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Ski-WM 2021
16.02.2021

Bundestrainer Weinbuch traut Johannes Rydzek bei der Ski-WM Medaillen zu

Hermann Weinbuch hofft auf bei der Ski-WM auf drei deutsche Medaillen.
Foto: Hendrik Schmidt, dpa

Exklusiv Eine Woche vor Start der Ski-WM gibt sich der Kombinierer-Trainer optimistisch. Neben Rydzek zählt er Fabian Rießle und Vinzenz Geiger zu den Gold-Kandidaten.

Eine Woche vor dem Start der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf hat sich Hermann Weinbuch, Bundestrainer der Kombinierer, im Gespräch mit unserer Redaktion optimistisch gegeben, was die Titelchancen seiner Athleten angeht.

Dabei hat er unter anderem Johannes Rydzek auf dem Schirm: "Johannes Rydzek hatte vergangenes Jahr ein Tief, jetzt hat er sich zurückkämpft. Vor allem mental hat er hart an sich gearbeitet. Er ist jetzt wieder in sehr gute Form. Ich hoffe, dass er sich bei der Heim-WM mental frei machen kann und voll angreift. Er ist mehrfacher Weltmeister, warum soll er das nicht wieder schaffen." Doch auch Vinzenz Geiger zählt er zu den Favoriten: "Er hat gezeigt, dass er gewinnen kann. Vinz läuft sehr stark und hat ein sehr gutes, breites Finish. Er kann auch einen Kilometer lang ein hohes Tempo gehen, ohne dass er zu schnell übersäuert."

Als Ziel gibt Hermann Weinbuch drei WM-Medaillen vor

Weinbuch nennt noch weitere Athleten, die aus seiner Sicht für eine Medaille gut sind: "Eric Frenzel arbeitet wieder sehr hart und fleißig, das ist bewundernswert. (…) Wenn er im Springen den letzten Schritt noch machen kann, kann er Gold gewinnen. Fabian Rießle ist unser beständigster Athlet. Er hat aber noch nicht sein volles Leistungsvermögen gezeigt. Sowohl im Springen als auch im Laufen schlummern noch ein paar Prozent. Wenn er die rauskitzelt, hat er die Möglichkeit auf eine Medaille, sogar auf Gold." Als Ziel gibt der Trainer drei Medaillen vor: "Ja, die sind realistisch."

Die WM wird wegen der Corona-Pandemie eine gänzlich andere Stimmung haben als die Titelkämpfe, die Weinbuch sonst bislang erlebt hat: "Auch untereinander können wir uns in der deutschen Mannschaft diesmal kaum sehen. Wir werden mit den Langläufern oder Springern nicht in Kontakt sein, wie es sonst bei einer WM war. Das war immer ein schöner Nebeneffekt, das ist leider nicht möglich. Jede Mannschaft ist in ihrer eigenen Blase."  Wichtig werde es sein, einen Lagerkoller zu vermeiden: "Wir können in eine Halle gehen, um Fußball zu spielen. Im Hotel haben wir Krafträume, ein Spielzimmer, in dem man Darts, Tischtennis oder Billard spielen kann. Sehr gutes Essen ist auch wichtig."

Lesen Sie hier das komplette Interview: Hermann Weinbuch über Oberstdorf: "Das war die schönste WM"

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