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Augsburger Panther

02.02.2021

AEV-Coach Tuomie arbeitet 0:4-Pleite in Schwenningen auf: Lag es am NHL-Format?

Panther-Trainer Tray Tuomie bereitet sein Team auf das Heimspiel am Donnerstag gegen Mannheim vor.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Die Augsburger Panther haben sich in Schwenningen auf der kleineren Eisfläche schwergetan. Aber lag die 0:4-Pleite nur am NHL-Format? AEV-Trainer Tuomie analysiert.

Verstärkten Gesprächsbedarf hatte am Dienstag AEV-Trainer Tray Tuomie. Eine Niederlage, die siebte im zwölften Saisonspiel, ist immer drin. Aber mit 0:4 in Schwenningen zu verlieren hat dem Trainer der Augsburger Panther so gar nicht geschmeckt. „Da hat sich in der Mannschaftsbesprechung um elf Uhr der eine oder andere Spieler etwas anhören müssen“, sagt der AEV-Coach und moniert die Schlampigkeit im Auftritt der Augsburger Panther: „Die Pässe waren nicht genau genug und manchmal nicht hart genug. Die Ausführung hat nicht gestimmt.“

AEV verliert 0:4 in Schwenningen: Lag es an der Eisfläche im NHL-Format?

Als eine Erklärung für den erfolglosen Auftritt führt Tray Tuomie an, dass seine Mannschaft zum ersten Mal auf der in der DEL einmaligen, kleinen Eisfläche im NHL-Format gespielt hat. Statt der üblichen 30 Meter beträgt die Breite lediglich 26 Meter in der Helios Arena.

Im Überzahlspiel kamen die Panther mit den kleineren Ausmaßen im Angriffsdrittel nicht zurecht. In fünf Überzahlsituationen brachten die Gäste nichts Zählbares zustande und kamen auch nur selten in ihre gewohnten Schusspositionen.

AEV-Coach Tuomie arbeitet 0:4-Pleite in Schwenningen auf: Lag es am NHL-Format?
46 Bilder
So lief das erste Training der Augsburger Panther nach der Corona-Pause
Bild: Ulrich Wagner

Augsburger Panther waren nur bei Schüssen und Anspielen vorne

Außerdem hatten SERC-Trainer Niklas Sundblad und sein Assistent Gunnar Leidborg zuvor offenbar ihre Hausaufgaben vorbildlich erledigt und das Powerplay der Augsburger im Videostudium analysiert. Mit aggressivem Forecheking übten die Schwenninger Wild Wings viel Druck auf die Spielmacher Drew LeBlanc oder Spencer Abbott aus. Außerdem unterbanden sie die Zuspiele auf die zuletzt erfolgreichen Verteidiger Simon Sezemsky oder Brady Lamb.

Zwar wird das Überzahlspiel bei den Augsburger Panthern täglich im Training geübt, doch Trainer Tray Tuomie will vor dem nächsten Match gegen die Adler Mannheim neue Varianten üben. Zum zweiten Mal nach seiner Oberschenkelverletzung stand gegen Schwenningen erneut Olivier Roy im Tor. Über den ersten Gegentreffer ärgerte sich der Stammkeeper nach dem Match, denn das 0:1 erschien haltbar.

Zum 0:2 lieferte Sezemsky mit einem haarsträubenden Fehlpass unfreiwillig die Vorlage. Beim 0:3 fälschte LeBlanc die Scheibe unhaltbar mit dem Handschuh ins eigene Netz ab. Danach war die Partie gelaufen. Auch weil die AEV-Stürmer immer wieder am sicheren SERC-Schlussmann Joacim Eriksson scheiterten. Die Panther mussten sich damit begnügen die Statistiken bei den Schüssen (32:26) und den Anspielen (38:25) für sich entschieden zu haben.

AEV empfängt am Donnerstag im Curt-Frenzel-Stadion die Adler Mannheim

Am Donnerstag geht es für die Augsburger mit dem Heimspiel (20.30 Uhr/live in MagentaSport) gegen die Adler Mannheim weiter. In der Südgruppe konnten bisher alle Partien ausgetragen werden. Doch im Norden gibt es erstmals Probleme. Wegen eines weiteren Corona-Falls bei den Grizzlys Wolfsburg ist das eigentlich für den Dienstag angesetzte Spiel gegen die Kölner Haie verschoben worden. Nach Angreifer Valentin Busch wurde auch Verteidiger Armin Wurm positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Niedersachsen mitteilten.

Die Mannschaft der Grizzlys befindet sich bis Freitag in häuslicher Quarantäne. Auch das Heimspiel der Wolfsburger am Sonntag gegen Bremerhaven wurde verlegt. Die Partie gegen die Fishtown Pinguins soll bereits am Montag nachgeholt werden.

Das nächste Auswärtsspiel der Panther folgt bereits am Sonntag in Schwenningen. An die kleine Eisfläche sollten die Augsburger dann allerdings gewöhnt sein.

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