Kampf gegen Ortiz am 3. März 2018 hatte er den Kubaner durch K.o. besiegt.

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Wilder musste die Entscheidung mit seiner Schlagkraft suchen. Denn die ersten sechs Runden hatte Ortiz aufgrund seiner besseren boxerischen Fähigkeiten dominiert. Der Kubaner lag zum Zeitpunkt des K.o.-Schlages nach Punkten vorn.

"Ortiz ist einer der besten Schwergewichtler der Welt" sagte Wilder, der von 43 Profikämpfen 42 gewonnen hat, davon beachtliche 41 durch K.o. Das Duell mit Tyson Fury im Dezember vergangenen Jahres endete unentschieden. Der Kampf gegen den Briten soll am 22. Februar eine Neuauflage erleben.

Boxen Wilder will auch die anderen WM-Gürtel

Behält er den Titel, will Wilder eine Titelvereinigung im Schwergewicht anstreben. Weltmeister in den anderen großen Verbänden ist der Mexikaner Andy Ruiz (WBO, IBF, WBA-Super). Ruiz muss am 7. Dezember zunächst zum zweiten Mal gegen den Briten Anthony Joshua antreten. Den Klitschko-Bezwinger hatte Ruiz im Juni dieses Jahres die drei Titel überraschend entrissen. 

Noch immer als regulärer WBA-Weltmeister wird der in Köln lebende Syrer Mahmoud Charr geführt, bekannt unter dem Kampfnamen Manuel Charr. Der 35-Jährige hat nach juristischen Streitigkeiten um eine positive Dopingprobe seit mehr als zwei Jahren nicht geboxt. (dpa)

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