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Tour de Ski
04.01.2019

Wenn Langläufer zu Bergsteigern werden

Kampf um die Spitze: Johannes Klaebo (links) und Sergej Ustjugov.
Foto: Lienert

Nach den Rennen in Oberstdorf geht es nach Val di Fiemme. Dort wartet eine besondere Schlussetappe

Auf die obligatorische Pressekonferenz haben die Langläufer nach den Verfolgungsrennen beim dritten Stopp der Tour de Ski in Oberstdorf gestern verzichtet. Schnell vorbei an den wartenden Journalisten, kurzes Fazit vor Kameras und Aufnahmegeräten, Auslaufen und ab ins Auto. Weiter mit dem Tour-Tross nach Val di Fiemme. Ruhepausen sind rar in diesen Tagen, an denen die Sportler sieben Wettkämpfe in nicht einmal zwei Wochen zu bestreiten haben.

Zumal nun zum Finale in Italien nach weiteren Massenstarts das große Spektakel ansteht: ein neun Kilometer langes Jagdrennen in freier Technik. Die letzten dreieinhalb Kilometer gehen nur noch bergauf zur Alpe Cermis, mit bis zu 30 Prozent Steigung. Ein Kampf gegen die Schwerkraft. Der Tour-Führende Johannes Hoesflot Klaebo aus Norwegen und der Russe Sergej Ustjugov werden sich dort einen erbitterten Kampf um den Gesamtsieg liefern. So wie sie das auch schon bei der sechsten von insgesamt sieben Etappen, dem 15 Kilometer langen Verfolgungsrennen in Oberstdorf, getan haben. Klaebo startete mit 15 Sekunden Vorsprung, die sein russischer Kontrahent aber schon bald aufgeholt hatte. 13 Kilometer liefen sie miteinander, ständig wechselten sie sich in der Führungsarbeit ab. Der 22-jährige Norweger, dreifacher Olympiasieger, setzte sich im Schlussspurt in 35:07 Minuten durch und hat in der Gesamtwertung nun 5,4 Sekunden Vorsprung auf Ustjugov. Es war sein erster Sieg überhaupt in einem Freistil-Rennen über 15 Kilometer. „Deswegen bin ich gerade besonders happy“, sagte Klaebo. Die deutschen Langläufer fuhren einmal mehr hinterher, Florian Notz lieferte als 25. (38:22) das beste DSV-Ergebnis. „Ich bin mit der Welle im Hauptfeld mitgeschwommen. Mehr war nicht drin“, sagte er nach dem Rennen und ließ zunächst offen, ob er beim Tour-Finale in Val di Fiemme überhaupt noch an den Start geht.

Bei den Frauen war das Teilnehmerfeld schon zur Zehn-Kilometer-Verfolgung merklich kleiner geworden. In Oberstdorf war von anfänglich über 70 Läuferinnen nur noch etwa die Hälfte übrig geblieben, der Rest brach vorzeitig ab. Das Rennen selbst war eine norwegische Machtdemonstration, ein Start-Ziel-Sieg der Gesamtführenden Ingvild Flugstad Oestberg (26:21 Minuten). 24 Sekunden vor der Russin Natalia Nepryaeva war sie gestartet, mit über 30 Sekunden Vorsprung kam sie zurück ins Stadion und jubelte vor den 2400 Zuschauern: „Es war ein super Rennen bei tollen Bedingungen. Natürlich ist es großartig, in der Tour de Ski ganz vorne zu sein. Aber es bedeutet auch sehr, sehr harte Arbeit, denn es kann auf der Loipe immer etwas passieren.“

Oestberg geht nun mit einem Zeitpolster von 35,4 Sekunden auf die finalen Etappen in Italien. Mit dabei ist dort auch noch Pia Fink (Münsingen) als beste Deutsche im Gesamtklassement. Die 23-Jährige wurde in der Verfolgung von Oberstdorf 21. (32:00) und war im Ziel zufrieden: „Das Rennen war noch einen Tick schneller als der Massenstart. Ich bin froh, dass ich so gut mithalten konnte.“

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