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Augsburg Panther

14.03.2021

Pleite in Mannheim: Der AEV kann den Favoriten nicht ärgern

Viel Arbeit für Markus Keller: In dieser Szene klärt der Torwart der Augsburger Panther gegen den Mannheimer Tommi Huhtala. Die Gastgeber setzten sich sich zum Abschluss der Doppelrunde im Süden durch.
Foto: Alex Grimm

Das Formtief der Augsburger Panther hält an: Gegen die Adler Mannheim setzte es eine 2:4-Pleite.

Der Meisterschaftsfavorit war eine Nummer zu groß für Augsburg. Auch das Team von Trainer Tray Tuomie konnte den Höhenflug der Adler Mannheim nicht bremsen, die nun zwölf ihrer vergangenen 14 Partien gewonnen haben. Mit 4:2 (2:1, 2:0, 0:1) setzte sich der Süd-Tabellenführer gegen den AEV durch, der seinerseits in einem Leistungsloch steckt. Mit lediglich zwei Punkten aus den vergangenen sieben Partien sind der vierte Tabellenplatz und die Play-offs vorerst außer Reichweite.

Mannheims Trainer Pavel Gross, dem Bundeskanzlerin Angela Merkel als Pappkameradin direkt hinter der Spielerbank bei der Arbeit zusieht, ist mit seinem Team neben den Eisbären Berlin ein heißer Anwärter auf den Titel. Sinan Akdag mit einem Doppelpack, Markus Eisenschmid und Stefan Loibl erzielten die Treffer für die Gastgeber. Für Augsburg trafen Jaroslav Hafenrichter zum zwischenzeitliche 1:1 in eigener Unterzahl und David Stieler. Mehr als ein wenig ärgern konnten die Augsburger den MERC aber nicht.

AEV-Trainer Tray Tuomie und die Augsburger Panther.
Foto: Daniel Karmann, dpa

AEV-Coach Tray Tuomie hatte sein Team kräftig umgebaut

Nach der bitteren 0:5-Heimpleite gegen Schwenningen hatte Trainer Tuomie seine Mannschaft kräftig umgekrempelt. Der kranke Marco Sternheimer und Thomas J. Trevelyan (verletzt) fehlten. In der ersten Formation konzentrierte der AEV-Coach mit Drew LeBlanc, Spencer Abbott und Daniel Kristo seine namhaftesten, aber keineswegs besten Stürmer. Die Formkurve von Abbott und Kristo verläuft parallel zu der des Teams – nach unten. Das Trio hatte in der 30. Minute die Riesenchance zum 2:2-Ausgleich, doch LeBlanc vergab. Die Adler, die bislang mit vier Saisonsiegen sowohl gegen München als auch gegen Ingolstadt glänzten, hatten alles im Griff.

In einigen Situationen hatten die tapfer kämpfenden Augsburger allerdings auch Pech. Beim Mannheimer 3:1, das Stefan Loibl gutgeschrieben wurde, bugsierte Verteidiger John Rogl unglücklich den Puck mit der Hand ins eigene Tor. Schlussmann Markus Keller war chancenlos.

STURM: Brad McClure kam von den Florida Everglades zu den Augsburger Panthern.
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Foto: Www.imago-images.de

AEV-Torwart Markus Keller musste einen Puck-Treffer am Helm hinnehmen

Zu Beginn des Schlussabschnitts hämmerte Mannheim Markus Eisenschmid den Puck aus wenigen Metern zentral auf das Gesichtsgitter des AEV-Keepers. Doch der Augsburger schüttelte sich nur kurz, ließ seinen Kopfschutz überprüfen und blieb an seinem Arbeitsplatz. Das 4:2 durch David Stieler, den Verteidiger Henry Haase mit viel Übersicht bedient hatte, fiel in Überzahl. Ein kleiner Lichtblick in der Baustelle Powerplay. Das Spiel in numerischer Überlegenheit versucht Trainer Tuomie seit Wochen Erfolg in Gang zu bringen. Augsburg kämpfte, Tuomie nahm zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis, doch der Sieg der Mannheimer geriet nicht mehr in Gefahr. Torwart Keller ärgerte sich im Magentasport-Interview: „Bei uns sind es viel zu viele Niederlagen. Jetzt müssen wir uns steigern, denn jetzt kommt ein brutaler Spielplan mit vielen Reisen.“ Am kommenden Sonntag geht es nach Berlin, zum anderen Tabellenführer in der Nordgruppe.

Augsburger Panther Keller – Bergman, Valentine; Sezemsky, Rogl; Haase, Tölzer; Viveiros – Abbot, LeBlanc, Kristo; Hafenrichter, Stieler, McClure; Holzmann, Clarke, Payerl; Kharboutli, Eisenmenger, Miller

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