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Corona-Krise

21.03.2020

Roger Federer über Corona: "Hoffe, dass das alle ernst nehmen"

Hat sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu Wort gemeldet: Roger Federer.
Bild: Lukas Coch/AAP, dpa (Archiv)

Der Schweizer Tennisprofi Federer hat Menschen dazu aufgefordert, zuhause zu bleiben: "Wir wollen nicht am Ende in Quarantäne kommen".

Der Schweizer Tennisstar Roger Federer (38) hat sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu Wort gemeldet und in einem Internet-Beitrag die Menschen zum richtigen Verhalten aufgefordert. "Wir müssen das unglaublich ernst nehmen", sagte der derzeit verletzte Profi in einer Video-Botschaft auf Instagram.

Zuvor hatte der Schweizer Bundesrat Alain Berset am Freitag eine Social-Media-Kampagne ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #soschützenwiruns hatte Berset die Fragen "Wie können Sie helfen?", "Was können Sie machen? Sie können es weitersagen" an Federer, die frühere Miss Schweiz Christa Rigozzi und den Rapper Stress adressiert mit der Aufforderung, dies dann an drei Prominente weiterzureichen.

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"Wir müssen diesen Virus bekämpfen, und es ist momentan wichtiger denn je, dass wir uns alle gegenseitig helfen", sagte Federer. In einem Video mit verschneiten Bergen im Hintergrund appellierte der vierfache Familienvater: "Zwei Meter Abstand, keine Hände schütteln. Auch ich bleibe jetzt die ganze Zeit zu Hause. Wir wollen nicht am Ende in Quarantäne kommen, so dass wir gar nicht mehr raus können. Deshalb hoffe ich, dass das wirklich alle ernst nehmen."

Schweiz hat öffentliches Leben zurückgefahren

Der Sieger von 20 Grand-Slam-Titeln gab die sogenannte Challenge an Skifahrerin Wendy Holdener, NHL-Star Roman Josi und DJ Bobo weiter.

Auch in der Schweiz wurde zuletzt das öffentliche Leben wegen der Coronavirus-Pandemie wie in anderen Ländern auch stark zurückgefahren. Auch die Einreisebeschränkungen sind verschärft.

Die Tennis-Tour pausiert bis mindestens einschließlich 7. Juni. Die nun vorerst ausgefallene Sandplatz-Saison inklusive der überraschend in den September verschobenen French Open in Paris hätte Federer wegen einer Operation am Knie ohnehin verpasst. (dpa)

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