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Eishockey
11.10.2023

Draisaitl fühlt sich reif für den NHL-Titel

Immer Mit-Favorit, aber nie ganz vorne: Seit Jahren wartet Leon Draisaitl mit den Edmonton Oilers auf den ganz großen Triumph in der NHL.
Foto: Jason Franson, dpa

Leon Draisaitl geht am Donnerstag mit den Edmonton Oilers in seine zehnte NHL-Saison. Warum der Kölner jetzt zuversichtlich ist, dass es mit dem Titel klappt.

Vielleicht bringt der Ort der Videokonferenz in diesem Jahr Glück: Als Leon Draisaitl sich den Fragen der Journalisten stellte, ist im Hintergrund ein Oilers-Trikot der Legende Wayne Gretzky auszumachen, der die Nummer 99 trug. Der schmächtige Kanadier mit dem einmaligen Eishockey-Näschen führte den Klub zu vier Stanley-Cup-Erfolgen. Als Gretzky Edmonton in Richtung Los Angeles verlassen hatte, holten die Oilers letztmals 1990 den Titel. Seitdem fiebert die Eishockey-verrückte Stadt mit seinen Eishockey-Helden, zu denen Draisaitl zählt. Allerdings ohne Happy End. 

Der gebürtige Kölner ist neben seinem Sturmpartner Connor McDavid eine der Figuren, die den Klub endlich den Stanley Cup schenken sollen. Ein paar Fakten: Leon Draisaitl, der wertvollste NHL-Profi (MVP) des Jahres 2020, hat die letzte Saison als zweitbester Scorer der gesamten Liga abgeschlossen. Mit 52 Toren und insgesamt 128 Punkten hat er wieder die beiden magischen Marken von 50 Toren und 100 Punkten übertroffen. In den Play-offs wurde er mit 13 Treffern in 12 Spielen geteilter Torschützenkönig, obwohl die Oilers lediglich zwei Playoff-Runden gespielt haben. Außerdem ist der 27-Jährige mit 231 Toren der beste Torschütze in der NHL über die vergangenen fünf Spielzeiten.

Trotz der individuellen Klasse muss Draisaitl auch zu Beginn seiner zehnten Saison in der NHL erklären, warum es denn in der kommenden Spielzeit endlich klappen soll. Seine Antwort im Video-Interview: "Die Erfahrung aus den letzten zwei Jahren wird uns helfen. Wir haben ein paar gute neue Jungs dazu bekommen." Zwischen den Zeilen ist herauszuhören, dass sich auch Draisaitl darüber wundert, dass trotz der bärenstarken Offensive der Oilers und des runden Gesamtpakets der Triumph ausgeblieben ist. In der vergangenen Saison scheiterte Edmonton bereits in der zweiten Play-off-Runde. 

NHL-Stürmer Draisaitl: "Nicht so einfach, wie man sich das vorstellt"

Über die Stimmung in der Stadt sagt der Stürmer: "Die Menschen sind seit den letzten Jahren bereit dafür. Wir Spieler sind auch bereit. Nur leider ist das nicht so einfach, wie man sich das vorstellt, und 31 Mannschaften haben das gleiche Ziel." Als größte Konkurrenten auf den wertvollsten aller Eishockey-Titel nennt der Stürmer Carolina, Toronto, Los Angeles und Las Vegas. 

Wie in den beiden vergangenen Jahren zählen sich die Oilers zu den Favoriten auf den Sieg im Stanley Cup. Beide Male aber waren die Play-offs vor der Final-Serie beendet. Die Teilnahme an den entscheidenden Partien um den berühmten Pokal sind das ultimative Ziel, aber die 82 Partien auf dem Weg in die Play-offs sind nicht minder wichtig. Draisaitl: "Du musst dein Spiel aufbauen. Man muss gut starten und dann über Monate entwickeln." 

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Trotz seiner überragenden Statistiken stand der gebürtige Kölner und bekennende Fußballfan des "Effzeh" oft im Schatten seines Sturmpartner Connor McDavid, der auf unglaubliche 153 Punkte kam (64 Treffer und 89 Vorlagen). "Wir denken Eishockey auf einer Wellenlänge. Wenn zwei Spieler das gleiche Eishockey vorhaben, dann wird das Spiel enorm leichter", sagte der Deutsche über den Kanadier. 

Augsburger Nico Sturm durfte 2022 jubeln

Dennoch hat Draisaitl in seinen inzwischen neun Jahren in der NHL an individuellen Auszeichnungen alle wichtigen abgeräumt. 2020 gewann er als erster Deutscher die Art Ross Trophy als bester Scorer der Liga, außerdem die Hart Memorial Trophy sowie den Ted Lindsay Award als wertvollster Spieler der NHL. Doch jetzt gehe es nicht mehr um individuelle Auszeichnungen, sondern um den Teamerfolg, den zuletzt der Augsburger Nico Sturm im Jahr 2022 mit Colorado Avalanche als vorerst letzter Deutscher feiern durfte.

Vor dem Auftakt gegen die Vancouver Canucks in der deutschen Nacht zu Donnerstag fühlt sich Draisaitl bereit. Er spüre zwar in seinem Körper, dass er nun in seine zehnte Saison geht, "und man merkt das auch im Kopf". Die National Hockey League mit ihrem anspruchsvollen Programm mit leicht über 100 Spielen und Reisen kreuz und quer über den nordamerikanischen Kontinent ist jedoch auch Alltag für ihn geworden. Sein Verständnis der NHL sei nach neun Jahren ein anderes: "Ich sehe das nicht mehr so mit riesig geöffneten Augen. Wenn du jung bist, machst du mental viele Fehler. Mit 18 ist man sehr, sehr jung und unreif." 

Leon Draisaitl hat die Strapazen weggesteckt

Die Strapazen hat Draisaitl gut weggesteckt. "Mein Körper fühlt sich gesund an." Jetzt gelte es das große Ziel anzupacken, den Stanley Cup erstmals seit 1990 in die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta zu holen. "Also werde ich tun, was ich tun muss, um erfolgreich zu sein. Das Hauptziel ist immer, konkurrenzfähig zu sein und das letzte Team zu sein, das noch übrig ist", sagte Draisaitl. Dann wird vermutlich auch sein Trikot mit der Rückennummer 29 in einer Reihe hängen mit dem Oilers-Dress von Wayne Gretzky.

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