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Marathon
11.10.2015

Disqualifizierte Siegerin: "Ich habe nicht betrogen"

Meike Rauer soll beim Marathon in Ulm abgekürzt haben. Sie bestreitet allerdings, dass sie das absichtlich gemacht hat
Foto: Meike Rauer

Die später disqualifizierte Siegerin des Ulmer Marathon schildert ihr Rennen und ärgert sich über ein verpasstes Ziel.

Meike Rauer hat den Ulmer Marathon im September gewonnen. Dachte man zumindest anfangs. Nun hat sich herausgestellt, dass die Athletin die Strecke abgekürzt haben soll. Rauer ist sich allerdings keiner Schuld bewusst. Ihrer Meinung nach, liegt die Schuld eher auf Seiten des Veranstalters.

Sie wurden beim Einstein-Marathon durch Ulm und Neu-Ulm zunächst als Siegerin geehrt und später disqualifiziert, weil sie abgekürzt haben sollen. Wie haben Sie das Rennen erlebt, Frau Rauer?

Rauer: Mir kam während des Laufs überhaupt nichts komisch vor. Etwa bei der Streckenmitte gibt es ein paar Schleifen. Durch die bin ich so gelaufen, wie es mir richtig und logisch schien. Eigentlich sollte es ausgeschlossen sein, sich bei einem Marathon zu verlaufen. Wenn es in Ulm trotzdem möglich war, dann ist das wohl auch die Schuld des Veranstalters, der die Strecke besser hätte markieren müssen.

Beim Einstein-Marathon war nahezu die ganze Region auf den Beinen. Rund 10500 Sportler und weit mehr Zuschauer beherrschten am Sonntag große Teile der Doppelstadt
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Einstein-Marathon 2015 Die schönsten Impressionen der Strecke und Läufer
Foto: Felix Oechsler

Sie bestehen also nicht darauf, das Rennen gewonnen zu haben?

Rauer: Es geht mir zuallerletzt darum, dieses Rennen oder irgend ein anderes zu gewinnen. Ich betreibe selten Wettkampfsport und ich bin diesen Marathon aus einem einzigen Grund gelaufen: Ich wollte die gut 42 Kilometer schaffen. Als mich die Organisatoren nach dem Lauf auf eine angeblich fehlende Zwischenzeit aufmerksam gemacht haben, da klang das für mich nach einem Problem mit der Technik. Bei einem Telefonat ein paar Tage später habe ich ihnen sofort gesagt, dass sie mich im Zweifel aus der Wertung nehmen sollen. Geärgert habe ich mich nur, weil ich die komplette Strecke offensichtlich nicht gelaufen bin und damit mein einziges Ziel verfehlt habe. Ich komme aus Scheidegg im Allgäu und lebe in Bregenz. Nach Ulm komme ich ansonsten höchstens mal zum einkaufen und ich kenne mich dort überhaupt nicht aus. Ich habe mich deswegen vielleicht verlaufen, aber ich bin doch keine Betrügerin oder Schummlerin.

Pokal wurde bereits zurückgeschickt

Sie sollen einen Radfahrer als Zeugen genannt haben?

Rauer: Ich habe nie einen Zeugen genannt und ich habe übrigens auch keinen Einkaufsgutschein bekommen. Alles was ich gekriegt habe, war ein Pokal und den habe ich längst an den Veranstalter zurückgeschickt.

Ihre Zeit von drei Stunden und zehn Minuten schien Ihnen zunächst plausibel?

Rauer: Ich bin studierte Fitnessökonomin, ich laufe in der Woche zwischen 80 und 120 Kilometer, meistens am frühen Morgen vor der Arbeit. Meinen ersten Marathon habe ich vor vier Jahren ohne Vorbereitung in weniger als vier Stunden geschafft. Meine Bestzeit im Training liegt bei ungefähr drei Stunden und 20 Minuten. Die Zeit von Ulm wäre also für mich an einem guten Tag schon möglich gewesen. Ich habe mich nur darüber gewundert, dass man damit einen Marathon gewinnen kann. Dafür muss eine Frau normalerweise unter drei Stunden laufen und das wäre für mich tatsächlich utopisch.

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