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Interview

22.09.2018

Panther-Goalie Keller: "War trotzdem ein starker Auftritt von uns"

Markus Keller hielt im Augsburger Tor, was zu halten war. Münchens Stürmer Trevor Parkes gehörte allerdings nicht dazu.
Bild: gepa

Mit 1:2 mussten sich die Augsburger Panther am Freitagabend dem EHC Red Bull München geschlagen geben. Im AEV-Tor stand überraschend Markus Keller.

Nur knapp mussten sich die Augsburger Panther am Freitagabend dem deutschen Serienmeister EHC Red Bull München geschlagen geben. 1:2 stand es nach 60 intensiven und umkämpften Minuten in der Landeshauptstadt. Im AEV-Tor hatte überraschend Markus Keller gestanden. Olivier Roy, die nominelle Nummer eins, musste auf der Bank Platz nehmen. Trainer Mike Stewart begründete seine Entscheidung nach dem Spiel mit einer Mischung aus Bauchgefühl und dem Vorhaben, seiner Mannschaft ein Signal zu geben. Neun Gegentore aus den ersten beiden Saisonspielen hatten ihm nicht gefallen.

Keller zeigte eine starke Leistung. Die gesamte Mannschaft präsentierte sich deutlich verbessert und vor allem in der Defensive sicher. „Das war Panther-Hockey wie ich es mir vorstelle“, sagte Stewart. Läuferisch und kämpferisch hatte seine Mannschaft alles in die Waagschale geworfen. Wir haben uns mit Markus Keller über das Spiel gegen den Meister aus München unterhalten.

Herr Keller, wann haben Sie erfahren, dass Sie gegen München im Tor stehen werden?

Keller: Ich habe es am Donnerstag erfahren. Da kam der Trainer zu mir und sagte, dass ich spielen werde.

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Hat er seine Entscheidung begründet?

Keller: Nein. Er hat einfach nur gesagt, dass ich spiele.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Auftritt?

Keller: Naja, man will immer gewinnen. Dafür hat es gegen München leider nicht gereicht. Aber gegen diese Mannschaft nur zwei Gegentore zu bekommen, da darfst du dich eigentlich nicht beschweren. Aber wie gesagt: Wir spielen um Punkte und die gab es leider nicht.

Trotzdem hat sich die Mannschaft im Vergleich zur Niederlage gegen Mannheim deutlich verbessert präsentiert.

Keller: Ja. Wir haben defensiv richtig stark gespielt, haben viele Schüsse geblockt. Ein Tor von uns hat leider nicht gereicht, um hier was mitzunehmen. Trotzdem war das ein guter Auftritt von uns.

Umstritten war das zweite Tor der Münchner. Sie waren mittendrin im Geschehen. Wie haben Sie die Szene erlebt?

Keller: Ich halte den ersten Schuss, der zweite ist drin. Da kann ich aber gar nichts mehr machen, weil ein Münchner auf mir drauf liegt. Der Schiedsrichter hat seine Entscheidung auf Tor damit begründet, dass dem Münchner einer unserer Spieler die Beine weggezogen hat. Wenn das so ist, dann ist das Tor wohl regelgerecht. Ist halt unglücklich, dass so ein Tor dann in einem Derby entscheidend ist.

Wie hat es sich angefühlt, nach dreieinhalb Jahren wieder ein Spiel in der DEL zu bestreiten?

Keller: War natürlich super. Ich freue mich immer, wenn ich spielen darf. Dann auch noch ein Derby mit meiner Heimatmannschaft - eigentlich hat alles gepasst, bis auf das Endergebnis.

Wissen Sie schon, ob Sie am Sonntag im Heimspiel gegen Berlin (19 Uhr) auch zum Einsatz kommen?

Keller: Nein. Ich denke, das werde ich im Laufe des Samstags erfahren. Mal schauen. Ich bin bereit. Ich will natürlich immer spielen. Und wenn ich nicht spiele, unterstütze ich die Mannschaft von der Bank.

Wie groß ist der Unterschied zwischen der DEL2 und der DEL?

Keller: Die Verteidigung ist in der DEL natürlich ganz was anderes. Was die Jungs hier wegblocken ist schon der ganz große Unterschied zur zweiten Liga. Es macht einfach Spaß in der DEL zu spielen. Das ist unsere beste Liga und ich bin froh, wieder ein Teil davon zu sein.

Wie bewerten Sie das Auftaktprogramm, das den Panthern mit Köln (5:4 n.V.), Mannheim (1:5), München (1:2) und Berlin (Sonntag, 19 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion) gleich vier Top-Teams beschert?

Keller: Wir nehmen es, wie es kommt. Wir müssen eh viermal gegen die Top-Teams spielen - das passt schon. Es wäre halt schön, wenn wir am Sonntag Punkte mitnehmen könnten.

 

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