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Americana

06.09.2017

Spitzensport im Western-Stil

Turnier in Augsburg ist das größte seiner Art in Europa. In 48 Disziplinen sind 500 Pferde und 350 Reiter im Einsatz

Wenn am heutigen Mittwoch die ersten Besucher der „Americana“ auf das Augsburger Messegelände kommen, haben die Westernreiter vor Ort schon ihre Qualifikations-Wettbewerbe hinter sich. Vorentscheidungen in den Disziplinen der Rinderarbeit fanden bereits in den Tagen zuvor ohne Öffentlichkeit statt. Trotzdem werden bis Sonntag täglich von 6.30 Uhr bis in die Nachtstunden hinein Prüfungen geritten.

Schließlich ist das Programm von Europas größtem Turnier im Westernreiten extrem umfangreich – mit insgesamt 350 Teilnehmern aus 17 Ländern, 650 Starts in 48 Disziplinen und mit 500 Pferden sowie 500 Rindern. Sportlich gesehen hat die Americana in Augsburg für Westernreiter den gleichen Stellenwert wie der CHIO in Aachen für Spring- oder Dressurreiter. Hier trifft sich die europäische Elite.

Darunter auch die beiden derzeitigen „One-Million-Dollar-Reiter“, Rudi Kronsteiner aus Österreich und Bernard Fonck aus Frankreich. Beide haben in diesem Jahr bereits eine Million Dollar Preisgeld erritten und sind auf der Americana die größten Konkurrenten im Kampf um die World Cup Bronze Trophy im Reining, der Westerndressur. Sie ist die höchst dotierte Prüfung des Turniers am Freitagabend. Dabei geht es um über 50000 Dollar Preisgeld. Neben Kronsteiner und Fonck gehört auch der Deutsche Grischa Ludwig zu den Spitzenreitern. Der Mannschafts-Europameister von 20007 und Fünfter der WM 2010 hat bereits vor 17 Jahren die Bronze Trophy in Augsburg gewonnen.

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Nicht alle Disziplinen sind so bekannt wie die Reining, die einzige Disziplin, die Akzeptanz bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) gefunden hat und in der auch Welt- und Europameister ermittelt werden. Zum Westernreitsport gehört aber auch die Arbeit mit den Rindern (Cutting, Working Cowhorse, Herd Work) oder der Trail, das Manövrieren über und durch natürliche Hindernisse. Eine, die diese Aufgaben mit ihren Pferden perfekt beherrscht, ist die Münchnerin Carolin Lenz. Mit 27 Jahren ist sie bereits Rekordsiegerin auf der Americana und peilt dort nun ihren achten Erfolg an.

Besonders begeistert sind die Organisatoren, dass sie erstmals den Pferde-Experten Pat Parelli aus den USA verpflichten konnten, dem am Mittwoch die komplette Abendshow zum Thema „Natural Horsemanship“, dem „pferdegerechten Umgang“, gewidmet ist.

unter www.americana.de

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