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Finalserie
08.06.2016

Ulm liefert Bamberg einen großen Kampf

Die Ulmer (am Ball Per Günther gegen Brad Wanamaker) zwangen den deutschen Basketball-Überflieger Bamberg im zweiten Finalspiel in die Verlängerung.
Foto: Horst Hörger

Ratiopharm Ulm hat sich Bamberg im zweiten Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft erst in der Verlängerung mit 90:92 geschlagen gegeben.

Es kommt nicht oft vor, dass der Sieger dem Verlierer gratuliert. Andrea Trincheri tat es in der Pressekonferenz. Der Bamberger Trainer würdigte mit dieser Geste die Leistung der Mannschaft von Ratiopharm Ulm, die dem großen Titelfavoriten im zweiten Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft eine epische Schlacht lieferte und sich erst in der Verlängerung mit 90:92 geschlagen gab. Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath nahm die Glückwünsche dankend entgegen und sagte: „Ich könnte nicht stolzer sein, Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen.“

Seine Schützlinge sahen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bei einem Zehnpunkte-Rückstand (21:31) schon wie der sichere Verlierer aus. Aber angetrieben von ihren Fans in der „orangenen Hölle“ gewannen die Ulmer diesen Spielabschnitt am Ende mit 22:11 und lagen zur großen Pause mit 43:39 vorn. Die beiden Finalisten lieferten sich auch weiterhin ein hochklassiges und spannendes Duell auf Augenhöhe. Als Nikolaos Zisis von draußen zum 83:83 getroffen hatte, da standen in der regulären Spielzeit noch 43 Sekunden auf der Uhr. Anschließend ein spektakulärer Block von Daniel Theis gegen Da`Sean Butler und einer von Pierria Henry gegen Brad Wanamaker und es ging in die fünfminütige Zusatzschicht.

In der schienen sich die Bamberger zunächst absetzen zu können. Aber als noch 30 Sekunden zu spielen waren, traf Chris Babb einen Dreier zum 90:90. Auf der Gegenseite warf der beste Bundesligaspieler Wanamaker die Bamberger wieder in Führung, aber noch waren elf Sekunden zu spielen. Butler setzte den Ball von draußen an den Ring, Per Günther schnappte sich den weiten Rebound und versuchte es vergeblich fast mit der Sirene noch einmal von der Mittellinie. Bamberg hatte gewonnen und kann in Spiel drei der Serie am Sonntag (15 Uhr) in der heimischen Brose-Arena im Kampf um die Meisterschaft den Sack zumachen.

Beste Ulmer Werfer waren Günther mit 20 und Butler mit 19 Punkten. Ein ganz großes Spiel machte außerdem Pierria Henry mit 14 Zählern, sieben Rebounds und zwei Blocks.

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