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Augsburger Panther

13.01.2020

Spiel verloren, Spieler verletzt: Schlechter Tag für den AEV

Olivier Roy (links) und Simon Sezemsky mussten im Rennen um die Play-off-Plätze einen Rückschlag hinnehmen.
Bild: Siegfried Kerpf

Das 2:4 in Bremerhaven ist die vierte Auswärts-Niederlage des AEV in Folge. Spielmacher Drew LeBlanc wurde zum zweiten Mal Vater und reiste frühzeitig ab.

In der Stadt an der Nordsee kommen die Augsburger Panther einfach nicht zurecht. In der vergangenen Saison hatten die Augsburger mit 0:4 und 0:5 verloren. Am Sonntagnachmittag ging der AEV mit 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) erneut leer aus und kassierte zugleich im dritten Saisonvergleich die dritte Niederlage. "Ausschlaggebend war, dass wir den Bremerhavenern zu viele Situationen gegeben haben, um zwei gegen eins oder drei gegen eins auf unser Tor zu laufen", sagte Nationalverteidiger Simon Sezemsky nach der Schluss-Sirene auf Magentasport.

Immerhin beendeten die Gäste nach 144 Minuten ihre Torflaute in Bremerhaven. Sahir Gill mit seinem achten Saisontreffer brachte den AEV in der 19. Minute in Führung. Es war einer der wenigen Lichtblicke an einem aus Augsburger Sicht eher trüben Nachmittag. Zudem währte die Freude über den Führungstreffer lediglich 38 Sekunden lang. Christian Hilbrich glich ebenfalls in der 19. Minute zum 1:1 aus.

AEV-Spielmacher Drew LeBlanc wurde zum zweiten Mal Vater

Im Augsburger Spiel fehlte der Rhythmus, was vielleicht auch an den Umstellungen lag, zu denen Trainer Tray Tuomie gezwungen war. Nach einigen Ausfällen hatte der AEV-Coach seine Reihen fast komplett neue formieren müssen. Neben den verletzten Thomas J. Trevelyan, Steffen Tölzer und Thomas Holzmann (krank) fehlte auch Topstürmer Drew LeBlanc.

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Der US-Amerikaner war zwar mit dem Team am Samstag angereist, doch es ging gleich wieder zurück nach Augsburg. Der erfreuliche Grund: LeBlancs Frau Chelsea brachte eine Tochter zur Welt, das zweite Mädchen in der Familie nach Sofina. Der Spielmacher traf zehn Minuten vor der Geburt im Krankenhaus ein. Coach Tuomie standen lediglich elf Stürmer zur Verfügung.

Zum Spielende hatte der AEV nur noch vier fitte Verteidiger

16 Sekunden nach der ersten Pause erzielte Mark Zengerle das 2:1 und Justin Feser erhöhte auf 3:1 (24.). Bremerhaven diktierte das Tempo und kontrollierte das Match. In der 39. Minute blieb AEV-Stürmer Matt Fraser nach einem Zusammenprall mit Bremerhavens Carson McMillan zunächst benommen liegen. Kurz darauf ging der Kanadier in die Umkleide und kehrte nicht mehr aufs Eis zurück. Auch in der Abwehr gab es noch einige Ausfälle, die Augsburger beendeten die Partie mit nur noch mit vier Verteidigern - Henry Haase und John Rogl mussten aussetzen. Zumindest bei Rogl scheint es nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen zu sein. Haase und Fraser werden am Montag in Augsburg untersucht.

Die Panther kamen zwar ebenfalls zu Chancen, aber die zwingenderen Aktionen zeigte die Mannschaft von Thomas Popiesch. Die Pinguins liefen mehr, gewannen mehr Bullys und gaben mehr Schüsse ab. Eine Strafzeit zu Beginn des Schlussdrittels konnten die im Powerplay im Saisonverlauf überzeugenden Augsburger ebenfalls nicht nutzen. Kurz darauf sorgte Jan Urbas mit dem 4:1 für die frühzeitige Entscheidung. Das 4:2 durch Daniel Schmölz drei Minuten vor dem Ende fiel zu spät, um die Gastgeber in ernsthafte Bedrängnis zu bringen.

Scott Kosmachuk war zuletzt für die Colorado Eagles im Einsatz. Der 25-jährige Kanadier kommt auf acht NHL-Einsätze für Winnipeg.
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Augsburger Panther: Der AEV-Kader für die Saison 2019/20
Bild: Siegfried Kerpf

Das 2:4 an der Nordsee war die vierte Auswärts-Niederlage des AEV in Folge und es wird nicht einfacher. Am kommenden Wochenende sind die Panther vier Tage lang unterwegs um in Köln (Freitag) und in Mannheim (Sonntag) anzutreten.

Augsburger Panther Roy – Sezemsky, Valentine; Haase, McNeil; Lamb, Rogl – Payerl, Stieler, Schmölz; Kosmachuk, Lambacher, Mayenschein; Fraser, Gill, Hafenrichter; Ullmann, Sternheimer

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12.01.2020

Es fehlt der Motivator hinter der Bande. Zweites Problem die vielen Fehler hinter der Bande. Tor 2 Gegen uns zum Beispiel in Straubing. Dritter Bully mit den gleichen Spielern. Gegner wechselt, wir werden im Drittel gehalten und haben den langen Weg zur Bande. Das sind Anfänger Fehler, dass darf in der DEL nicht passieren. Das sieht man auch an den Verletzten. Viele Spieler werden regelgerecht ausgequetscht und andere bekommen nur ein paar Minuten Auszeit. Ein Trauerspiel trotz des aus meiner Sicht guten Kader.

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12.01.2020

So wird das nix, der AEV ist meilenweit von der Form des letzten Jahres weg.So ist auch der 10 Platz in Gefahr

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12.01.2020

Kaum noch vorstellbar! Fragen über Fragen !

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