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Handball-WM 2021
13.01.2021

Die DHB-Auswahl vor dem Turnierstart: Unter Verschluss im Luxushotel

Fiebermessen zur Begrüßung: Alfred Gislason ist mit den deutschen Handballern in Ägypten angekommen.
Foto: Sascha Klahn/dpa

Während zwei Team ihre WM-Teilnahme wegen Corona-Fällen abgesagt haben, ist die deutsche Mannschaft in die Blase eingetaucht. Die Einschränkungen sind gewaltig.

Sebastian Firnhaber schlief nicht nur "sehr gut", sondern der Abwehrspezialist der deutschen Handball-Nationalmannschaft wachte auch mit einem "überragenden Blick auf die Pyramiden" auf. "Traumhaft" sei die "Ferienanlage", schwärmte gar Axel Kromer, der Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB).

Er sprach begeistert von "großen Zimmern", die die DHB-Delegation im Erdgeschoss bezogen habe, von einer Terrasse mit einer Brunnenanlage. Dazu die Sonne und 23 Grad. Da kann man im WM-Quartier im Spielort Gizeh schon einmal die Corona-Pandemie vergessen. Wenn auch nur für einen kurzen Augenblick.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft lebt jetzt in der Blase

Denn die Einschränkungen sind gewaltig. Von nun an lebt die deutsche Mannschaft unter Verschluss im Luxushotel, sie befindet sich in einer sogenannten geschlossenen Blase. Ihr Quartier darf sie nur zum Training und zu den Spielen verlassen. Ein Spaziergang zu den Pyramiden? Verboten. Die Mannschaft bleibt auf ihrer Etage für sich und wird alle 48 Stunden auf Corona getestet. Gesellschaftsspiele und Darts-Scheiben sollen dafür sorgen, dass kein Lagerkoller aufkommt.

Deutschlands Uwe Gensheimer jubelt nach einem Tor.
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Das ist der deutsche Kader für die Handball-WM in Ägypten
Foto: Marius Becker/dpa

Kontakt auf dem weitläufigen Außengelände soll es zu den anderen Teams nur mit großem Abstand geben. "Wir winken uns zu", verriet Rückraumspieler Kai Häfner. Kurzum: Das Risiko wird minimiert, weshalb im Hotel noch einige Dinge optimiert werden müssen. Der DHB steht bereits mit dem Organisationskomitee und dem Weltverband IHF in Kontakt.

Die acht WM-Teams sollen sich nicht mal beim Essen begegnen

"Ich will nicht schwarzmalen", sagte Kromer und versuchte, nicht gleich eine Debatte über die Sicherheit zu entfachen. Vielmehr gehe es um Kleinigkeiten. "Wir haben das Gefühl, dass die Anlage bei den Mahlzeiten mehr Möglichkeiten zur Separierung bietet." Soll heißen: Die Deutschen hätten es ganz gerne, dass sich die insgesamt acht Teams (Uruguay, Kap Verde, Ungarn, Norwegen, Frankreich, Österreich, Schweiz, Deutschland) im Hotel nicht beim Essen begegnen.

Es sollen einfach mehr der vielen Räume geöffnet werden. "Außerdem haben wir das Gefühl, dass es manch einem Hotelmitarbeiter leichter fällt, die Maske unters Kinn zu ziehen", sagte Kromer. Das habe die deutsche Delegation zwar nur in den Gartenanlagen wahrgenommen. "Aber es gibt eine Maskenpflicht. Das ist verschriftet." Sprich: Es steht im WM-Hygienekonzept, an das sich jeder zu halten hat.

Ist mit Deutschlands Handballern bei der WM in Ägypten gefordert: Bundestrainer Alfred Gislason.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bundestrainer Gislason setzt auf die Sicherheit der Blase

Die deutsche Mannschaft wurde unterdessen mit "FFP2-Masken zugedeckt", wie es Kromer nannte. Gerade zu Beginn der WM sind Sensibilität und Aufmerksamkeit besonders hoch, kommen doch nun die Teams aus der ganzen Welt zusammen. Und nicht überall lief die Turnier-Vorbereitung keimfrei ab, wie die Corona-bedingten Turnier-Absagen der USA und der tschechischen Auswahl zeigen. "Mit einer geschlossenen Blase wird das Risiko von Tag zu Tag geringer", glaubt Kromer dennoch.  Auch Bundestrainer Alfred Gislason ist überzeugt: "Wenn das strenge Hygienekonzept eingehalten wird, ist man in der Blase sicherer als im Alltag."
Ausschließen lässt sich trotzdem nichts.

Der DHB hat für den schlimmsten Fall vorgesorgt

Weshalb der DHB für den schlimmsten aller denkbaren Fälle vorgesorgt hat. Infizierte Profis sollen ausgeflogen werden, wenn es medizinisch notwendig ist. "Wir werden von unseren Spielern nicht verlangen, in ein ägyptisches Krankenhaus zu gehen. Wer Gefahr läuft, in eine Klinik zu müssen, wird nach Hause geflogen", machte Kromer klar. Der DHB hat angeblich einen Vertrag mit einem entsprechenden Dienstleister abgeschlossen, die Kosten für einen Flug sollen bei bis zu 40.000 Euro liegen.

Klar ist auch das Prozedere bei einem positiven Testergebnis eines Spielers mit Blick auf die WM. In diesem Fall wird der Profi isoliert, die gesamte Mannschaft und auch der letzte Gegner getestet. Die Auswertung dauert laut Kromer nur etwa drei Stunden: "Wenn alle Tests negativ sind, wird wieder ins Turnier eingestiegen." Wenn nicht, könnte das große Chaos ausbrechen.

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