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Augsburger Panther

09.09.2018

Thomas J. Trevelyan ist der größte Pechvogel im Panther-Trikot

Thomas J. Trevelyans (Mitte) Krankenakte ist lang, am Freitag kam ein Mittelhandbruch dazu.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther gewinnen zwar ihr letztes Vorbereitungsspiel, müssen aber wochenlang auf zwei Profis verzichten. Beide haben sich schwerer verletzt.

Am Ende trüben zwei Verletzungen die ansonsten positive Bilanz der Saisonvorbereitung der Augsburger Panther. Beim abschließenden 4:2-Sieg der Mannschaft von Trainer Mike Stewart gegen die Black Wings Linz mussten Verteidiger Henry Haase und Stürmer Thomas J. Trevelyan vorzeitig vom Eis. Beide fallen mehrere Wochen aus.

Trevelyan hatte gegen Linz erstmals nach seinem Nasenbeinbruch wieder auf dem Eis gestanden und mit Vollvisier gespielt. Dieses Mal erwischte es ihn allerdings an der Hand. Teamarzt Dr. Karsten Bogner diagnostizierte einen Bruch der Mittelhand. Anfang der Woche wird die Verletzung operativ behandelt. Vermutlich wird Trevelyan vier bis sechs Wochen fehlen.

Der Außenstürmer hat damit seinen Ruf als größter Pechvogel im Kader einmal mehr bestätigt. Schon die Vorbereitung auf die vergangene Saison hatte mit einem Schreckmoment für Trevelyan begonnen. Damals hatte ihn im Finale des Dolomitencups gegen den EV Zug ein Schlagschuss nur knapp unterhalb des Ohrs am Hals getroffen. Erst im Bozener Krankenhaus gab es Entwarnung.

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Seit 2011 stürmt der 34-Jährige für die Panther und ist nach Steffen Tölzer der Profi mit der längsten AEV-Erfahrung im Kader. Und: Bisher verging keine Saison ohne nicht mindestens eine schwere Verletzung. Doch die Brüche des Handgelenks, der Kniescheibe und des Knöchels oder auch eine schwere Schulterverletzung in der vergangenen Saison konnten den 1,75 Meter kleinen Torjäger nicht stoppen. Seine Erfahrung in Sachen Comebacks dürfte bald um ein Kapitel reicher sein.

Henry Haase hat sich den Kiefer gebrochen

Den Verteidiger Henry Haase, Neuzugang aus Düsseldorf, erwischte es noch schwerer. Durch einen hohen Stock eines Gegners brach er sich den Kiefer. Nach Angaben der Panther wurde er noch in der Nacht von Freitag auf Samstag operiert. Dabei sei der Bruch mit einer Platte und Schrauben fixiert worden. Sechs bis acht Wochen wird es dauern, ehe der 25-Jährige wieder auf dem Eis stehen darf.

Eishockey wurde übrigens auch noch gespielt. Zweimal Christoph Ullmann, dessen Formkurve steil nach oben zeigt, sowie Patrick McNeill und David Stieler trafen für die Panther.

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