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Basketball-Eurocup

30.01.2019

Die goldene Ananas geht an die Ulmer Basketballer

Aus dem bedeutungslosen Spiel das Beste gemacht haben sie alle drei: Aber bester Ulmer war in Frankfurt David Krämer (Mitte).
Bild: Roland Furthmair

Nach dem Sieg in Frankfurt ist der bedeutungslose Platz drei für Ratiopharm Ulm sicher. Dabei hatten die Hessen zur Halbzeit noch geführt.

Es war nicht mehr wirklich wichtig und ausgeschieden sind die Ulmer sowieso in der Zwischenrunde des Basketball-Eurocups. Aber durch den 83:68-Sieg im Duell der Bundesligisten in Frankfurt haben sie wenigstens den vorletzten Platz in der Gruppe F sicher.

Bei Ratiopharm Ulm fehlten diesmal gleich vier Stammkräfte: Neben den verletzten Patrick Miller, Isaac Fotu und Katin Reinhardt durfte sich auch der grippekranke Per Günther die kurze Reise zum bedeutungslosen Spiel in der Mainmetropole sparen. Im Spielaufbau hatten die Ulmer damit natürlich ein Problem und die ungewöhnliche Startformation mit Neuzugang Ra‘Shad James und Max Ugrai kam nur langsam in die Gänge. Frankfurt legte erst einmal vier Dreier vor und führte nach nicht einmal drei Minuten zweistellig mit 12:2. Doch dann ging für lange Zeit offensiv gar nichts mehr bei den Skyliners.

Bis zur Halbzeit war Frankfurt bei den Dreiern bärenstark

Die Gäste drehten das Ergebnis mit einem 13:0 Lauf, sieben dieser Punkte gingen auf das Konto von David Krämer. Nach dem ersten Viertel hieß es 21:20 für Ulm in einem unterhaltsamen Spielchen vor immerhin 700 Zuschauern in der Frankfurter Trainingshalle, in dem auch der Nachwuchs seine Minuten bekam. Zur Halbzeit führte Frankfurt mit 39:38, sage und schreibe 33 ihrer 39 Punkte hatten die Skyliners bis dahin mit elf Dreiern erzielt.

Danach trafen sie nur noch einen, aber die Quote der Ulmer aus der Nah- und Mitteldistanz war auch andere als berauschend. Dafür fielen jetzt bei ihnen die Würfe von draußen und nach einem Dreier von Javonte Green zur 72:61-Führung war Mitte des letzten Abschnitts das Spiel entschieden.

Ra‘Shad James lieferte wie schon am Samstag in der Bundesliga gegen den MBC eine unauffällige Vorstellung ab. Drei Viertel lang war wenig von ihm zu sehen, im letzten traf er dann ein paar Würfe. Aber beim früheren Bonner ist sicher noch Luft nach oben.

Bester Werfer mit 15 Punkten und neben Gavin Schilling auch bester Rebounder (beide 6) war bei Ulm David Krämer.

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