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19.10.2017

Vettels letzte Hoffnung

Sebastian Vettel

Ferrari benötigt Hamiltons Pech

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten klammert sich Sebastian Vettel an den letzten Funken Hoffnung im Titelrennen mit Lewis Hamilton. „Was uns passiert ist, kann anderen jederzeit auch passieren. Es gleicht sich alles immer wieder aus“, sagte der Ferrari-Pilot vor dem Grand Prix der USA, bei dem Mercedes-Star Hamilton am Sonntag in Austin schon vorzeitig zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister werden kann. Doch Vettel setzt nach seinen Desaster-Wochen in Asien darauf, dass sich das Glück noch rechtzeitig zu seinen Gunsten wendet. „Wenn das Tempo passt, dann können wir alles schaffen“, sagte der Hesse.

Hamilton ist sich der Gesetze von Rennsport und Mathematik durchaus bewusst und will auch deshalb möglichst schnell die letzten Zweifel im WM-Kampf beseitigen. 59 Punkte Vorsprung hat Hamilton vor dem viertletzten Rennen des Jahres auf Vettel. Gewinnt der Silberpfeil-Star beim sechsten Auftritt in Austin zum fünften Mal, muss sein deutscher Widersacher mindestens Fünfter werden, sonst heißt der Champion wieder Hamilton.

Hamiltons Hochform seit dem Sommer, als er vier von fünf Rennen gewann und 73 Punkte mehr als Vettel holte, lässt kaum an eine Wende im Endspurt glauben. Zu dramatisch war zuletzt der Absturz von Ferrari mit Vettels Startcrash in Singapur und den bitteren Defekten in Malaysia und Japan. Vettel bleibt nichts anderes übrig, als auf ausgleichende Ungerechtigkeit zu spekulieren. „Ich wünsche niemanden etwas Schlechtes, aber so läuft es halt im Rennsport“, sagte Vettel.

Die Zuverlässigkeit war auch in diesem Jahr die Stärke von Mercedes, selbst wenn das Auto sich bisweilen als Diva gab. Jetzt keine Experimente mehr, heißt daher Hamiltons Devise. „Ich muss einfach weitermachen und diese Leistungen abrufen. Dann gibt es keinen Grund für mich, etwas zu ändern“, sagte der 32-Jährige. (dpa)

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