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Tennis

15.01.2019

Leichten Fußes weiter

Es war noch nicht ihr bestes Tennis, das Angelique Kerber in der zweiten Runde der Australian Open zeigte. Trotzdem reichte das für einen ungefährdeten Sieg.
Bild: David Crosling, dpa

Angelique Kerber zieht in die dritte Runde der Australian Open ein. Dazu reicht ihr eine durchschnittliche Leistung. Ihren deutschen Kolleginnen gelingt das nicht

Die beste Leistung hob sich Angelique Kerber im Stil eines Champions für den weiteren Verlauf der Australian Open auf. Auch in ihrer Zweitrundenpartie am Mittwoch wird die Wimbledonsiegerin vermutlich noch nicht ihr ganzes Können zeigen müssen. Immerhin ist Kerber dann noch dabei, alle anderen fünf der insgesamt 13 deutschen Starter verloren an einem enttäuschenden Auftakttag – unter ihnen auch Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges.

Kerber glänzte beim 6:2, 6:2 gegen die Slowenin Polona Hercog nicht, trotzdem stand unter dem Strich ein glatter Erfolg für die Siegerin von 2016. Nächste Gegnerin ist die auch Kerber bisher kaum bekannte Brasilianerin Beatriz Haddad Maia. Die Qualifikantin rangiert nur auf Position 195 der Weltrangliste, Kerber ist die Nummer zwei. Mit einem Videostudium und Erkenntnissen, die ihr neuer Trainer Rainer Schüttler sammelt, will sie sich auf die Linkshänderin vorbereiten.

Drei Jahre nach dem ersten von bislang drei Grand-Slam-Titeln genoss die am Freitag 31 Jahre alt werdende Norddeutsche die Rückkehr an die Stätte ihres ersten großen Triumphes, auch wenn sie zunächst unzufrieden war und sich erst im zweiten Satz befreiter fühlte. Zu schwierig war die erste Runde für Julia Görges. Die deutsche Nummer zwei war gegen die Amerikanerin Danielle Collins nur zwei Punkte vom Sieg entfernt, verlor aber noch 6:2, 6:7 (5:7), 4:6. Görges scheiterte zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in ihrer ersten Partie in Melbourne. Mit der Titelverteidigung beim Turnier in Auckland hatte die Saison für die letztjährige Wimbledon-Halbfinalistin noch perfekt begonnen. „Dass die Enttäuschung da ist, ist klar. Von den ersten zwei Sätzen her kann ich sagen, dass ich ein gutes Match gespielt habe, das ich leider aus der Hand gegeben habe“, sagte Görges.

Desorientiert war infolge einer Erkältung bei der sommerlichen Hitze Andrea Petkovic. Die Darmstädterin gab gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu beim Stand von 7:6 (7:3), 3:4 und 30:40 auf, nachdem sie minutenlang wegen Schwindels auf dem Platz lag und nicht aus eigener Kraft aufrecht auf einem Stuhl sitzen konnte. Petkovic sprach – immer noch blass – von einem „kompletten Fantasiezustand“. Sie habe kaum sitzen können, aber weiterspielen wollen. Das verhinderten die Ärzte am Platz. (dpa)

Männer, 1. Runde u.a.

Chatschanow (Russland) – Gojowczyk (München) 3:6, 6:3, 6:4, 6:3; Schwartzman (Argentinien) – Molleker (Oranienburg) 6:1, 6:3, 4:6, 6:0; Ebden (Australien) – Struff (Warstein) 1:6, 6:4, 6:3, 6:4;

Nadal (Spanien) – Duckworth (Australien) 6:4, 6:3, 7:5; Federer (Schweiz) – Istomin (Usbekistan) 6:3, 6:4, 6:4; Anderson (Südafrika) – Mannarino (Frankreich) 6:3, 5:7, 6:2, 6:1; Cilic (Kroatien) – Tomic (Australien) 6:2, 6:4, 7:6 (7:3); Opelka (USA) – Isner (USA) 7:6 (7:4), 7:6 (8:6), 6:7 (4:7), 7:6 (7:5); Berdych (Tschechien) – Edmund (Großbritannien) 6:3, 6:0, Agut (Spanien) – Murray (Großbr.) 6:4, 6:4, 6:7 (5:7), 6:7 (4:7), 6:2, Seppi (Italien) – Johnson (USA) 6:4, 4:6, 6:4, 6:3;

Frauen, 1. Runde u.a.

Kerber (Kiel) – Hercog (Slowenien) 6:2, 6:2; Rose Collins (USA) – Görges (Bad Oldesloe) 2:6, 7:6 (7:5), 6:4; Begu (Rumänien) – Petkovic (Darmstadt) 6:7 (3:7), 4:3 Aufgabe; Wozniacki (Dänemark) – van Uytvanck (Belgien) 6:3, 6:4; Stephens (USA) – Townsend (USA) 6:4, 6:2; Kvitova (Tschechien) – Rybarikova (Slowakei) 6:3, 6:2; Bertens (Niederlande) – Riske (USA) 6:3, 6:3; Scharapowa (Russland) – Dart (Großbritannien) 6:0, 6:0

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