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Nach WM-Sperre
15.06.2014

Beckenbauer wehrt sich gegen WM-Aus

Franz Beckenbauer will nun doch die Fragen der Fifa beantworten.
Foto: Sven Hoppe (dpa)

Nachdem die Fifa Franz Beckanbauer für 90 Tage und für alle WM-Spiele in diesem Jahr gesperrt hat, geht dieser nun auf den Weltverband zu.

Die Fifa hatte an Beckenbauer einen Fragenkatalog geschickt, um dessen Rolle bei der Vergabe der WM 2022 nach Katar zu erörtern. Der 68-Jährige lehnte bislang aber ab, darauf zu antworten. Schließlich seien die Fragen ja auf englisch und überhaupt wäre er ja auch gar nicht mehr für die Fifa tätig.

Das fand man beim Weltverband dann weniger lustig und erhob wegen mangelnder Kooperation eine provisorische Strafe von 90 Tagen gegen Beckenbauer. Für die Zeit darf er kein Amt bei der Fifa bekleiden und auch keine WM-Spiele im Stadion anschauen.

Das hat dem Kaiser dann offenbar doch etwas auf das Gemüt geschlagen. Über seinen Berater Marcus Höfl-Riesch ließ er nun ausrichten, dass er die Fragen der Fifa bis zum 27. Juni in schriftlicher Form auf deutsch beantworten werde.

Beckenbauer geht davon aus, dass Sanktionen aufgehoben werden

"Damit liegt für unser Verständnis kein Verdacht für einen mutmaßlichen Verstoß gegen das FIFA-Ethikreglement mehr vor, so dass wir davon ausgehen, dass die provisorisch verhängte Sanktion gegen ihn umgehend aufgehoben wird",heißt es in der Mitteilung.

So ganz ohne Spitze gegen die Fifa wollte Beckenbauer dann aber doch nicht den Rückzug antreten. "Es war das erste Mal, dass sie bei der FIFAnicht gewusst haben, wie sie mich erreichen können", spielte er  darauf an, vor Inkrafttreten der Sanktionen gegen ihn nicht gehört worden zu sein.

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