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Relegation 2015

29.05.2015

Keine Tore: 1860 München ist der Rettung einen Schritt näher

Kiels Patrick Kohlmann und Münchens Valdet Rama (r) kämpfen um den Ball.
Bild: Daniel Bockwoldt dpa

Der TSV 1860 München ist der Rettung in der 2. Fußball-Bundesliga einen kleinen Schritt näher gekommen.

Der TSV 1860 München ist der Rettung in der 2. Fußball-Bundesliga einen kleinen Schritt näher gekommen. Im ersten Relegationsspiel erkämpften sich die "Löwen" am Freitagabend beim heimstarken Drittligisten Holstein Kiel ein verdientes 0:0 und können mit einem Heimsieg am Dienstag den Klassenverbleib perfekt machen. Vor 9812 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion verpassten es die gastgebenden "Störche", den entscheidenden Treffer zu setzen. Allerdings lässt das zu Null den Kielern auch noch eine passable Chance auf die Rückkehr ins Unterhaus, in dem die Norddeutschen bereits von 1978 bis 1981 für kurze Zeit vertreten waren.

Münchner Löwen wollen Happy End

1860 München hatte seit Mittwoch ein Trainingslager in Norderstedt bezogen, um die Bedeutung der Relegationsspiele herauszustreichen, wie Trainer Torsten Fröhling vor der Begegnung erklärte. Und den Gästen war auch von Beginn an anzumerken, dass sie die desaströs verlaufene Saison unbedingt mit einem Happy End abschließen wollen. Angetrieben von Mittelfeldkämpfer Valdet Rama, der nach verbüßter Gelbsperre ebenso wie Abwehrspieler Gary Kagelmacher in die Startelf zurückkehrte, übernahmen sie das Kommando. Per Distanzschuss sorgte Rama (3.) auch für die erste gefährliche Aktion (3.) - knapp vorbei. 

Gegen die aggressiv, aber zu hektisch agierenden Kieler beschränkte sich 1860 in der Folge darauf, die Partie zu kontrollieren. Das klappte gut, auch wenn die "Störche" allmählich besser aufkamen. Da aber beide Abwehrketten gut funktionierten, gab es kaum nennenswerte Chancen. Kurz vor der Pause bot sich Kiels Kapitän Rafael Kazior, dem ein Treffer wegen Foulspiels zurecht nicht anerkannt wurde (28.), die beste Gelegenheit, doch sein Kopfball verfehlte knapp das Ziel (44.).

 Nach dem Wechsel drängten die Hausherren auf das Führungstor, konnten sich aber im gegnerischen Strafraum nur selten gegen die starke  Hintermannschaft durchsetzen. Von den "Löwen" war in dieser Phase in der Offensive jedoch kaum noch etwas zu sehen. Mit der Hereinnahme von Patrick Breitkreutz und Jaroslav Lindner verstärkte Kiels Coach Karsten Neitzel in der Schlussphase daher noch einmal die Offensive. Doch auch diese Maßnahmen brachten nicht mehr den gewünschten Erfolg. Oliver Jensen, dpa

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