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Basketball

07.01.2019

Das verflixte dritte Viertel

Bild: Hörger

Defensive Schwächen bringen die Ulmer gegen Bamberg in Verlegenheit

Einem völlig verunglückten dritten Viertel haben die Ulmer Basketballer eine 91:100-Niederlage gegen Brose Bamberg zuzuschreiben. Nur elf Punkte holten die Spieler von Trainer Thorsten Leibenath in dieser Phase gegen die Oberfranken, die zuletzt schwächelten, gegen Ulm aber besonders in der Offensive wieder zurück in die Spur fanden. 32 Punkte erzielten sie allein im dritten Durchgang. Defensiv leisteten sie sich jedoch einige Schwächen, in dem Punkt standen ihnen die Gastgeber am Sonntagabend in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena aber in nichts nach.

„Wir waren defensiv zu passiv“, bilanzierte Leibenath nach dem Spiel. Er habe aber trotzdem eine gute Leistung seiner Mannschaft gesehen. „Mit Ausnahme des dritten Viertels.“ In dem verspielte sein Team eine 53:47-Führung und geriet selbst zwischenzeitlich mit 15 Punkten in Rückstand – zu viel gegen eine Mannschaft wie Bamberg. Dabei hatten die Donaustädter über weite Phasen offensiv einige gute Aktionen gezeigt. Doch schon in den ersten zehn Minuten offenbarte sich eine in vielen Szenen anfällige Verteidigung. „Wir haben dem Gegner einfache Punkte erlaubt“, sagte Leibenath. Eine Erklärung dafür sah er darin, dass seine Spieler „mental zu sehr damit beschäftigt waren, dass gute Wurfchancen nicht reingegangen sind.“ Deshalb hätten sie die Verteidigung vernachlässigt.

Mit 22 Punkten war der Bamberger Augustine Rubit der treffsicherste Spieler des Abends. Bei den Ulmern erzielte Patrick Miller die meisten Punkte (18), dicht gefolgt von seinen Teamkollegen Dwayne Evans und Ryan Thompson, die beide 17 Punkte erzielten. (gioe)

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