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20.02.2018

Fan-Proteste begleiten Frankfurt-Sieg

Eintracht jetzt auf Platz drei der Bundesliga

Begleitet von den angekündigten Fan-Protesten hat Eintracht Frankfurt das turbulente erste Montagabendspiel dieser Saison gewonnen und entwickelt sich in der Fußball-Bundesliga zu einem Champions-League-Kandidaten. In einer Partie, in der beide Halbzeiten wegen der Proteste erst mit Verspätung angepfiffen werden konnten, besiegte der neue Tabellendritte den direkten Konkurrenten RB Leipzig mit 2:1 (2:1). Der Vizemeister rutschte auf Platz fünf ab.

Nach einem frühen Rückstand durch Jean-Kevin Augustin (13.) drehte die Eintracht vor 45100 Zuschauern durch Tore von Timothy Chandler (22.) und Kevin-Prince Boateng (26.) nicht nur das Spiel. Der Verein sorgte auch auf mehreren Ebenen dafür, dass es im Stadion trotz aller Störungen ruhiger blieb als von vielen befürchtet.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat in dieser Saison erstmals fünf Montagsspiele eingeführt, um Europa-League-Teilnehmern wie Leipzig längere Erholungspausen einzuräumen. Anhänger in ganz Deutschland halten den Montagabend jedoch für einen besonders Fan-unfreundlichen Termin. Vor der Partie strömten hunderte Eintracht-Anhänger von der Fankurve in den Innenraum der Arena, um hinter dem Spielfeld gegen die Einführung von Montagsspielen zu protestieren. Nach zwei Spielminuten zogen sich die Fans wieder auf die Tribünen zurück.

Vor Beginn der zweiten Halbzeit warfen Zuschauer zahlreiche Tennisbälle und Toilettenpapierrollen auf das Spielfeld. Ungewöhnlich leise blieb es, wenn die Eintracht den Ball hatte. Die Zuschauer feuerten das Heimteam kaum an. Laut wurde es hingegen bei Leipziger Angriffen. Durch die Arena tönten gellende Trillerpfeifen-Pfiffe. (dpa)

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