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Fußball: Corona bringt Amateur-Klubs in Gefahr

Fußball: Corona bringt Amateur-Klubs in Gefahr
Kommentar Von Walter Brugger
30.03.2020

Wie soll der Bayerische Fußball-Verband in der Krise reagieren? Zur Zeit gibt es darauf wohl noch keine Antwort. Eigentlich ist der Verband selbst nur ein Getriebener.

Dass die Saison 2019/20 ordnungsgemäß zu Ende gespielt wird, erscheint von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. Die Corona-Krise ist für alle Lebensbereiche eine riesengroße Herausforderung, da hat der Amateurfußball längst kein Alleinstellungsmerkmal. Das ändert nichts daran, dass die Pandemie die kleinen und mittelgroßen Vereine mit voller Wucht trifft.

Regionalligist FC Memmingen hat bereits die Reißleine gezogen

Die Einnahmen durch Sponsoren brechen weg, Zuschauergelder entfallen durch die Aussetzung des Spielbetriebs komplett. Das bringt selbst kleine und mittelgroße Klubs in Gefahr. Regionalligist FC Memmingen hat bereits die Reißleine gezogen und alle nicht zwingend notwendigen Zahlungen eingestellt.

Der Verband kann da wenig helfen, er ist selbst ein vom Virus Getriebener und muss die Situation Tag für Tag aufs Neue bewerten. Eine zu frühe Wiederaufnahme des Punktspielbetriebs könnte allerdings weit mehr Schaden anrichten als ein Abbruch der aktuellen Saison.

Lesen Sie dazu auch einen Hintergrund: Bricht der Verband die Saison in den Ligen vorzeitig ab?

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