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Fußball
25.03.2019

Hinteregger blamiert sich mit Österreich

Martin Hinteregger (re.) strauchelte mit Österreich in Israel.
Foto: afp

Der FCA-Spieler, der zu Eintracht Frankfurt ausgeliehen ist, legt mit der Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation mit zwei Niederlagen einen Fehlstart hin

Österreichs Fußballer haben sich in der EM-Qualifikation gegen Israel blamiert. Drei Tage nach der 0:1-Heimniederlage gegen Polen musste die Mannschaft von Franco Foda am Sonntag trotz Führung eine bittere 2:4 (1:2)-Auswärtsniederlage hinnehmen. In Haifa verlor das ÖFB-Team ausgerechnet gegen die vom Österreicher Andreas Herzog betreuten Israelis.

Daran konnte auch FCA-Spieler Martin Hinteregger, der derzeit an Eintracht Frankfurt ausgeliehen ist, nichts ändern. Der Innenverteidiger absolvierte beide Partien. Dafür hatte FCA-Stürmer Michael Gregoritsch grippekrank die Reise zur Nationalmannschaft erst gar nicht antreten können. In Haifa fehlte auch Bayern-Profi David Alaba wegen anhaltender muskulärer Probleme. Die Österreicher bestimmten zunächst über weite Strecken das Geschehen und gingen durch den Ex-Bremer Marko Arnautovic (8.) verdient in Führung. Doch Eran Zahavi (34./45.) nutzte zwei Abwehrfehler der Gäste eiskalt aus. Auch nach dem Wechsel hatten die Österreicher deutlich mehr Anteile, doch die Tore machte Israel: Erneut traf Zahavi (55.), ehe er für Munas Dabbur (66.) zum 4:1 auflegte. Arnautovic (75.) konnte per Kopf nur noch verkürzen.

Aber nicht nur Österreich machte keine gute Figur. Argentinien verlor das Testspiel gegen Venezuela (FCA-Spieler Sergio Cordova saß dabei auf der Bank) mit 1:3. Und Superstar Lionel Messi muss nach seinem missglückten Comeback nach neun Monaten Pause in der Albiceleste sogar eine Zwangspause einlegen. Das bereitet auch dem FC Barcelona Sorgen. Zweieinhalb Wochen vor dem Kracher in der Champions League gegen Manchester United zog sich Messi bei seinem 90-minütigen Einsatz eine Schambeinentzündung zu. Der 31 Jahre alte Gala-Fußballer verpasst dadurch das Test-Länderspiel in Marokko am Dienstag. Viel schwerer würde es wiegen, wenn Messi im Viertelfinal-Hinspiel gegen die Engländer zuschauen müsste.

Eine größere Blamage blieb immerhin Cristiano Ronaldo erspart. Nach der WM hatte er sich eine Auszeit von Portugals Nationalteam genommen. Für den im Sommer von Real Madrid zu Juventus Turin gewechselten Offensivstar war das 0:0 gegen die Ukraine zum Auftakt in die Qualifikation für die Fußball-EM 2020 jedoch ein früher Rückschlag. Gegen die Serben, die 1:1 gegen Deutschland gespielt hatten, kann es Cristiano Ronaldo schon am Montagabend besser machen. (dpa)

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