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Augsburger Panther
23.09.2016

Unglückliche Niederlage nach Penaltyschießen gegen Schwenningen

Die Schwenninger Wild Wings entführen zwei Punkte aus Augsburg.
Foto: imago/Eibner

Bei der Niederlage gegen Schwenningen feiert Torwart Jonathan Boutin seine Heimpremiere. Ins bayerische Derby am Sonntag gehen die Augsburger als Außenseiter.

Drittes Spiel, erste Niederlage für die Augsburger Panther. Gegen Schwenningen unterlag die Mannschaft von Trainer Mike Stewart am Freitagabend mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Den entscheidenden Treffer vor 3936 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion erzielte Jérôme Samson und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.

Die Gastgeber liefen immer wieder einem Rückstand hinterher. Die jeweilige Führung des letztjährigen Tabellenletzten glichen Brady Lamb (11.), Trevor Parkes (16.), mit seinem ersten DEL-Treffer, und Ben Hanowski (24.) jeweils aus. Beim ersten und zweiten Tor profitierten die Panther von einem gut funktionierenden Überzahlspiel. Doch die AEV-Abwehr ließ sich immer wieder von den schnellen SERC-Stürmern überraschen. Torwart Jonathan Boutin, der seine DEL-Heimpremiere feierte, konnte nicht alle Fehler seiner Vorderleute ausbügeln.

Ex-Bundestrainer Pat Cortina hatte seine Mannschaft gut auf das schnelle Umschalten der Augsburger eingestellt, die lediglich auf Spielmacher Drew LeBlanc (Handverletzung) verzichten mussten. Mit 3:3 ging es in den Schlussabschnitt und erstmals gingen die Panther in Führung. In der 43. Minute kickte David Stieler schöner als FC Bayern-Stürmer Thomas Müller den Puck über die Linie, was im Eishockey jedoch nicht erlaubt ist. Weils es so schön war, sahen sich die Schiedsrichter die Szene auf dem Video noch einmal an und erkannten den Treffer nicht an.

Kein Augsburger Treffer im Penaltyschießen

Die Augsburger drückten nun jedoch auf die Entscheidung und fuhren einen Angriff nach dem anderen. Nur die Präzision im Abschluss fehlte. Die Mannschaft aus dem Schwarzwald blieb durch gelegentliche Konter jedoch gefährlich. Die Entscheidung fiel erst nach der fünfminütigen Verlängerung. Keiner der Augsburger Penaltyschützen Michael Davies, Mark Cundari und T. J. Trevelyan konnte seinen Versuch verwerten, der Schwenninger Samson traf hingegen.

Im Gastspiel am Sonntag (16.30 Uhr/live bei Sport1) bei Meister München erwartet Trainer Stewart einen stärkeren Gegner. „Die kommen noch mit viel mehr Dampf aus der Kabine als Schwenningen. Da müssen wir von Anfang an dagegen halten, sonst wird es schwer.“ Für die Münchner stürmt nun der ehemalige Panther-Torjäger Jon Matsumoto. Die Zahlen aus der jüngsten Vergangenheit sprechen hier eindeutig gegen den ältesten Eishockeyklub Deutschlands. Der EHC hat die vergangenen vier Heimspiele gegen den AEV gewonnen.

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Statistik zum Spiel

Augsburger Panther: Boutin – Cundari, Valentine; Tölzer, Lamb; Dinger, Guentzel; Rekis – Hanowski, Trupp, Trevelyan; Holzmann, Stieler, Davies; Parkes, McKay, Hafenrichter; Thiel, Polaczek, Grygiel

Tore: István Bartalis (8.), 1:1 Braden Lamb (11.), 1:2 Andreé Hult (12.), 2:2 Trevor Parkes (16.), 2:3 Ulrich Maurer (23.), 3:3 Benjamin Hanowski (24.), 3:4 Jérôme Samson (SO)

Strafminuten: 10 - 24

Zuschauer: 3936

Schiedsrichter: Stephan Bauer

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