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Champions League
14.09.2016

Gladbach sauer auf Manchester wegen Nachholtermin

Max Eberl hätte einen früheren Anstoß für das Spiel gegen Manchester bevorzugt.
Foto: Roland Weihrauch (dpa)

Dass gestern an ein gepflegtes Fußballspiel nicht zu denken war, war schnell klar. Länger dauerte die Suche nach einem Nachholtermin. Das Ergebnis stößt den Gladbachern sauer auf.

Ihren ersten Auftritt in der diesjährigen Champions League hatte sich Borussia Mönchengladbach ganz anders vorgestellt. Statt am Dienstagabend bei Manchester City in stimmungsvoller Atmosphäre aufzutreten, mussten die Spieler unverrichteter Dinge wieder zurück ins Mannschaftshotel fahren.

Starkregen machte den Anpfiff der Partie unmöglich. So weit, so blöd. Doch was nach der Absage der Partie folgte, verärgerte die Gladbacher noch mehr. Die Borussen hätten das Spiel gerne am Mittwoch um 18 Uhr anpfeifen lassen. Das wiederum lehnte Manchester mit einem Verweis auf das Sicherheitskonzept ab. So sei es um diese Uhrzeit beispielsweise schwierig bis unmöglich, genug geschultes Sicherheitspersonal im Stadion zu haben. In England wäre es dann auch erst 17 Uhr gewesen. Viele Fans hätten zweifelsohne Probleme, sich durch den Berufsverkehr ins Stadion zu kämpfen.

Eberl über Gladbach-Termin: "Etwas dubios"

"Sicherheit steht über allem, trotzdem gab es den einen oder anderen Punkt, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man auch um sechs Uhr hätte spielen können", sagte Gladbachs Manager Max Eberl bei Sky.: "Am Ende entscheidet es die Polizei, aber ich hatte das Gefühl, es war allen schnell klar, wir spielen um 20.45 Uhr. Das war mir etwas dubios." Und auch Vizepräsident Rainer Bonhof sieht den Termin kritisch: "Wir sind davon nicht angetan, müssen das jetzt aber schlucken."

Für die Gladbacher bedeutet der späte Anstoß auch, dass sie noch eine weitere Nacht in Manchester bleiben müssen. Würde die Partie bereits um 18 Uhr angepfiffen werden, könnte man noch am Mittwoch nach Hause fliegen. So aber bleiben die Borussen bis Donnerstag in England. Am Samstag treten die Borussen dann bereits gegen Bremen an - die Vorbereitung hatte man sich anders vorgestellt. AZ

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