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AEV

28.11.2017

Augsburger Panther erkämpfen einen Punkt in Mannheim

Trotz Niederlage ging die Mannschaft von Mike Stewart nicht leer aus.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

15 Sekunden vor Schluss gelingt der 2:2-Ausgleich, doch im Penaltyschießen sind die Adler die glücklichere Mannschaft. Marco Sternheimer feiert bei dem Spiel sein DEL-Debüt.

Zwar kassierten die Augsburger Panther mit dem 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Mannheim die fünfte Niederlage in Folge. Doch immerhin ging die Mannschaft von Mike Stewart nicht leer aus. „Es ist ärgerlich, dass es nur ein Punkt war, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“, meinte Verteidiger Derek Dinger nach dem Match. Neben dem Zähler war das DEL-Debüt von Marco Sternheimer das erfreulichste aus Augsburger Sicht. Nach dem Ausfall der fünf Stammspieler Aleksander Polaczek, Alexander Thiel, Hans Detsch, Kapitän Steffen Tölzer und Scott Valentine zog Trainer Stewart das Eigengewächs aus dem Oberligateam von Sonthofen nach oben.

In der vergangenen Saison der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) hatte das Stürmertalent 109 Scorerpunkte in 41 Partien verbucht. Am Dienstag nun also die Premiere bei den „richtigen Männern“, wie Coach Stewart sagt. Sternheimers erste Eindruck: „Die Geschwindigkeit ist höher und die Genauigkeit der Pässe muss stimmen.“ Im ersten Drittel kam der 19-Jährige nur sporadisch zum Einsatz. „Als Junger muss man geduldig sein“.

Mannheimer bauen gegen Augsburger Panther viel Druck auf

In den ersten Minuten sah der Junioren-Nationalspieler eine Panther-Mannschaft, die mindestens ebenbürtig war und sich gute Chancen durch Verteidiger Gabe Guentzel (5. Minute) und Thomas J. Trevelyan (8.) erarbeitete. Doch MERC-Torwart Dennis Endras parierte sicher oder die Versuche verfehlten das Tor. Nach dem 1:0 in der elften Minute durch Matthias Plachta folgte ein Bruch im Spiel der Augsburger. Die eigenen Angriffe endeten fortan durch Abspielfehler allzu schnell in der aufmerksamen Adler-Abwehr.

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Die Mannheimer bauten viel Druck auf. Doch Benjamin Meisner im Augsburger Tor zeigte gute Paraden und hielt sein Team im Spiel. Im zweiten Drittel spielten die Panther präziser, doch der Ausgleich fiel kurios. Verteidiger Mark Cundari zielte mit seinem Schlagschuss auf die Kelle von Stürmer Thomas J. Trevelyan. National-Torwart Enras wehrte den Schuss zwar ab, doch der Puck flog in hohem Bogen doch ins Netz. Mannheim ging in der 46. Minute erneut in Führung. Den eher harmlosen Rückhand-Schlenzer von Devin Setoguchi ließ Meisner zum 1:2 durch seine Beinschoner rutschen. In der letzten Minute nahm Trainer Stewart seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers von Eis und Mark Cundari traf 15 Sekunden vor dem regulären Spielende zum 2:2. Nach einer fünfminütigen Verlängerung ging es ins Penaltyschießen. Michael Davies, Mark Cundari und Evan Trupp scheiterten an Endras. Der verwandelte Versuch von Chad Kollarik bescherte den Gastgebern den Zusatzpunkt. ms

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