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Fußball
15.06.2019

Auf der Suche nach dem nächsten Messi

Lionel Messi ist weltweit ein Idol. Alle großen Klubs suchen nach Spielern, die ähnlich talentiert sind.
Foto: afp

Paris Saint-Germain mit Trainer Tuchel sucht Nachwuchs jetzt auch in Deutschland. Damit ist der französische Klub aber nicht allein. Die Jagd nach Talenten läuft weltweit

Der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain sucht künftig auch in Deutschland nach Fußball-Talenten. PSG will eine Akademie für Jugendliche in Nordrhein-Westfalen eröffnen. Frankreichs Meister arbeitet dabei mit der Football Academy Düsseldorf GmbH zusammen. Jungen und Mädchen zwischen sechs und 16 Jahren sollen professionell trainieren können. Ziel sei die Teilnahme an Freundschaftsspielen, regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben.

„Diese Akademie wird es Paris Saint-Germain ermöglichen, seine Vision vom Fußball mit jungen Deutschen zu teilen, die von dem qualitativ hochwertigen Training profitieren werden“, sagte PSG-Trainer Thomas Tuchel. Von Talenteklau könne aber keine Rede sein. Doch wie finden die Spitzenklubs in England, Italien und Spanien ihre Talente?

Madrid Der spanische Rekordmeister betreibt über die Stiftung „Fundacion Real Madrid“ weltweit knapp 300 Fußballschulen für Kinder zwischen fünf und 15 Jahren. Die größte dieser „Escuelas“ hat im chinesischen Qingyua derzeit 2600 Teilnehmer. Neben den Schulen werden auch mehrtägige Camps veranstaltet, seit 2014 auch in Deutschland. Im ersten Jahr machten dort rund 4000 Jungs und Mädchen mit, 2015 bereits mehr als doppelt so viele.

Toni Kroos, Marcelo und Gareth Bale sind einige der Botschafter. In gut 20 Jahren hatte die Stiftung mehr als 800000 „Absolventen“ in 75 Ländern. Die besten Kicker werden zu sogenannten Try-Outs nach Madrid eingeladen. Nach Klub-Beteuerung stehen bei diesen Projekten soziale und kulturelle Aspekte im Mittelpunkt – und nicht die Entdeckung von Talenten. Aber für den einen oder anderen wird der Traum doch wahr. Linksverteidiger Sergio Reguilón (22), der mit fünf Jahren zur Stiftung kam, wurde in der vorigen Saison Stammspieler.

Barcelona Barca hat überall auf der Welt Scouts. Daneben betreibt der katalanische Verein sogenannte „Akademien“ auf allen fünf Kontinenten. Die 50. „Barça Academy“ wurde Ende Mai in Orlando im US-Bundesstaat Florida eingeweiht. Im April fand in Barcelona der Barça Academy World Cup statt. Rund 2100 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren aus 23 Ländern nahmen teil. Durch diese Schulen und mehrtägigen Camps stelle der Klub nicht nur mehr Nähe zu den Fans im Ausland her. Man verbreite auch die „Arbeitsphilosophie und die Werte“ des Klubs, sagte Academy-Sprecher Carles Martin. Keiner der 45000 ausländischen Schüler schaffte es bisher in das erste Team. Aber der Japaner Takehiro Tomiyasu kommt bereits auf vier Länderspiele.

City Der englische Meister und Pokalsieger hat vor zehn Jahren die heimische City Football Academy umstrukturiert. Über ein internationales Netzwerk sollen Scouts weltweit Nachwuchsspieler finden, der Fokus soll aber auf Talenten aus der näheren Umgebung liegen. Der Erfolg hält sich bisher in Grenzen. In der abgelaufenen Saison war Phil Foden der einzige Spieler, der auf der City-Akademie war und – mit immerhin 13 Liga-Einsätzen – zum engeren Mannschaftskreis gehörte.

Liverpool Der Champions-League-Sieger betreibt auf der ganzen Welt „International Academies“ mit Fußballkursen für Kinder ab fünf Jahren, darunter in den USA, Australien, China und zahlreichen europäischen Ländern. Zudem setzen die Reds auf ein internationales Netzwerk von Kooperationen mit sogenannten Affiliate Clubs. Kurios: Eine langjährige Partnerschaft mit der Nachwuchsakademie des MTK Budapest führte in der Vergangenheit zu mehreren Neuzugängen aus Ungarn, die jedoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten.

Turin Der italienische Rekordmeister streckt überall dorthin seine Fühler aus, wo es Talente geben könnte. Sportdirektor Fabio Paratici erklärte einmal, es liege in der DNA von Juventus, italienische Spieler als Basis zu haben. Doch das Niveau hat in den vergangenen Jahren angezogen, deswegen kämen insgesamt weniger Spieler infrage, die für Juve spielen können.

Der Klub bildet nicht nur in Turin seinen eigenen Nachwuchs aus, sondern auch in Akademien in aller Welt – von Australien über China, Bahrain oder Marokko bis nach Kanada. (dpa)

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