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AEV

02.01.2019

0:5 zum Jahresanfang: Bittere Klatsche für die Augsburger Panther

Verteidiger Brady Lamb und seine Kollegen von den Augsburger Panthern kehrten mit leeren Händen aus Bremerhaven zurück.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Die Augsburg Panther zeigen eines der schlechtesten Spiele der Saison und kassieren eine 0:5-Niederlage in Bremerhaven. Das beste daran: Viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht.

Nichts zu holen gab es für die Augsburger Panther am Mittwochabend in Bremerhaven. Mit 5:0 (2:0, 0:0, 3:0) unterlag die Mannschaft vo Mike Stewart im hohen Norden, behauptete aber dennoch Platz vier in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Im Tor stand erneut Markus Keller, der im Moment die Nase vorne zu haben scheint im internen Duell mit seinem Kumpel Olivier Roy. Beide Torhüter spielen bisher eine überragende Saison, Roy allerdings ist die nominelle Nummer 1 von Stewart und hat die Mehrzahl der Spiele absolviert. In den vergangenen zehn Partien ist das Verhältnis mit 5:5 aber ausgeglichen. Und: In den jüngsten fünf Spielen kam Keller viermal zum Einsatz.

Augsburger Panther nutzen ihre Chancen in Bremerhaven nicht

Am Mittwoch hatte er dabei gleich jede Menge Arbeit zu verrichten. Bremerhaven war im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft. Augsburg tat sich schwer damit, konstruktive Offensivaktionen zu starten. Anders die Gastgeber: Deren erstes Powerplay nutzte Carson McMillan zum 1:0 (16.), Nicholas Jensen legte kurz vor der Pause zum 2:0 nach (19.). Die Panther fanden in der Offensive so gut wie gar nicht statt.

Das zweite Drittel brachte nur wenig Veränderung. Einen dritten Gegentreffer, der wohl schon die Vorentscheidung bedeutet hätte, erkannten die Schiedsrichter nicht an. Keller war in seinem Torraum behindert worden. Erst jetzt gab es auch einige gute Augsburger Torchancen zu sehen. Größter Aufreger war allerdings ein böser Check von Bremerhavens Chris Rumble gegen Arvids Rekis. Der musste einen Tag nach seinem 40. Geburtstag mit einer blutenden Kopfplatzwunde in die Kabine. Der Übeltäter erhielt fünf Strafminuten plus Spieldauerstrafe. Bedeutet: Rumble musste vorzeitig zum Duschen und Augsburg spielte fünf Minuten mit einem Mann mehr. Das ist eine Stärke der Panther. Statistisch sind sie das beste Powerplay-Team der Liga. Symptomatisch allerdings, was Augsburg am Mittwoch daraus machte: nichts.

Nächste Chance für die Panther am Freitag in Nürnberg

Ebenfalls nichts zu sehen war im letzten Drittel auf der Anzeigentafel. Die Zeitnahme war ausgefallen, es mussten klassische Handstoppuhren bemüht werden. Nur wenige Sekunden waren dort verstrichen, als Mark Zengerle aus allerspitzestem Winkel auf 3:0 erhöhte (42.). Jetzt lief die große Uhr wieder, ebenso die Bremerhavener Offensive. Jan Urbas traf in Überzahl zum 4:0 (42.), Brock Hooton zum 5:0 (51.) – gleichzeitig der Endstand.

Wie fast immer im Eishockey gilt aber auch diesmal: Viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht. Schon am Freitag geht's für die Panther in Nürnberg weiter.

Verletzung Eine schlechte Nachricht gab es am Mittwoch auch von einem Ex-Panther. Mark Cundari, der im Sommer nach Berlin gewechselt war, hat sich ausgerechnet im Gastspiel der Eisbären im Curt-Frenzel-Stadion am 21. Dezember (2:1) einen Kreuzbandriss zugezogen. Für den 28-Jährigen ist die Saison damit beendet. (ako)

Augsburg Keller - Lamb, Tölzer; Haase, Sezemsky; Rekis, McNeill; Rogl - White, LeBlanc, Hafenrichter; Trevelyan, Stieler, Payerl; Holzmann, Gill, Fraser; Schmölz, Ullmann, Detsch

Wir wollen wissen, wen unsere Leser für den besten Panther des Jahres halten.

Die Augsburger Panther sind das Überraschungsteam der Deutschen Eishockey Liga. Wir wollen nun wissen, wen unsere Leser für den besten AEV-Spieler des Jahres halten.
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