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Augsburger Panther

13.01.2020

Sportdirektor Moeser kritisiert: "Waren nicht bereit, alles zu geben"

AEV-Sportmanager Duanne Moeser vermisste bei seiner Mannschaft in Bremerhaven den Biss.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Der ehemalige Kapitän will die lange Verletztenliste nicht als Ausrede für die Niederlage in Bremerhaven gelten lassen. Zwei schwere Auswärtsspiel folgen.

Ein Schritt nach vorne, ein Schritt zurück – die Panther kommen im Rennen um die Play-offs in der Deutschen Eishockey-Liga nicht vom Fleck. Dem 3:1-Erfolg gegen Schwenningen im wieder einmal ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion am Freitag folgte ein 2:4 am Sonntag in Bremerhaven. Noch immer rangieren die Augsburger mit 46 Punkten auf dem zehnten und letzten Play-off-Platz. Die beiden Tabellennachbarn Nürnberg (Rang elf mit ebenfalls 46 Zählern) sowie der DEL-Neunte Wolfsburg (49) verloren ebenfalls ihre Sonntagsspiele, sodass sich in der Tabelle nichts bewegte. Trainer Tray Tuomie ärgerte sich nach dem Match in seinem Wohnort Bremerhaven: „Mit einem weiteren Sieg hätten wir Wolfsburg einholen können.“

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Verteidiger Henry Haase blockt Schuss und fällt aus

Der Start mit dem 1:0 von Sahir Gill in der 19. Minute verlief aus Augsburger Sicht perfekt. Doch zu schnell gelangen den Norddeutschen der Ausgleich und die Führung. Nach dem 4:1 in der 44. Minute hatte die Mannschaft von Thomas Popiesch die Partie für sich entschieden. Der Tabellenfünfte kontrollierte das Geschehen und ließ die Augsburger mit viel Laufarbeit nicht zur Entfaltung kommen. Andererseits zeigten die Augsburger nicht den letzten Biss. Das 4:2 durch Daniel Schmölz drei Minuten vor dem Ende brachte die Gastgeber nicht mehr in Bedrängnis.

Während der Partie fiel Stürmer Matt Fraser nach einem harten Check mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung aus. Verteidiger Henry Haase trug eine Beinverletzung davon, nachdem der Verteidiger wieder einmal einen Schuss geblockt hatte, und konnte ebenfalls nicht zu Ende spielen. Thomas J. Trevelyan, Steffen Tölzer (beide verletzt), Thomas Holzmann (krank) oder auch der wegen der Geburt seiner Tochter frühzeitig nach Augsburg zurückgekehrte Drew LeBlanc fehlten in Bremerhaven von Beginn an. Weder Tuomie noch Duanne Moeser wollen die kurze Bank jedoch als Ausrede für die Niederlage gelten lassen. „Es war enttäuschend. Nach dem 3:1 in Schwenningen waren wir auf einem guten Weg. Aber in Bremerhaven sind wir gestolpert, auch, weil wir nicht bereit waren, alles zu geben“, kritisiert Sport-Manager und Ex-Kapitän Moeser.

Lediglich drei Heimspiele im Januar

Für den AEV gilt es, einen harten Januar mit lediglich drei Heimspielen zu meistern. Am kommenden Wochenende treten die Panther am Freitag in Köln sowie am Sonntag in Mannheim ausschließlich auswärts an. In dem eigenwilligen Spielplan folgt danach ein Heimspiel-Doppel gegen die Düsseldorfer EG (24. Januar) und die Straubing Tigers (26. Januar).

Spieler müssen sich für eine Vertragsverlängerung empfehlen

Mit welchem Kader die Augsburger die nächsten Aufgaben angehen, ist offen. Spielmacher LeBlanc und sein Sturm-Kollege Holzmann werden ins Team zurückkehren. Ob und wie viele der verletzten Spieler einsatzfähig sind, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden. Der Trainer freut sich aus mehreren Gründen über die Vertragsverlängerung von Torwart Olivier Roy. Die Panther wollen ein Zeichen setzen, dass längst am Kader für die kommende Saison gearbeitet wird. Der AEV-Coach sieht die Weiterverpflichtung des überragenden Schlussmanns allerdings auch als Signal an das restliche Personal: „Die Spieler, die noch keinen Vertrag bei uns haben, müssen Leistung bringen und sich jetzt beweisen.“

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