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FC Augsburg

14.08.2016

"Kicker"-Wahl: Dirk Schuster ist Trainer des Jahres 2016

Dirk Schuster wurde zum Trainer des Jahres 2016 gewählt. Darüber wird man sich auch beim FCA freuen.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Jérôme Boateng wurde zum Fußballer des Jahres 2016 gewählt. Eine weitere Auszeichnung geht nach Augsburg zum neuen Trainer. Für den FCA dürfte das eine Bestätigung sein.

Dirk Schuster wurde zum Trauner des Jahres 2016 gewählt. Den Titel gewann Schuster für seine Arbeit bei Bundesligaaufsteiger Darmstadt 98. Der neue Augsburg-Coach setzte sich mit 256 Stimmen vor Dortmunds Trainer Thomas Tuchel (134) und dem ehemaligen Bayern-Coach Pep Guardiola (54) durch. Bundestrainer Joachim Löw (19) landete auf Platz sechs.

Dirk Schuster ist ein Meistertrainer - auf seine Art. Das Unmögliche möglich zu machen, Kritiker zu widerlegen: Das prägte seinen Arbeitsstil beim SV Darmstadt 98. Unter der Regie des 48-Jährigen erblühten die verblassten "Lilien". Der Durchmarsch des eigentlichen Drittligaabsteigers in die Bundesliga und der letztlich souveräne Klassenerhalt sind sein Meisterstück. So ist Schusters Wahl zum Trainer des Jahres durch das Fachmagazin "Kicker" nur folgerichtig.

Dirk Schuster sucht mit FC Augsburg neue Herausfoderung

"Ich nehme diese Auszeichnung nicht nur für mich in Anspruch, sondern stellvertretend für den gesamten Verein", sagte Schuster. Jeder habe seine Arbeit so erledigt, dass dieses "Wunder von Darmstadt" möglich war. Alle - vom Präsidenten bis zur Putzfrau - hätten ihr Ego hinten angestellt. Schuster: "Ich bin stolz, bei diesem Verein mit seiner 118 Jahre langen Geschichte ein Stück weit mitgewirkt zu haben." Beim FC Augsburg sucht der Trainer des Jahres mit seinen Assistenten die neue Herausforderung. "Ich habe Darmstadt aus sportlicher Sicht am Zenit gesehen", begründete er seinen Weggang. Schusters Platz im Geschichtsbuch der Hessen bleibt. Denn dank seines Tuns glaubt der Verein daran, in der Bundesliga auch künftig Berge versetzen zu können.

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Zum Fußballer des Jahres 2016 wurde Jérôme Boateng gewählt. Der Abwehrchef des FC Bayern München setzte sich bei der vom Fachmagazin "Kicker" unter Sportjournalisten durchgeführten Wahl mit 163 Stimmen deutlich vor seinen Teamkollegen Thomas Müller (95) und Robert Lewandowski (90) durch. Boateng folgt auf den früheren Wolfsburger Kevin De Bruyne, der die seit 1960 ausgerichtete Wahl im Vorjahr gewonnen hatte. Als bester Nicht-Bayern-Profi kam Toni Kroos (68) von Real Madrid auf Platz vier. 

"Ich kann gar nicht beschreiben, was mir da für Gedanken durch den Kopf gehen. Natürlich bin ich unglaublich stolz, dass ich so etwas erreichen konnte", sagte Boateng in einem am Montag im "Kicker" erscheinenden Interview. Der 27-Jährige ist der erste Verteidiger seit Jürgen Kohler 1997, der diese Auszeichnung bekommt. 

Zur Fußballerin des Jahres wurde Alexandra Popp (109) gekürt. Die Angreiferin vom VfL Wolfsburg, derzeit bei Olympia in Rio aktiv, gewann vor Mandy Islacker (1. FFC Frankfurt/63) und Melanie Behringer (Bayern München/42). dpa/AZ

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.08.2016

"Kicker"-Wahl: Dirk Schuster ist Trainer des Jahres 2016

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Dann drücken wir mal kräftig die daumen, das "dirk schuster" auch 2017 trainer des jahres wird ;-)

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14.08.2016

Das man mit Schuster einen vielversprechenden Trainer an den Lech geholt hat war sicher bei seiner Verpflichtung jedem Fussball Fan klar.

Er kann aber auch nicht hexen, wenn das auch jetzt schon aufgrund der Ergebnisse in den Vorbereitungen verlangt oder gar erwartet wird.Er kann mit seinen Trainingsmethoden und seinem Begeistern sicher einen Beitrag für den ein oder anderen Spieler leisten, aber wo die KLASSE fehlt da kann auch er nicht zaubern.

Es fehlt nachwievor ein brillanter Innenverteidiger und da mache ich den Verantwortlichen um S. Reuter einen Vorwurf; denn die Abgänge von Hong und Klavan zeichneten sich nicht erst seit gestern ab !!

Welche Spieler wurden dann in Augenschein genommen um hier qualitativ nachzubesetzen. Eine Mannschaft in der Stabilität und Qualität zu erhalten und zu verbessern, dass ist die Kunst eines Managers und der Beitrag der von ihm verlangt wird !!

Einen eher drittklassingen Gegner wie Valduz nicht besiegen zu können ist sicher kein Ruhmesblatt aber bis zum Wolfsburg Spiel am 27 Aug. ist ja noch Zeit !

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