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Trainer-Abschied

16.04.2015

Wohin geht Jürgen Klopp im Sommer?

Die englischen Medien würden Jürgen Klopp gerne in der Premier League sehen.
Bild: Bernd Thissen (dpa)

Jürgen Klopp stehen in Europas Top-Ligen alle Türen offen. Hier eine Übersicht.

Jürgen Klopp hat sich zu seiner Zukunft nicht geäußert. Über einen künftigen Arbeitgeber sprach der Trainer bei seiner Abschiedsankündigung von Borussia Dortmund nicht. Eine mögliche freiwillige Auszeit strebt er aber offenbar auch nicht an. Sollte der 47-Jährige wieder einen Klub übernehmen wollen, bieten sich Optionen in allen führenden Ligen Europas.

Deutschland: Nach der „Echten Liebe“ in Dortmund gibt es für Klopp in Deutschland praktisch nur noch zwei Optionen, die seinen sportlichen Ansprüchen genügen können. Der Trainerposten beim FC Bayern oder der Bundestrainer-Job. In München hat Pep Guardiola einen Vertrag bis 2016 – Fortsetzung ungewiss. Aber Sportdirektor Matthias Sammer dürfte kein größeres Interesse an einer Verpflichtung seines Verbal-Feindes verspüren, der ihn einst sinngemäß als Frühstücksdirektor verspottete. Beim DFB hat Joachim Löw gerade erst bis 2018 verlängert.

England: Auf der Insel gilt Klopp schon lange als heißester Trainer des Kontinents. Bei Manchester City steht Manuel Pellegrini nach einer enttäuschenden Saison vor der Ablösung.

Italien: Klopp wird schon seit einiger Zeit als Kandidat für einen Trainer-Posten in der Serie A gehandelt. Beim SSC Neapel gilt der Abschied von Rafael Benítez zum Saisonende als sicher. Auch beim AC Mailand hieß es, der Verein denke über eine Verpflichtung Klopps nach.

Spanien: Auch in Spanien fällt immer wieder der Name Klopp – seit Monaten wird er in Verbindung mit den Topklubs FC Barcelona und Real Madrid gebracht. Es heißt, in Barcelona wolle sich der frühere Vereinsboss Joan Laporta (2003-2010) bei den Wahlen im Juni wieder um das Amt des Präsidenten bewerben. Und als Trumpf wolle der erfolgreiche Anwalt den Mitgliedern die Verpflichtung von Klopp versprechen. Aber auch Real Madrid beobachte Klopp.

Es ist in der Hauptstadt kein Geheimnis, dass Carlo Ancelotti kaum Chancen hat, im Amt zu bleiben. dpa

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